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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1041  
Alt 09.03.24, 21:16
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Wie könnte es diese Fäden real geben?

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Für mich ist es intuitiv erstmal unwahrscheinlich, dass es die Fäden des Fadenmodells real gibt:

- Woraus bestehen die Fäden?

- Wie könnte ein Universum voller Fäden entstanden sein?

- Wie könnten so lange und dünne Fäden die erforderliche Reißfestigkeit haben?

- Wieso verhalten sich anscheinend völlig einförmige Fäden so, dass alles zum Standardmodell, usw. paßt?

- Wenn Photonen sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können und ein Photonen eine Schleife eines Fadens ist, dann müssen sich Fäden (teilweise) mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen können, oder?

- Wenn Fäden keine Elastizität haben, dann stellt sich die Frage, wieso es überalle genug Fadenlänge für alle Gewirre gibt. Müsste man nicht eine massive Fernwirkung erwarten, z.B. wenn sich irgendwo ein Gewirr bildet und die beteiligten Fäden deswegen woanders ziehen und damit entfernte Gewirre unerklärlich und derzeit nicht beobachtet beeinflussen?

- Wenn Fäden unelastisch sind aber eine definierte Dicke und damit zusammen erhebliches Volumen haben - wie könnte das zum Urknall und der mutmaßlichen Expansion des Universums passen? Eine Antwort wäre, dass sich die Fäden beliebig vermehren und verlängern können aber wie könnte das sein? Wo käme das Material dazu her?

"... Das Universum ist ein geschlossener Faden (ein Ring), der immer länger und verwickelter wird. ..." http://www.quanten.de/forum/showthre...454#post100454

Das klingt für mich nicht so wahrscheinlich - wie könnte dem so sein?

Sorry, wenn meine Vorstellungen/Fragen zum Fadenmodell zu naiv sein sollten aber entweder gibt es dazu einleuchtende Antworten oder es gibt eben ein paar offene und damit durchaus berechtigte Punkte/Fragen. (alles imho)
Die Fäden bestehen aus gar nichts, weil man sie nicht zerschneiden kann. Deswegen kann man sie auch nicht zerreißen.

Zur Geschichte des Universums, siehe das Bild weiter oben. Das Universum besteht aus einem einzigen, verwirrten Faden.

Die Fäden ergeben das Standardmodell automatisch. Siehe https://www.researchgate.net/publication/361866270

Ja, Fäden können sich teilweise mit Überlichtgeschindigkeit "bewegen". Energie kann es aber nicht.

Fäden verlängern sich in der Tat. Fäden bestehen nicht aus einem Material.
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  #1042  
Alt 09.03.24, 21:18
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von seb110 Beitrag anzeigen
Es gibt im Fadenmodell nur Fäden, die mindestens eine Kreuzung haben?

Das Entstehen einer Kreuzung braucht daher keinen Grund, keine Ursache?
Eine Kreuzung ist die Gegen im Raum, bei der zwei Fadensegmente sich am nächsten kommen. Der leere Raum ist auch voller Fadenkreuzungen.

Eine Kreuzung entsteht immer dann, wenn sich zwei Fäden mir Ihren Fluktuationen nahe kommen.
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  #1043  
Alt 09.03.24, 21:26
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
Ich könnte mir vorstellen, dass Fäden als Substrat sich nicht direkt bewegen, aber Zustände austauschen. Das passt dann besser zu Feldtheorie. Dann wären "Verwirrungen" analog zu begrenzten Feldstörungen, die sich mit LG fortpflanzen. Auch Masse. Letztlich bewegt sich immer alles mit LG. Wenn man Vierer-Geschwindigkeit so interpretieren kann. Grüße, ghosti
Fäden fluktuieren andauernd. Die Fluktuationen erzeugen alle Größen, die wir normal als kontinuierlich bezeichen: Raum, Wellenfunktionen, Felder.
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  #1044  
Alt 10.03.24, 08:00
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Idee Das Fadenmodell ist beachtlich

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
Ich könnte mir vorstellen, dass Fäden als Substrat sich nicht direkt bewegen, aber Zustände austauschen.
Ich vermute, dass Fäden quasi die Zustände sind, z.B. Schwingungsmuster (z.B. Musik) aber nicht das, was schwingt (z.B. Lautsprecher, Luftteilchen).

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
Letztlich bewegt sich immer alles mit LG.
Angenommen, alle Phänomene sind mit hochfrequenten Schwingungen realisiert, dann können sich die Schwingungsmuster (z.B. Materie) beliebig langsam durch den Raum bewegen aber Gravitationsfelder breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus aber was, wenn die Gravitationsfelder ebenfalls nur ein Schwingungsmuster sind? Real schwingen tut dann irgend eine Basis-Substanz, z.B. ein Grundteilchenäther oder rein hypothetisch auch Fäden aber ich vermute, das Fäden eher die Schwingunsmuster repräsentieren und nicht die schwingende Grundsubstanz.

Zitat:
Zitat von Superfred Beitrag anzeigen
Nein, in dem von dir verlinkten Astronews Thread zeigt ja TomS für uns Laien verständlich, dass es zahlreiche Logikfehler in Tangles Behauptungen gibt.
Kannst du bitte mal diese angeblichen "zahlreiche Logikfehler" hier aufzählen, gerne mit direkten Links oder Beitragsnummer zu Das Fadenmodell für Teilchen, Eichkräfte und Gravitation.

Für eine Widerlegung des Fadenmodells müsste man einen schweren und im Fadenmodell nicht korrigierbaren inneren Widerspruch oder einen Fehler/Widerspruch zur Realität nachweisen.

Meine Kritik und Vermutung, dass Fäden nicht real existieren, wirft nur die Frage auf, was die Fäden real repräsentieren, das muss halt noch erforscht werden.

Das Schalenmodell ist ein nützliches erstes Modell, auch z.B. Protonen aber die bestehen aus "zwei Up-Quarks und einem Down-Quark" aber woraus bestehen Quarks? Wie genau funktionieren Kraftfelder? Da ist noch einiges ungeklärt.

Das Fadenmodell ist erstaunlich, weil es vieles (alles?) mit Fäden erklären kann und das finde ich äußerst bemerkenswert, weil die verschiedenen Teilchen und Zustände nur mit einheitlichen/gleichartigen Fäden erklärt werden können. Man kann fragen, woraus die Fäden bestehen und sich mehr Mathematik/Gleichungen dazu wünschen aber alleine die Beschreibung von so viel Grundlegendem durch Fäden ist schonb sehr beachtlich.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Emergenz von Wellenfunktionen zu zeigen.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz der bekannten Elementarteilchen zu erklären - mit allen ihren Quantenzahlen und Eigenschaften.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz der bekannten Wechselwirkungen zu erklären - mit allen ihren Eigenschaften.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz eindeutiger Fundamentalkonstanten zu erklären.
Ja und das finde ich auch sehr beeindruckend aber wie könnten quasi maximal einfache, gleichförmige Fäden das tun? Wie kommt es, dass Fäden sich immer richtig zu den Naturgesetzen verhalten? Wo sind die Naturgesetze? Die Antwort auf diese Fragen ist vielleicht ein Grundteilchenäther aus stationären und im Inneren komplexen/fraktalen Grundteilchen. Alle bekannten Phänomene (Materie, Engerie, Kräfte) werden durch Schwingungen dieser Grundteilchen realisiert. Die innere Feinstruktur der Grundteilchen verarbeitet diese Schwingungen gemäß der Naturgesetze, die Naturgesetze/Naturkonstanten werden durch den inneren Aufbau der Grundteilchen repräsentiert und wirken, indem sie die Schwinguneg verarbeiten. Das Fadenmodell kann nun ein abstraktes Modell dazu sein und die Fäden können z.B. duch die Schwingungen der Grundteilchen realisiert werden.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Die Fäden bestehen aus gar nichts, weil man sie nicht zerschneiden kann. Deswegen kann man sie auch nicht zerreißen.
Das paßt dazu, dass Fäden nur eine Abstraktion und nicht real sind.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Fäden verlängern sich in der Tat. Fäden bestehen nicht aus einem Material.
Irgendetwas muss aber real existieren - das ist quasi fundamental. In unserer Alltagswelt (Normalraum, Universum) existiert alles scheinbar real und auch wenn alle Phänomene vermutlich nur Schwingunsmuster sind, dann muss es eine schwingende, reale Grundlage geben.

Irgendwie gab es wohl einen Urknall aber dass unser Universum aus einer Singularität enstand, ist sehr fragwürdig und extrem unwahrscheinlich. Alternativ könnte es eine große Substanz (z.B. einen Grundteilchenäther) geben, der sich vor dem Urknall (wie auch immer) energetisch gleichmäßig aufgeladen hat. Dann gab es eine Art Zündung im Inneren: der Urknall. So ähnlich, wie z.B. Nitroglycerin, das in Ruhe stabil ist aber explodieren kann, bloß dass die Grundsubstanz des Universums nicht selbst explodiert und dadurch verteilt wurde. Die Grundsubstanz des Universums blieb stationär (z.B. wie Sand in einem Eimer) aber der Urknall hat die gleichförmigen Energien (mit denen die Grundteilchen/Sandkörner aufgeladen waren) so durcheinander gewirbelt, dass sich nach einiger Zeit (Abkühling) Materie gebildet hat.

Wie aber können die Naturgesetze, Naturkonstanten und Elementarteilchen überall gleich sein? Dazu braucht es eine konkrete Erklärung und Grundlage. Das ist in der obigen alternativen Hypothese vom Urknall nicht mit einfachen Fäden erklärlich aber mit im inneren komplexen Grundteilchen, die damit (ihrem inneren Aufbau) quasi die Naturgesetze/Naturkonstanten enthalten. Die Naturgesetze sind überall gleich, weil die Grundteilchen gleich sind.

Das kann man vielleich als eine Art zellulare Automat (siehe auch Conways Spiel des Lebens)? verstehen: Das Universum - ein Automat?

Wenn das Universum aus stationären Grundteilchen besteht und alle Phänomene nur Muster sind, die von diesen Grundteilchen getragen und verarbeitet werden, dann ist das quasi so: man könnte dann alles mit einem Computermodell eines Grundteilchens beschreiben. Das wäre sehr aufwendig, zum Glück gibt es auch einfache Gleichungen, z.B. für Elektrizität, usw. Das Standardmodell scheint einigermaßen zu stimmen - vielleicht ist das Fadenmodell eine Brücke zu noch erforschenden komplexeren Grundlagen.

Deine Aussagen über Fäden mögen im Rahmen des Fadenmodells korrekt sein aber es ist für mich unerklärlich, wie das zur Realität passen könnte. Es gibt keinerlei Beweise, dass beliebig verlängerbare Fäden aus Nichts unser Universum bilden. Wie könnten beliebig viele Fäden mit einer konkreten Dicke in einem Punkt (derzeitige Urknalltheorie) existieren oder sich aus Nichts vermehren oder verlängern? Das erscheint mir unplausibel, da fehlt der Beweis. Wenn dieser Bewies nicht mit realen Experiementen erbracht werden kann, dann muss man eben weiter forschen und sich Experimente überlegen, die vielleicht etwas bringen könnten:

Welche praktischen Experimente sind zum Fadenmodell denkbar?

Eine Frage ist auch, wie man das Fadenmodell bekannter machen könnte und da könnte vielleicht auch ein neuer Beweis helfen, dass anerkannte Modelle (z.B. die Relativitätstheorie) unzureichend sind. Auch die Quantentheorie kann denke ich nicht alles erklären, z.B. wo die Naturgesetze/Naturkonstanten sind und wie sie wirken, wie große Kraftfelder wirken und existieren können. Die Gravitation wird irgendwie geometrisch erklärt aber eigentlich existeren dazu nur Gleichungen, die zur beobachteten Gravitationswirkung passen und die könnte vielleicht auch anderes funktionieren. Magnetfelder sind so ähnlich wie Gravitationsfelder aber dafür nimmt man keine Raumkrümmung an. Wie funktioneiren elektrische Felder? Da gibt es shcon brauchbare Gleichungen aber wie im Grunde alles funktioniert, ist noch zu erforschen. (alles imho)
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  #1045  
Alt 10.03.24, 08:46
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Als eine kurze Antwort und Anregung, eine Erweiterung zu einer vorigen Aussage.


Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Emergenz von Wellenfunktionen zu zeigen.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz der bekannten Elementarteilchen zu erklären - mit allen ihren Quantenzahlen und Eigenschaften.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz der bekannten Wechselwirkungen zu erklären - mit allen ihren Eigenschaften, inklusive aller ihrer Feynman-Vertices.

Fäden sind die einzige bekannte Möglichkeit, die Existenz eindeutiger Fundamentalkonstanten zu erklären.

Fäden erklären die Entropie schwarzer Löcher, die allgemeine Relativitätstheorie und liefern eine Beschreibung der Quantengravitation.

Fäden implizieren das gesamte Standardmodell mit massiven Dirac-Neutrinos und die gesamte allgemeine Relativitätstheorie.
Diese entstehen aus den Fluktuationen der Fäden durch Mittelung.
Daher sind die beiden Naturgesetze überall und immer gültig, wenn man Beobachtungen durchführen kann.

---

All experimentellen Tests, die ich kenne, sind hier zusammengefasst: https://www.motionmountain.net/bet.html.
Ein einziges Experiment, dass diesen Beobachtungen widerspricht, widerlegt das Fadenmodell.
Bisher stimmen alle Aussagen mit allen Messungen überein. Ein Auszug:

Die Natur kann nicht aus fundamentalen Teilchen bestehen; das ergibt weder die Raumkrümmung noch die Entropie schwarzer Löcher.
Kleinste Teilchen ergeben noch viele andere Widersprüche, wie im letzten Abschnitt von https://www.researchgate.net/publication/361866270 erklärt.

In der Natur gibt es keine Vereinheitlichung der Wechselwirkungen, keine neuen Eichgruppen, keine neuen Elementarteilchen, usw.

In der Natur gibt es keine höheren Dimensionen.

In der Natur gibt es keine Beobachtungen jenseits der Planckgrenzen.

In der Natur gibt es keine Beobachtungen jenseits der Standardmodells mit massebehafteten, mischenden Dirac-Neutrinos.
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  #1046  
Alt 10.03.24, 09:44
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Idee Es gibt noch Forschungsbedarf

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Die Natur kann nicht aus fundamentalen Teilchen bestehen; das ergibt weder die Raumkrümmung noch die Entropie schwarzer Löcher.
Gibt es einen Beweis für eine reale Raumkrümmung? Soweit ich weiß, ergibt sich eine hypothetische Raumkrümmung nur aus einigen Gleichungen.

Wenn alle Phänomene (Materie, schwarze Löcher, usw.) nur Muster (von z.B. Schwingungen) sind, die von Grundteilchen getragen werden, dann kann das nicht der angenommenen Entropie schwarzer Löcher widersprechen, weil alle bekannten Phänomne Muster sind, die von den Grundteilchen getragen, verarbeitet und weitergeleitet werden.

Deine "fundamentalen Teilchen" stellt du dir vermutlich so wie Elementarteilchen (z.B. Neutrinos) vor, die durchs Weltall fliegen aber bei meiner Grundteilchen-Muster-These sind die Grundteilchen ("fundamentalen Teilchen") eine an sich weitgehend unbewegliche Masse wie Sandkörner im Eimer. Vielleicht werden die Fäden des Fadenmodells von den Grundteilchen realisiert und dann kannst du nichts mehr dagegen sagen - die Frage ist, wie man das klären/erforschen könnte.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Kleinste Teilchen ergeben noch viele andere Widersprüche, wie im letzten Abschnitt von https://www.researchgate.net/publication/361866270 erklärt.
Ein Zitat dazu wäre nett, um die Stelle finden zu können. Thanks.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
In der Natur gibt es keine höheren Dimensionen.
Vermutlich ja aber es ist denkbar, dass komplexe Grundteilchen in ihrem Inneren mehrere Zustandsräume realisieren, womit höhere Sphären (wie z.B. ein Hyperraum) mit anderen Eigenschaften (z.B. praktisch nutzbare Überlichtgeschwindigkeit) realisiert sind und genutzt werden können.

Es ist halt noch einiges ungeklärt (zwei vermutlich korrekte Absätze von diesem Beitrag sind leider der Selbstzensur zum Opfer gefallen) und selbst wenn das Fadenmodell stimmt, dann ist noch die Frage, woraus die Fäden bestehen und wie sie konkret realisiert sind - das ist derzeit noch völlig offen aber dafür muss es eine Erklärung geben. (alles imho)
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  #1047  
Alt 10.03.24, 10:11
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Es gibt noch Forschungsbedarf

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Ein Zitat dazu wäre nett, um die Stelle finden zu können. Thanks.
Wie gesagt, der letzte Abschnitt: Appendix G.

Die Natur kann nicht aus Teilchen bestehen oder überhaupt Teile oder Teilchen enthalten,
weil es eine kleinste Länge und einen kleinsten Längenmessfehler gibt.
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  #1048  
Alt 10.03.24, 10:49
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Wie gesagt, der letzte Abschnitt: Appendix G.

Die Natur kann nicht aus Teilchen bestehen oder überhaupt Teile oder Teilchen enthalten,
weil es eine kleinste Länge und einen kleinsten Längenmessfehler gibt.
Danke, ich hab's gefunden:

"... The following arguments do not rely on strands. However, strands allow visualizing them. Combining maximum speed c, the quantum of action ~, and maximum force c4/4Gyields the existence of a minimum length in nature. The minimum length is both the smallest possible length measurement result and the smallest possible length measurement error. The same applies to time. The smallest length error implies that space is not made of points, time is not made of instants, and coordinates are approximations. The same limitation holds for any other observable quantity: measurement results without errors are impossible.

The intrinsic measurement errors and the lack of exact measurement results for every physical observable imply the lack of sharp boundaries. There is no precise way to distinguish two values or even two objects. There are no exact boundaries in nature. In nature, there is no way to separate space into separate regions. At the Planck scale, nature is inherently fuzzy. Nature has no parts that can be distinguished exactly. Nature has no parts.

The lack of exact measurements and distinctions implies that it is impossible to define sharp boundaries. The lack of sharp boundaries implies the lack of sets in nature. ...

... The arguments just given against the existence of axioms in a unified theory of physics can be summarized: at the Planck scale, there are no parts. At the fundamental level, nature is a unity without parts. ..." Testing a model for emergent spinor wave functions explaining gauge interactions and elementary particles

Angenommen, alle Phänomene sind Schwingungsmuster, die von Grundteilchen eines Grundteilchenäthers getragen werden, dann paßt unsere erlebbare/meßbare Natur zu deinen Thesen aber die real existenten Grundteilchen können aus erheblich kleineren Strukturen bestehen und vergleichsweise scharf/exakt definiert sein - so scharf/exakt, dass es überall die gleichen Naturgesetze/Naturkonstanten gibt, schärfer/exakter als die im Normalraum derzeit bekannten Unschärfen, kleinste Länge (Planck-Länge) und kleinsten Längenmessfehler. Das kann so sein, weil die Grundteilchen mit schärferen und kleineren Strukturen unscharfe Schwingungen/Schwingungsmuster erzeugen, aus denen alle uns bekannten Phänomene bestehen.

Dass es eine derartige tiefere Ebene gibt, kannst du nicht ausschließen. Diese tiefere Ebene aus Grundteilchen realisiert vermutlich nicht direkt/wirklich/real die Fäden des Fadenmodells - die Fäden und das Fadenmodell sind eine abstrakte Beschreibung der Natur, deren real existenten Teile die Grundteilchen sind, die sich unserem Zugriff (wenigstens derzeit) entziehen, so ähnlich wie wenn man als simuliertes Objekt/Subjekt in einer Computersimulation nicht direkt auf die Computer-Hardware zugreifen kann. (alles imho)
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  #1049  
Alt 10.03.24, 15:29
seb110 seb110 ist offline
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Standard AW: Das Fadenmodell ist beachtlich

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Irgendetwas muss aber real existieren -
Bingo

MMT schrieb:

"Eine Kreuzung entsteht immer dann, wenn sich zwei Fäden mir Ihren Fluktuationen nahe kommen."

Ja mag sein, nur:

Die "Möglichkeit" der Fluktuationen, die Freiheitsgrade der Fäden sind nicht überall gleich. Damit lassen sich in einfachster Weise Gravitation und Dunkle Energie erklären und aus dem zweiten HS der Thermodynamik ableiten.
Raumzeitkrümmungen schränken die Möglichkeit der Fluktuationen der freien Fäden ein, verrringern die Entropie der freien Fäden, damit sich die Entropie an anderer Stelle als Gewirr erhöhen kann. Casimir lässt grüßen.
Somit wären die Fäden "vor" dem Background space charakterisierbar.

https://drive.google.com/file/d/17Ea...usp=drive_link

macht aber nur Sinn wenn die freien, Raum-definierenden Fäden nicht überall gleich dicht verteilt wären, wie im Fadenmodell. Was ich als Schwachstelle des Modells empfinde.
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  #1050  
Alt 10.03.24, 16:40
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Grundteilchen sind unterhalb des Fadenmodells möglich

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Dass es eine derartige tiefere Ebene gibt, kannst du nicht ausschließen. Diese tiefere Ebene aus Grundteilchen realisiert vermutlich nicht direkt/wirklich/real die Fäden des Fadenmodells - die Fäden und das Fadenmodell sind eine abstrakte Beschreibung der Natur, deren real existenten Teile die Grundteilchen sind, die sich unserem Zugriff (wenigstens derzeit) entziehen, so ähnlich wie wenn man als simuliertes Objekt/Subjekt in einer Computersimulation nicht direkt auf die Computer-Hardware zugreifen kann. (alles imho)
Hm, da kommen wir nicht zusammen. Grundteilchen erklären nicht den Spin, nicht die Elementarteilchen und deren Quantenzahlen,
nicht die Wechselwirkungen und deren Liegruppen, widersprechen der Entropie schwarzer Löcher, der Existenz von Wellenfunktionen,
der Beobachtung von Krümmung und Gravitationswellen, und erklären nicht die Fundamentalkonstanten.

Dasselbe gilt für Punkte, Schleifen, Bänder, Knoten, und viele andere vorgeschlagene Grundelemente.
Es scheint alles wirklich nur mit Fäden zu passen.

Auch hier gilt: wenn ein anderes Grundelement als die Fäden dasselbe wie die Fäden schafft, sind die Fäden nicht einzigartig und somit falsch.

Ge?ndert von MMT (10.03.24 um 16:44 Uhr)
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