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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 31.10.20, 07:15
Frank53 Frank53 ist offline
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Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Frage Gravitationsdeutung

Was wäre, wenn der Raum zwischen den Massekörpern der Atome und Moleküle nicht leer wäre? Was wäre wenn zwischen den Körpern eine Art von „Strahlung“ existieren würde, die zudem noch sehr reich an „Energie im umgangssprachlichen Sinne“ ist. Nennen wir sie einfach einmal Potenzialstrahlung ( gekürzt PR ) um Verwechselungen zu vermeiden. (Diese „Strahlung“ wäre i.d.R. isotrop aber ohne Querkontraktion wie z.B. Körper oder Flüssigkeiten).

Elektromagnetische und magnetische Wellen könnten dann Störungen dieser PR sein, sozusagen ist die „PR“ das Medium in dem sich diese Wellen ausbreiten. Die Größenordnung der möglichen elektromagnetischen Wellen liefert dann einen Anhaltspunkt zur Größenordnung der "PR"!

Annahme: In Massekörpern können diese PR zu einem sehr geringen Teil absorbiert oder modifiziert werden. Betrachten wir zwei Massekörper in Konstellation zueinander, so würden sich zwischen Ihnen ein „PR- Unterdruck“ ausbilden. Abgeschwächt über sphärische 1/r² ergäbe sich somit eine einfache Vorstellung über die Gravitation, also in Analogie zur Saugpumpe. Bei unvermeidlich mehreren Massekörpern in einer Konstellation wäre der Hinweis auf die äußerst kleine Absorption und den extremen Größenverhältnissen von Bedeutung um eine annähernd nicht vorhandene Abschirmung zu bestätigen. Allgemein mehrere Massekörper werden weiterhin über den bekannten Ausdruck M1 mal M2 abgebildet.

Eine völlige Abschirmung der PR durch Massekörper würde dann ein „schwarzes Loch“ ergeben. Da gibt es dann in einem schwarzen Loch kein Medium für z.B. die elektromagnetische Strahlung. Das Licht z.B. kann also dann gar nicht existieren.

Mit einer „PR“ ließe sich zudem auch eine Raumkrümmung anschaulich verstehen.

Die Spannung in einem belasteten Körper wäre nicht mehr rein passiv sondern ständig durch die „PR“ erneuert.

Vielleicht ist Masse auch nur eine Störung dieser „PR“ oder eine Verklumpung.

Eine ungleiche Verteilung der „PR“ würde zu Bewegungen z.B. der Galaxien führen.

Und, und, und.

Wir können diese PR nicht direkt war nehmen, wohl aber ihre Auswirkungen. Mir scheinen die obigen Plausibilitäten ausreichend um sich mehr mit diesem Thema auseinander zu setzen. Dazu sind Erfahrungen im Umgang mit großen und kleinen Zahlen sinnvoll. Der Schlüssel für weitere Betrachtungen könnte auch über die Elektrotechnik führen.
Mein Naturverständnis ist mit "PR" klarer geworden.
Wer hat nähere Kenntnisse darüber ????
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  #2  
Alt 31.10.20, 14:52
MMT MMT ist offline
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Registriert seit: 03.02.2020
Beiträge: 181
Standard AW: Gravitationsdeutung

Zitat:
Zitat von Frank53 Beitrag anzeigen
Was wäre, wenn der Raum zwischen den Massekörpern der Atome und Moleküle nicht leer wäre? Was wäre wenn zwischen den Körpern eine Art von „Strahlung“ existieren würde, die zudem noch sehr reich an „Energie im umgangssprachlichen Sinne“ ist. Nennen wir sie einfach einmal Potenzialstrahlung ( gekürzt PR ) um Verwechselungen zu vermeiden. (Diese „Strahlung“ wäre i.d.R. isotrop aber ohne Querkontraktion wie z.B. Körper oder Flüssigkeiten).

Elektromagnetische und magnetische Wellen könnten dann Störungen dieser PR sein, sozusagen ist die „PR“ das Medium in dem sich diese Wellen ausbreiten.
Ähnliche Ideen gibt es in der Tat in der antiken und in der modernen Forschung. Antik: siehe LeSage-Gravitation : https://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation . Modern: Da nennt man das emergente oder entropische Gravitation: https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation

Viel Spaß beim Vergleichen und Entdecken.
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  #3  
Alt 05.11.20, 20:02
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Ich hatte die Wikiseite der LeSage-Gravitation schon einmal vor Kurzem gesehen, jedoch mich nicht näher damit beschäftig bzw. gelesen. Erschreckend sind deswegen die textlichen Ähnlichkeiten. Vielleeicht hat das Ansehen der Seite aber schon ausgereicht die Information aufzunehmen. Vielleicht ist LeSage aber auch nur folgerichtig und logisch.

Grund für mein Interesse an der Gravitation ist die Skepsis gegenüber der Vorstellung einer Anziehungskraft, die mir irgendwann einmal kam. Voraussetzung zur Gravitation wäre die Kenntniss, das ein anderes Masseteilchen in unendlicher Entfernung existiert. Eine Saugpumpe funktioniert ja auch nur über Druck, Und Dateien werden auch nicht heruntergelaen sondern an Adressen verschickt.

Ein anderer Punkt ist das z.B. das Licht. Wieviel Teilchen oder was auch immer sollen dann von einem Lichtjahre entfertnen Stern abgestrahlt werden um permanent unser kleines Auge zu erreichen.

Gäbe es diese, nennen wir es mal Potentialstrahlung, als Medium elektromagnetischer Wellen, würde mir ein Verstehen diesbezüglich leichter fallen. Und plötzlich kann man sich auch einen
gekrümmten Raum vorstellen. Die "Energie dieser Potenzialstrahlung" könnte gewaltig sein da sie sich in der Regel im Gleichgewicht befindet.
Wir würden nichts spüren! Die Masseteichliche würden einfach komprimiert oder zusammengehalten.

Ich finde, es würde sich lohnen, sich damit weiter befassen. Ich kann mir jedenfalls die Welt damit besser vorstellen.
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  #4  
Alt 06.11.20, 00:22
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Standard AW: Gravitationsdeutung

Und was sind ausser Deiner Vorstellung die Quellen dieser Strahlung?
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  #5  
Alt 06.11.20, 14:29
Frank53 Frank53 ist offline
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Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Die Frage ist ja erst einmal, wie kann alles was wir warnehmen zusammen passen? Soetwas sind natürlich Hypotesen, die möglichst Widerspruchsfrei sein sollten. Durch das Gedankenmodell von LeSage scheint mir einiges verständlicher.
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  #6  
Alt 06.11.20, 20:43
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 155
Standard AW: Gravitationsdeutung

OK, bin ja vielleicht schwer von Begriff.
Die geforderte partielle Absorption der Strahlung durch die Körper ist ihnen doch eine permanente Zufuhr von Energie ?
Hast du bei Wiki le sage nicht auch die Kritik gelesen, poincare, Weißglut etc...
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  #7  
Alt 07.11.20, 07:32
Frank53 Frank53 ist offline
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Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Vorstellung:
Auf dem Masseteilchen wirkt eine Kraft, oder flächig bzw. spährisch eine gleichmäßige Spannung ausübt, die das Masseteilchen komprimiert oder einfach nur zusammenhält.
Als Reaktion ist halt im Masseteilchen auch eine Spannung (im elastischen Sinn) vorhanden. Sofern Gleichgewicht vorliegt kommt es auch zu keiner Bewegung. Damit kann es erst durch die Bewegung zu einer Absorbtion kommen. Sofern der Gleichgewichtszustand labil ist, ist dies doch durchaus denkbar?
Wenn man jetzt die Skizzen von LeSage modifiziert indem man die parallele Strahlungsrichtung, die es so ohnehin so nicht geben wird, durch eine kaotische Verteilung (aber über die Zeit gleichmäßige) ersetzt, dann ist das System ohnehin ständig in Bewegung. Die Beschattung funktioniert dann über die Resultiere der Kraftanteile.

Um die Begrifflichkeiten nicht zu verwirren würde ich diese (was immer Das ist) Strahlung auch nicht Strahlung nennen, sodern z.B. Potenzialstrahlung.
Strahlung in unserem Sinne wäre dann eine Schwingung dieser "Potentialstrahlung". Auch Gravitationswellen würden dann verständliche Schwingungen dieser "Potenzialstrahlung sein.
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  #8  
Alt 07.11.20, 13:17
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Standard AW: Gravitationsdeutung

Danke für das Stichwort: chaotisch
Isotropie bedingt ja nicht Struktur.
Der Körper wird also diese ungeordnete Spannung intrinsisch umsetzen in zunehmende Temperatur.
Die ist ein Maß für (ungeordnete) Bewegung, bspw. Oszillation der Atome, unsystematische Änderung ihrer 3dAmplitude oder auch Frequenz.
Deine Strahlung wird kontinuierlich dieser Reaktion begegnen, sprich dem Körper statisch, feste einheizen. Das Gleichgewicht ist also dynamisch bis zur sukzessive Auflösung des Körpers.
Dem empirisch entgegen spricht aber die universale Zunahme des Dichtekontrastes.

Geändert von sanftwasser (07.11.20 um 13:40 Uhr)
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  #9  
Alt 07.11.20, 21:39
Frank53 Frank53 ist offline
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Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Vorne weg, erst einmal vielen vielen Dank für deine umgehend präzisen Hinweise, die mir sehr weiter helfen.

Betrachtet man nur zwei Masseteilchen. Die absorbierte Menge an „Energie"muss demnach äußerst gering sein. Die Erwärmung findet ja offensichtlich kaum statt. Gravitation lässt sich ja auch nicht abschirmen, jedenfalls nicht messbar.
Eine Absorption würde dann ja eine Abschirmung bewirken!!!
(Also werden praktisch annähernd 100% durchgeleitet oder „hart“ reflektiert?)
Also eine nennenswerte Energieaufnahme kann es nicht geben, da hast Du 100%ig recht!!

Ist es nicht denkbar, dass unsere Masseteilchen nur von den chaotisch auftreffenden Anteilen sozusagen „ fast rein elastisch hin und her geschubst“ werden.( sofern Gleichgewicht besteht. )

Eine Möglichkeit besteht dann nach meiner Ansicht darin, dass fast nur die Differenz der auftreffenden „Energie“ im Masseteilchen bleibt und zwar dann als Beschleunigungskraft in der jeweils resultierenden Richtung wirkt. Bei zwei sich gegenseitig verschattenden Körpern ist dann die Frage :„wer fängt an“. Aber dieses Gleichgewicht herrscht bei chaotisch auftreffenden Energieeinheiten nur über einen zusammenfassend betrachteten Zeitabschnitt. Im wahrsten Sinne des Worte wird der Vorgang gegenseitig „angeschubst“.

Bei großen Massenkonzentrationen sieht es allerdings vielleicht ein Bisschen anders aus. Da werden die Masseteilchen vielleicht wirklich „feste aufgeheizt“. (Etwa im Erdinnern oder in der Sonne?).
Also folgende Annahmen:
1. Der weitaus meiste Teil der „Energie oder Potentialstrahlung oder was auch immer“ geht ungehindert durch die Materie.
2. Vom sehr kleinen Rest wird fast Alles „hart reflektiert“(ohne plastischen Anteil) oder geht auch einfach durch.
3. Nur eine äußerst geringer Anteil wird absorbiert über z.B.Wärme abgestrahlt).
4. Bei sehr großen Teilen wird es dann auch eine Abschirmung geben.

Sorry, die Physikersprache ist mir noch nicht 100%ig geläufig.
Ich betrache meine Umwelt eher aus pragmatisch ingenieurmäßiger Sicht.

Ein schönes Wochenende wünscht
Frank53
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  #10  
Alt 08.11.20, 00:30
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
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Ort: Süddeutschland
Beiträge: 155
Standard AW: Gravitationsdeutung

Das schöne Wochenende auch Dir.

Auf Ingenieur.de->technik->forschung: "Energieverlust: das Universum liegt im Sterben" lese ich: "im untersuchten* Teil des Universums sank die an das All abgegebene Energiemenge auf die Hälfte des Wertes, den sie noch vor zwei Milliarden Jahren hatte."

Wie passt solch Erscheinung** zur vermeintlichen Verantwortlichkeit jener unnachgiebigen Strahlung unbekannter Provenienz?

(Die weitere Lektüre begründet mit zur Neige gehendem Nachschub an Brennstoff und darum abnehmendem stellaren 'Leben') also tendenziell isolierten hierarchischen Ketten der Fusion.

So die Frage: welch alternativ wirksame Option siehst Du als das (historisch erwachsende) materielle Ansprechen, die von Dir "aufgewärmte" Anregung (über)zu kompensieren?

-------------------------------------------------------
*GAMA Galaxy and Mass assembly project

**(Weder ist damit Energie 'verloren' noch gewonnen...)

Geändert von sanftwasser (08.11.20 um 00:41 Uhr)
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