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  #51  
Alt 23.12.08, 16:54
SgtLiquid SgtLiquid ist offline
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Registriert seit: 22.12.2008
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

kann doch sein, oder? wenn die "schrumpfung" ensprechend langsam ist, könnten die Planeten und Sonnen doch nachrücken

Geändert von SgtLiquid (23.12.08 um 16:59 Uhr)
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  #52  
Alt 23.12.08, 17:23
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.967
Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Zitat:
Zitat von SgtLiquid Beitrag anzeigen
kann doch sein, oder? wenn die "schrumpfung" ensprechend langsam ist...
ohne hier jetzt verwirrung zu stiften...
Wenn nur die Materie selbst schrumpft, egal wie langsam, dann schrumpft nicht die Galaxie, sonderen nur die einzelnen Teile (Sterne, Planeten) in ihr. Das kompensiert keine Rotverschiebung durch Expansion des Universums.

Unsere Erde und du selber auch würdest aber schrumpfen. Der Durchmesser würde kleiner und du würdest dich langsam entsprechend der Änderung des Durchmessers in Richtung Erdmittelpunkt bewegen.

Da könntest du dann den Eindruck gewinnen, dass das Universum expandiert. Aber warum sollte die Materie schrumpfen? Und wie schnell und warum?

Ausserdem würde die Erde dann ab der kritischen Dichte zum SL.

Zitat:
ist es nicht so das auch Atome eine entsprechende Halbwertzeit haben? demnach würde die erde ja schon stehtig kleiner werden. man merks halt nur nicht.
Hihi. Nein. Das mit der Halbwertszeit betrifft nur Radionuklide. Also keine Sorge. Die Erde wird nicht nennenswert schrumpfen.

Gr. MP
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  #53  
Alt 23.12.08, 18:57
SgtLiquid SgtLiquid ist offline
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

(das mit der Halbwertzeit hatte ich wieder rausgenommen. war ein blödes beispiel)

aber nun zu deinen Fragen:

Zitat: MP
Wenn nur die Materie selbst schrumpft, egal wie langsam, dann schrumpft nicht die Galaxie, sonderen nur die einzelnen Teile (Sterne, Planeten) in ihr. Das kompensiert keine Rotverschiebung durch Expansion des Universums.


ich will dir da gar nicht groß wiedersprechen. du meinst: Sonne wird kleiner, Erde wird kleiner, der Abstand zwischen den beiden wächst. könnte ja sein...
vielleicht ist der Effekt so gering das wir ihn einfach nicht messen können.

Erst wenn wir die entfernung groß genug ist.

Da könntest du dann den Eindruck gewinnen, dass das Universum expandiert. Aber warum sollte die Materie schrumpfen? Und wie schnell und warum?

ich hoffe ich schreib das hier jetzt nicht falsch:

durch das Verhältniss der Rotverschiebung zur Entfernung, müsste ich doch den Grad der "Schrumpfung" ermitteln können.

müsste ich da nicht einen konstanten Wert bekommen?


das WARUM wird etwas schwieriger.

bisher ist mein verständniss der QM noch etwas mangelhaft (lern aber gern dazu *bücherdurchstöber*) aber ich möchte versuchen das zu klären.

zum einen sind wir nur bis zu einem gewissen Grad fähig messungen durchzuführen (Placklänge, Plackzeit)



1.)könnte es nicht sein dass es innerhalb dieser Größen noch weitere komplexe mit Systeme sind? Die auf einer niedrigeren Energieniveau existieren.

ich mein wir sind ohne weiteres bereit noch obenhin ins unendliche zu denken. warum sollte das nicht auch im kleinen möglich sein.
wir könnten es nur nicht messen.

(bitte meinen Status beachten)
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  #54  
Alt 23.12.08, 20:21
SgtLiquid SgtLiquid ist offline
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Beiträge: 12
Standard AW: Alter und Expansion des Universums

sry...
2.) durch sowas wie überlagerung
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  #55  
Alt 23.12.08, 20:48
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Angenommen du befindest dich in einem System, dessen Abmessungen samt Inhalt durch Kontraktion kontinuierlich schrumpfen (also wenn dort sogar auch die Elementarteilchen schrumpfen) und im Gegenzug dazu alles andere ausserhalb dieses Systems unverändert bliebe, dann wäre dies von einem anderen System, das unverändert bliebe, wo aber dafür alles andere ausserhalb expandieren würde, prinzipiell nicht zu unterscheiden.

Also genauso, wie Uli es schon gesagt hat.

Gruss, Marco Polo
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  #56  
Alt 24.12.08, 02:06
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
In einem Universum was in seiner Ausdehnung konstant bliebe und in dem nur die "Masseausdehnung" samt unserer Messgeräte schrumpft würden wir keine in Abhängigkeit der Entfernung zunehmende Rotverschiebung messen. Es gäbe in solch einem Universum keine Hubble-Konstante!
Deshalb wäre solch ein Universum sehr wohl unterscheidbar zu unserem expandierenden Universum.
Nö. Wie sollte man einen Unterschied ausmachen zwischen "ich schrumpfe und alles weiter draussen bleibt unverändert" und "ich bleibe unverändert, aber alles weiter draussen expandiert". Das ist imho unmöglich.
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  #57  
Alt 24.12.08, 03:21
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
Frohe Weihnacht Marco,

wenn sich der Abstand zweier Galaxien verdoppelt(Expansion), verdoppelt sich die Wellenlänge des Lichtes zwischen den Galaxien. Ergo Rotverschiebung.
Auch dir frohe Weihnacht EMI.

Jo, sehe ich auch so.


Zitat:
Wenn beide Galaxien(Materie) schrumpfen(ihre Ausdehnung sich halbiert) dann halbiert sich auch die Wellenlänge des Lichtes(Materie) zwischen den schrumpfenden Galaxien. Ergo keine Rotverschiebung da sich auch das Messgerät zur Wellenlängenmessung halbiert hat.
Oder?
Das ganze Gedankenbeispiel ist eh Mumpitz. Vergiss die beiden Galaxien. Es geht imho nur um Verhältnisse. Wenn ein System schrumpft, während das andere unverändert bleibt, dann ist das nun mal das Gleiche, wie wenn das eine System unverändert bleibt, während das andere expandiert.

Wie sollte man beide Szenarien voneinander unterscheiden können?

Gruss, Marco Polo
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  #58  
Alt 24.12.08, 03:46
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Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
Das ist schon richtig. Ich hatte aber SgtLiquid so verstanden, das bei seiner Überlegung alles schrumpft nicht nur ein bevorzugtes System.
Er hat sein Gedankenbeispiel auch immer wieder verändert. Da blickt eh keiner mehr so richtig durch (Stichwort Halbwertszeit). Ist mir eigentlich auch schnuppe.

So, jetzt wird geschlummert. Morgen ist volles Programm.

Guat´s Nächtle, Marco Polo
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  #59  
Alt 24.12.08, 09:32
SgtLiquid SgtLiquid ist offline
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Beiträge: 12
Standard AW: Alter und Expansion des Universums

Fröhliche Weihnachten alle zusammen,

sry, dass ich euch mit solch einem "Mumpitz" die Zeit raube.

ich will nochmal versuchen meine Gedanken aufzuschlüsseln.

Frohe Weihnacht Marco,

wenn sich der Abstand zweier Galaxien verdoppelt(Expansion), verdoppelt sich die Wellenlänge des Lichtes zwischen den Galaxien. Ergo Rotverschiebung.
Wenn beide Galaxien(Materie) schrumpfen(ihre Ausdehnung sich halbiert) dann halbiert sich auch die Wellenlänge des Lichtes(Materie) zwischen den schrumpfenden Galaxien. Ergo keine Rotverschiebung da sich auch das Messgerät zur Wellenlängenmessung halbiert hat.
Oder?
Nur wenn das Licht nicht mitschrumpft gäbe es eine Rotverschiebung.
Warum soll alle Materie schrumpfen aber Licht nicht

Gruß EMI



in meinem Konstrukt wäre wohl der Raum das statische System.

wenn nun diese "Schrumpfung" entsprechen langsam wäre, könnte ich sie nur feststellen wenn das ausgestrahlte Licht entsprechen lange unterwegsgewesen wäre.

Also:
das Licht wird wird von einer Galaie ausgestrahlt > bewegt sich durch den freien Raum, während die Systeme (bzw. die Materie in ihr und mit ihr die Galaxien) schrumpft (auch das Licht) > somit würde die Systeme einander davoneilen und somit die Rotverschiebung verursachen.

eine blauverschiebung würde ich dann doch nur innnerhalb einer Galxaie festellen und auch nur dann, wenn das Licht auch unverändert bleibenwürde und diese "Schrumpfung" entsprechen schnell währe.
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