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  #51  
Alt 07.05.07, 00:20
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.493
Standard AW: Verzögerte Quantenwahl

OK. Du hast da deine eigene Meinung, auch wenn ich damit nicht einverstanden bin. Ich wäre froh, wenn noch einige andere ihre Meinung hierzu posten. Insbesondere Quantenmechaniker (Joachim), da dieser sich ja anscheinend sehr gut in dieser Materie auskennt.
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  #52  
Alt 07.05.07, 10:17
Jogi Jogi ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 02.05.2007
Beiträge: 1.880
Standard AW: Verzögerte Quantenwahl

Hi Lorenzy, hi rene!

Also wenn man mich schon mal nach meiner Meinung fragt:

Ich würde mich auch davor hüten, physikalische Prozesse davon abhängig zu machen, ob jemand oder gar wer grade zuschaut.

Bei Quantenobjekten müssen wir ganz klar davon ausgehen, daß jede wie auch immer geartete Detektion den Zustand des Objekts verändert. Und da ist es schnurzegal, ob diese Detektion aufgezeichnet, beobachtet oder gespeichert wird.

@rene: wenn du an den Spalten Detektoren anbringst, und einer dieser Detektoren ein Photon detektiert, dann kann es freilich hinterher nicht nochmal zu einer Interferenz kommen, die Detektion war ja bereits eine, die den Zustand des Photons verändert hat.
Nur ein Photon, das unbemerkt also ohne mit dem Detektor am Spalt in WW zu treten, den Spalt passiert, kann dahinter noch in der erwarteten Weise interferieren.
Also: Ein Doppelspalt mit Detektoren direkt an den Spalten ist ein völlig anderer Versuchsaufbau.

Gruß Jogi
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  #53  
Alt 07.05.07, 18:40
Benutzerbild von rene
rene rene ist offline
Guru
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 716
Standard AW: Verzögerte Quantenwahl

@Jogi

Stichwort Detektion: Diese impliziert eine Registrierung (Beobachtung/Aufzeichnung). Eingeschaltete Detektoren ohne deren Auswertungsmöglichkeit wie Monitor und/oder Speichermedium sind disfunktional, laufen ins Leere und sind faktisch so gut wie nicht vorhanden. Ich könnte gerade so gut zu Hause 2 dicht nebeneinander stehende enge Spalten in einen Pappkarton stanzen und diesen von hinten mittels Taschenlampe bestrahlen und in einem abgedunkelten Raum das Interferenzmuster auf eine helle Fläche projizieren.

Ich denke wir sollten JGC's Vorschlag folgen und bis auf die noch ausstehenden Meinungen anderer die Diskussion in "seinem" Thread weiterführen. Ich habe dieses Post deshalb auch schon rüberkopiert.

Grüsse, rene
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