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Quantenmechanik, Relativitätstheorie und der ganze Rest. Wenn Sie Themen diskutieren wollen, die mehr als Schulkenntnisse voraussetzen, sind Sie hier richtig. Keine Angst, ein Physikstudium ist nicht Voraussetzung, aber man sollte sich schon eingehender mit Physik beschäftigt haben.

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  #1  
Alt 20.06.07, 20:01
JGC JGC ist offline
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Registriert seit: 02.05.2007
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Standard Fortbewegung durch das Vakuum...

Hi Leute..

Ich wollte euch mal zeigen, was meine "Phantasieblase" heute ausgespuckt hat...



Das soll eine Spule darstellen, deren Eingangswindung wie ein normaler Leiter fungiert und wärend der Wicklung immer weiter an Querschnittsfläche gewinnt, so das auf der "Spule ein induktiver Strom in eine kapazitive Ladung verwandelt werden kann...

Die Idee kam mir beim dran denken, wie sich eigentlich ein Boot oder eine Schiffs-Schraube durch das Wasser "schraubt"

Und da ist mir dann eingefallen, "hei man...!!"

Was wäre, wenn das im Vakuum genauso funktionieren könnte, nur das ich statt dessen solche rotierenden Spulen verwenden müsste, wärend an ihnen eine entsprechende Spannung anliegt...

Theoretisch wäre es durchaus möglich, mit den entsprechenden Frequenzbereichen und der entsprechenden Spannungsart einen "Gravitationsantrieb" zu entwickeln, der sich wie eine Schraube durch den Raum schraubt...

Wer hat Meinungen dazu??

(schnell zum Patentamt bevor wieder das Ausland schneller ist...)

JGC
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  #2  
Alt 20.06.07, 21:23
quick quick ist offline
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Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Hi Leute..

Theoretisch wäre es durchaus möglich, mit den entsprechenden Frequenzbereichen und der entsprechenden Spannungsart einen "Gravitationsantrieb" zu entwickeln, der sich wie eine Schraube durch den Raum schraubt...
Die Grundlagen solch einer "theoretisch-durchaus-möglichen-Theorie" wären natürlich höchst interessant!
Ich finde, Du hast ein gelungenes Werk vollbracht. Die Vorstellung "induktiver Strom in kapazitive Ladung" hat was für sich. Nur, ich fürchte, einen neuen Warp-Antrieb gibt das nicht.
Könnte das Ding im entsprechenden Frequenzbereich betrieben nicht eher als Photonenschleuder wirken?

mfg
quick
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  #3  
Alt 21.06.07, 19:39
Benutzerbild von Hamilton
Hamilton Hamilton ist offline
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Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Strom in Ladung, ja?
Du meinst, weil J const und A immer größer, wird I irgendwann 0 und dann hast Du dort eine stillstehende Ladung, oder wie? Tja, aber nur wenn A -> inf.
Und was soll das bringen?

Und warum um alles in der Welt soll die Gravitation was damit zu tun haben?
__________________
"Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun."
Richard P. Feynman
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  #4  
Alt 22.06.07, 01:00
JGC JGC ist offline
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Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Hallo Hamilton

Zitat:
Strom in Ladung, ja?
Du meinst, weil J const und A immer größer, wird I irgendwann 0 und dann hast Du dort eine stillstehende Ladung, oder wie? Tja, aber nur wenn A -> inf.
Und was soll das bringen?
Ja, vom Prinzip her ganz genau so...

Nur mit frequentiellem Strom, über dessen Eigenschaften ich noch nachdenken muß..

Mein Gedanke ist folgender:

Eine gepulste Spannung liegt an der Spule an. (ob Wechselspannung, Dreieck-, Rechteck- oder Gleichspannung muß ich noch rausfinden..)

Sie erzeugt ein kapazitives, schnell ein und ausgeschaltetes statisches Feld und soll auf die benötigten Frequenzspektren einstellbar sein.

Dann sollte sich die Spule selbst möglicherweise drehen..

Erhoffte Wirkung:

Die Spule schneidet die im Raum vorhandenen Kräftegeometrien, welche duch all die vektoriellen Gravitationsfeldlinien erzeugt werden und induziert eine gradlinige Vorwärts-Bewegung im Raum.

Das ist so der Grundgedanke und würde den Energieerhaltungssatz im Prinzip nicht verletzen...

Eine Art elektrischer Weltraum-Antrieb?

JGC
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  #5  
Alt 22.06.07, 13:36
JGC JGC ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 02.05.2007
Ort: ES
Beiträge: 3.276
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Hallo Quick..

Ich weiss nicht, wie das als Photonenschleuder anders sein soll..

Es gibt doch Photonen rein vom Prinzip her in allen Grössenordnungen.. oder?

Wenn es also auch Radiophotonen "schleudern" kann, so wäre durchaus denkbar, das sich das Ganze als Antrieb verwenden liesse..

ich hab hier noch andere Bauformen entworfen, wie z.B. einen "Einstein-Rosenbrücken-Antrieb"





Oder noch eine andere Bauform, welche einen elektrischen Fluss in einen statischen Fluss umwandeln könnte...




Ich gebe zu, keine Ahnung von den technischen Einzelheiten zu haben, doch sind das grade alles Bilder, die aus meinem Kopf springen und meiner Ansicht nach helfen sollen, die für Weltraumfahrt im grossen Stiele zu betreibenden Antriebstechnologien aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen...

Mal sehen, wie lange diese "göttlichen Eingebungen" anhalten


JGC
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  #6  
Alt 22.06.07, 16:09
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.798
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Oder aber, du benutzt diese netten Brücken gleich um durch die Zeit statt durch das Vakuum zu reisen, wie es der amerikanische Professor Ronald Mallett vorschlägt.

Gruß. Uli
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  #7  
Alt 22.06.07, 16:10
Benutzerbild von richy
richy richy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: karlsruhe
Beiträge: 4.170
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Hi JGC

Vor 2 Tagen hat mein Rechner auch Spiralen ausgespuckt.
Aber in anderem Zusammenhang.
Bezueglich der Loesung der Gleichung z^x=1. Die letztendlich auf
die Loesung frac(x*k)*2*Pi fuehrt. k element N

Vielleicht dazu auch noch bischen Brainstorming:
Phi=goldener Schnitt, 0.681....

Zitat:
z=z0^x , x element reelle Zahlen und die frac() Funktion
***********************************************
frac() soll die Nachkommastellen einer Funktion liefern.
Beispiel frac(7.1234)= 0.1234

Damit laesst sich das Argument der Zahl z0^x einfach berechnen.
Wie geht das ?
z0^x=|z0|^x exp(i*x*(arg(z0)+k*2*Pi))
Das ist eine Komplexe Zahl w mit folgendem Re und Im-Teil :
w=exp(i*x*(arg(z0)+k*2*Pi))=
cos(x*(arg(z0)+k*2*Pi))+i*sin(x*(arg(z0)+k*2*Pi))

Das Argument einer komplexen Zahl ist arctan(imaginaertei/realteil)
(Wobei der Quadrant beachtet werden muss.)
Wir erhalten fur arg(w) somit
arg(w)=arctan(tan (x*(arg(z0)+k*2*Pi)) )
**********************************

Nun ist arctan(tan(x)) nicht einfach x, denn tan(x) ist 2*PI periodisch.
Wir erhalten stattdessen eine 2*Pi periodische Saegezahnfunktion.
Und eine Saegezahnfunktion ist eine frac Funktion.
Anders ausgedrueckt :
Fuer arctan(tan(x*2*Pi) erhalten wir frac(x)*2*Pi
*****************************************
und damit :
arg(w)=arctan(tan (x*(arg(z0)/(2*Pi)+k)*2*Pi ) )

arg(w)=frac(x*(arg(z0)/(2*Pi)+k))*2*Pi
*********************************
Zitat:
KLEINE ANWENDUNGEN
*******************
Mit den bisherigen Ergebnissen kann man umgekehrt auch kleine Zusammenhaenge ueber die Fliesskommadarstellung von Bruechen herleiten. Dazu nuetzt man aus, dass fuer frac(x)=frac(y) auch gilt frac(x)*2*Pi=frac(y)*2*Pi. Damit uebertraegt man das Problem auf die Loesung von z^x=1 in der komplexen Ebene.

=>
Satz 1:
******
Der Bruch a/b hat die selbe Nachkommastellen wie der Bruch a/b *(k*b+1)
k=0,1,2,3 ...
denn die Gleichung z^(a/b) hat b Loesungen Die b+1 te ist gleich der ersten.
frac(a/b)=frac( a/b*(k*b+1) )

"Beweis" :
a/b*(k*b+1)=(a*k*b+a)/b= k*a+a/b

Beispiele:
1) 0.11=11/100; 0.11*101=11.11
2) 5/7=0.7142857143; 8*4/7=5.714285714

Aus 7/5=1.4 kann ich ohne Rechnung sofort angeben, dass 7/5*6=42/5 oder 1.4*6 gleich 8.4 ist

Annahme 1:
Es gibt keine kleiner Zahl als q=b+1 fuer die gilt
frac(a/b)=frac(a/b*q)

Satz 2
*****
Fuer jede rationale Zahl p+frac(x),p element N laesst sich eine Zahl q element N finden, so dass (p+q+frac(x))/(p+frac(x)) eine natuerliche Zahl n ist.
n=p+q-1 ist dann der Nenner der Bruchdarstellung von p+frac(x)
n*p+frac(x) der Zaehler

Beispiel
8.4/1.4=6
5*1.4=7; 7/5=1.4

Satz 3
*****
Die Gleichungen z^Phi=z0 und z^(1/Phi)=z0 haben identische Loesungen., denn frac(Phi)=frac(1/Phi).
Im moment ueberlege ob ich, ob die Bedingung frac(Phi)=frac(1/Phi) schon ausreichend ist als Beweis, das Phi irrational sein muss.
Den aus obigen Ueberlegungen folgt, dass ansonsten die Bruchdarstellung von Pho 1/0 oder 0/1 sein muesste.
Auf jeden Fall gehoert frac(Phi)=frac(1/Phi) zu den fundamentalen Eigenschaften von Phi.
Es gibt keine andere Zahl, die dies erfuellt.

frac(Phi*k) liefert eine Folge von Zufallswerten. (Falls Phi nicht approximiert ist)
Um deren Aufbau auf dem Einheitskreis zu verfolgen habe ich den Radius von k abhaengig gemacht. Das ergibt natuerlich Spiralen. Aber weitaus komplexere als deine.
Deine letzte Spirale waere eine rationelle Loesung. Einfach frac(1/b*k)

Geändert von richy (22.06.07 um 16:24 Uhr)
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  #8  
Alt 23.06.07, 06:06
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.493
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Hi JGC,

Vor nicht allzulanger Zeit gelang es mir tatsächlich aus longitudinaler Resonanzverstärkung und spiralförmiger Induktion, durch Remodulation der Amplitudenspitzen, überschüssige Energie zu ziehen. Ich verwendete dazu mehrere kreisförmig, angeordnete Transformationsspulen als primäre Induktionsspeisung. Die sekundäre Spulen sind helixförmig angeordnet, welche eine selbstverstärkende Resonanz in longitudinaler Richtung zur Folge haben. Die dadurch resultierende, Amplitudenpulsation des Energiestroms, liegt weit innerhalb der Stabilitätsgrenze. Somit kann durch einen zwischengeschalteten Amplitudenresonator, aus den Amplitudenspitzen Energie abgezweigt werden, ohne dass der Strom zusammenbricht.

Der Aufbau des induktionellen Resonators muss allerdings unter Vakuum erfolgen. Selbst nachdem die externe Stromzufuhr unterbrochen wird, läuft das Ganze noch mehrere Stunden (!) weiter. Je schlechter allerdings das Vakuum in der Resonationsspule ist, desto kürzer sind die Betriebszeiten.

Hier das schematische Prinzip:


Schaltkreis:


Aufbau: (Bildmitte: Resonator unter Vakuum)
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  #9  
Alt 23.06.07, 11:53
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.798
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Zitat:
Zitat von Lorenzy Beitrag anzeigen
Hi JGC,

Vor nicht allzulanger Zeit gelang es mir tatsächlich aus longitudinaler Resonanzverstärkung und spiralförmiger Induktion, durch Remodulation der Amplitudenspitzen, überschüssige Energie zu ziehen.
...
Ist ja hochinteressant, Lorenzy.
Was mich dabei interessieren würde, hast du bei der longitudinalen Resonanzverstärkung durch Remodulation Amplituden- oder Frequenz-Remodulation genutzt ?
Ich denke, Amplituden-Remodulation vermeidet eine größere Scheinleistung, oder ?

Gruß. Uli
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  #10  
Alt 23.06.07, 23:01
JGC JGC ist offline
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Ort: ES
Beiträge: 3.276
Standard AW: Fortbewegung durch das Vakuum...

Hi Leuts..

@ Lorenzy

Mir gehts grade nicht so doll und wollte nur mal das Modell einstellen...



Ist das in etwa so richtig?

(hat das innere einen Eisenkern, oder ist da nur das Magnetfeld mit der longitudinalen Amplitude?)

JGC
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