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  #11  
Alt 15.10.07, 00:13
JGC JGC ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Hallo Hamilton..


Weil ich eben genau diese als die Kraft betrachte, was alles "anschiebt"

Hast du denn noch immer nicht verstanden??

Das ist kein Joker..

Die Gravitation hat genauso eine Frequenz wie das Licht auch... Nur kannst du Gravitation so lange nicht sehen, solange sie ihre Schwingungsrichtung nicht parallel zu deiner Sinneswahrnehmungszellen der Netzhaut stehen..
Das passiert erst dann, wenn der kinetische Linearimpuls auch gleichzeitig eine Amplitudenmodulation erhält.. Erst dann kann sich eine longitudinale Schwingung auch auf transversale EM-Basis zeigen die du als Leuchterscheinung auf der Sehzelle oder als elektrischen Impuls auf dem Sensor erfassen kannst


Sie stammen beide aus der selben Quelle...

Wie kommen diese ungeheueren Energiemengen denn sonst in den Mikrokosmos, wenn sie nicht über die Frequenztransformation(Aufnahme und Abstrahlverhalten(Dualismus) sowie deren gegenseitige Induktion) immer weiter in den Mikrokosmos getragen werden...

Hast du mal genau beobachtet, wie sich eine Welle ausbreitet, wenn du einen Stein in ein Gewässer wirfst?

Die erzeugte Welle kriegt immer längere und flachere Amplituden, je weiter die Welle sich ausbreitet..

Der Flug des Steins entspricht quasi der linearen Bewegung des kinetischen Impulses(Erregerursache) und die angeregte Welle entspricht der Wirkung des aufgetroffenen Impulses..

Auf weite Strecken verläuft sich also die Welle und fügt so dem gesamten Gewässer ein E-Pot zu, das sich wiederum über Dichteschwankungen und Strömungsimpulse wieder abbauen.(bis neue "Impulse" auftreffen)

Deshalb glaube ich, das die verschiedenen Grundkräfte allesamt nur Gravitationskräften entsprechen, die eben nur auf verschiedenen Longitudinal-Frequenzbändern zu Hause sind.. (sie also wirklich ganz genau den selben Prozess-Strukturen folgen wie die elektromagnetischen Kräfte auch)

So würde sich alles praktisch von selber erklären..


JGC
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  #12  
Alt 15.10.07, 00:16
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Die Gravitation steht hier nicht zur Debatte.
Kann die Gravitation überhaupt zur Debatte stehen? Quantengravitation ist doch noch die entschiedene Lücke zur TOF? Quantengravitation wurde doch noch nie gemessen? Oder?
Quantengravitation ist doch nur ein Erklärungsmodell für die Gravitation. Wenn sich dieses Modell als taugliche Beschreibung herausstellen sollte, dann wird dieses aber keine anderen Werte für die Gravitationkraft ergeben, sondern die Gravitation nur anders beschreiben.

Grüssle,

Marco Polo
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  #13  
Alt 15.10.07, 00:36
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Quantengravitation ist doch nur ein Erklärungsmodell für die Gravitation.
Ja schon richtig! Aber gibt es eine messbare Gravitation zwischen ET? Spielt die Gravitation zwischen Proton und e- irgendwo eine Rolle?
Gruß
EVB
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  #14  
Alt 15.10.07, 01:02
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Aber gibt es eine messbare Gravitation zwischen ET? Spielt die Gravitation zwischen Proton und e- irgendwo eine Rolle?
Natürlich gibt es Gravitation auch zwischen Proton und Elektron. Diese ist aber im Vergleich zur elektromagnetischen Wechselwirkung verschwindend klein und spielt daher keine nennenswerte Rolle.

Man muss sich das mal vorstellen. Die Gravitationskraft ist ca. 10^39 mal schwächer als die elektromagnetische Kraft. Das ist eine 1 mit 39 Nullen.

Beide Kräfte nehmen mit dem Abstand quadratisch ab, sind von ihrer Reichweite aber unendlich.

Schau dir einen Kühlschrankmagneten an. Warum fällt dieser nicht auf den Boden? Weil die elektromagnetischen Kräfte des Kühlschrankmagneten die Gravitationskraft der Erde überwiegen. Und das trotz der ungeheuren Masse der Erde.

Die elektromagnetische Kraft des pisselig kleinen Kühlschrankmagneten überwiegt die Gravitationskraft der gesamten Erdmasse.


Grüssle,

Marco Polo

Geändert von Marco Polo (15.10.07 um 01:07 Uhr)
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  #15  
Alt 15.10.07, 01:10
Jogi Jogi ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Hi Eyk.

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
JSpielt die Gravitation zwischen Proton und e- irgendwo eine Rolle?
Nicht in der Orbitalbindung, da ist die EM-Kraft um Grössenordnungen stärker.

Aber es wurde tatsächlich schon beobachtet, dass zwei freie Elektronen(!)
eine gravitative Anziehung aufeinander ausüben.
Natürlich nur, solange sie weit genug voneinander entfernt sind, dass sich ihre Ladungen nicht gegenseitig abstossen.

Stellen wir uns aber ein freies Proton und ein freies Elektron vor:
Sie können sich tatsächlich durch die Gravitation aufeinander zu beschleunigen, die Gravitation hat ja eine immense Reichweite.
(Edit: Marco Polo hat natürlich Recht, auch das EM-Feld wirkt bis in die Unendlichkeit.
Aber der relative Anteil der Gravitation wird mit wachsender Entfernung grösser, auch wenn er niemals mit der EM-Kraft gleichzieht.)
Kommen sie sich dann nahe genug, wird das Elektron(-) von der Ladung des Protons(+) eingefangen.
So stelle ich mir die Entstehung der ersten Atome vor.

Gruß Jogi
__________________
Die Geschichte wiederholt sich, bis wir aus ihr gelernt haben.

Geändert von Jogi (15.10.07 um 01:19 Uhr)
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  #16  
Alt 15.10.07, 01:13
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.364
Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Natürlich gibt es Gravitation auch zwischen Proton und Elektron.
Halte mich jetzt nicht für xy. wenn ich nachfrage. Gibt es die Gravitation zwischen Proton und Elektron, weil sie von den Massen ausgeht(allgemeine Behauptung) oder gibt es „harte“ Fakten die dafür sprechen dass es sie gibt gibt? Ich behaupte mal, wenn ich darf, zwischen Proton und e- oder besser zwischen den Quarks im Proton gibt es keine Gravitationskraft! Ich weis das hört sich dumm an, aber was passiert wenn es keine Quantengravitation gibt und sie erst „außerhalb“ des Protons entsteht (als „neue“ WW)?
Gruß und ich muss jetzt ins Bett (Gute N8)
EVB
Zitat:
PS: Die elektromagnetische Kraft des pisselig kleinen Kühlschrankmagneten überwiegt die die Gravitationskraft der gesamten Erdmasse.
War mir schon bekannt, aber kann man sie dann überhaupt nachweisen? Oder muss man es glauben?
__________________
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  #17  
Alt 15.10.07, 01:17
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Stellen wir uns aber ein freies Proton und ein freies Elektron vor:
Sie können sich tatsächlich durch die Gravitation aufeinander zu beschleunigen, die Gravitation hat ja eine immense Reichweite.
Kommen sie sich dann nahe genug, wird das Elektron(-) von der Ladung des Protons(+) eingefangen.
So stelle ich mir die Entstehung der ersten Atome vor.
Wohl eher nicht. Das Elektron wird imho nur aufgrund der elmag WW eingefangen. Wie bereits erwähnt. Die Gravitation spielt keine nennenswerte Rolle.

Grüssle,

Marco Polo
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  #18  
Alt 15.10.07, 02:09
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Beiträge: 4.967
Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
War mir schon bekannt, aber kann man sie dann überhaupt nachweisen? Oder muss man es glauben?
Ich denke weder noch. Mann sollte mögliche Zusatzdimensionen nicht ausser Acht lassen. Diese könnten zumindest theoretisch makroskopische Ausmaße von meinetwegen 1 µ und mehr haben.

Die Gravitationskraft könnte also in diesem Bereich durchaus von der Standardtheorie abweichen.

Soweit ich weiss, wird dies z.Zt sogar erforscht. Meiner Meinung nach umso aussichtsloser, je kleiner die Ausmaße dieser Zusatzdimensionen sind, wenn es sie denn überhaupt gibt.

Grüssle,

Marco Polo
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  #19  
Alt 15.10.07, 10:32
JGC JGC ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Hi....

Das mit der Gravitation...

@ Marko Polo

Zitat:
Natürlich gibt es Gravitation auch zwischen Proton und Elektron. Diese ist aber im Vergleich zur elektromagnetischen Wechselwirkung verschwindend klein und spielt daher keine nennenswerte Rolle.

Man muss sich das mal vorstellen. Die Gravitationskraft ist ca. 10^39 mal schwächer als die elektromagnetische Kraft. Das ist eine 1 mit 39 Nullen.

Beide Kräfte nehmen mit dem Abstand quadratisch ab, sind von ihrer Reichweite aber unendlich.
seh dir mal das Bild an...



Genau so sehe ich das gravitative Wirken...

Jeh weiter man ins Zentrum kommt, un so kürzer und um so stärker wirken die longitudinalen Druckkräfte(wie bei einer Hilti mit Hochleistungsschlagzahl..)

Die Wellenlänge der Longitudinalfrequenz entscheidet darüber, wie stark diese Kraft jeweils mit der entsprechenden Objektgrösse der gravitationskraftbeaufschlagten Masse wechselwirkt!

Ein Gravitationsimpuls, der mit einem Objekt von Erdgrösse in Resonanz tritt, kann z.B. nicht mit einem Objekt in Sandkorngrösse wechselwirken.. Umgekehrt auch nur dann, wenn sich das grosse Objekt so in seine teilschwingungen zerlegen lässt, das auch eine kurzwellige Frequenz wechselwirken kann..

Es dreht sich meiner Meinung wirklich nur darum, ob eine Druckwellenfrequenz mit dem entsprechenden Massepartner sich auch wirklich austauschen kann. Daher kann auch mit normalen Methoden die Gravitationskraft im innern von Atomen kaum gemessen werden, weil dazu die Messtaster so klein und vor allen eine so hohe Massedichte verfügen müssten, um nicht von der umgebenden Gravitation "übertüncht" zu werden, damit sie die tatsächlichen Kräfteverhältnisse innerhalb des Atomes bestimmen kann...


JGC
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  #20  
Alt 15.10.07, 12:14
Jogi Jogi ist offline
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Standard AW: Warum stürzen Elektronen nicht auf den Atomkern?

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen

Das mit der Gravitation...

Jeh weiter man ins Zentrum kommt, un so kürzer und um so stärker wirken die longitudinalen Druckkräfte
Das ist im Prinzip richtig...

Zitat:
Die Wellenlänge der Longitudinalfrequenz entscheidet darüber, wie stark diese Kraft jeweils mit der entsprechenden Objektgrösse der gravitationskraftbeaufschlagten Masse wechselwirkt!
...aber mit der Frequenz/Wellenlänge musst du aufpassen:
Gravitationswellen, wie sie z.B von einem Doppelpulsar ausgehen, entsprechen nur dem Dopplereffekt,
der durch die Bewegung der Grav.-Quelle verursacht wird.
Wenn du die Energie eines einzelnen Gravitons mit der Frequenz beschreiben willst, ist das natürlich was ganz anderes.

Zitat:
Ein Gravitationsimpuls, der mit einem Objekt von Erdgrösse in Resonanz tritt, kann z.B. nicht mit einem Objekt in Sandkorngrösse wechselwirken..
Da würde ich widersprechen.
Gravitation wirkt grundsätzlich auf Masse, da spielt Resonanz keine Rolle.

Zitat:
Es dreht sich meiner Meinung wirklich nur darum, ob eine Druckwellenfrequenz mit dem entsprechenden Massepartner sich auch wirklich austauschen kann. Daher kann auch mit normalen Methoden die Gravitationskraft im innern von Atomen kaum gemessen werden, weil dazu die Messtaster so klein und vor allen eine so hohe Massedichte verfügen müssten, um nicht von der umgebenden Gravitation "übertüncht" zu werden, damit sie die tatsächlichen Kräfteverhältnisse innerhalb des Atomes bestimmen kann...
Es ist einfach so, dass im Innern von Atomen die Gravitation keine Rolle spielt, weil die anderen Kräfte um soo viel stärker sind.

Und auch zwischen geladenen Teilchen die weiter voneinander entfernt sind ist, wie Marco schon sagte, die EM Kraft die Dominierende.

Nur bei Objekten, die kein nennenswertes EM-Feld bilden
(Also ganz normale Materie, die insgesamt nicht elektrisch und nicht magnetisch geladen ist),
ist auf die Distanz die Gravitation die relevante WW.

Nur dort, wo die Gravitation extreme Werte annimmt (Schwarzes Loch), kann sie über die anderen Kräfte (zunächst die EM ausserhalb der Atome, mit zunehmender Nähe zum Zentrum sogar über die Kräfte innerhalb des Atoms) die Oberhand gewinnen.
Deshalb zerfällt auch die Materie, wenn sie den Ereignishorizont erreicht, bzw. passiert.


Aber eigentlich geht's hier ja um die Frage, was die Elektronen in ihren jeweiligen Orbitalen hält.

Das ist eigentlich ganz einfach:
Das Elektron hat eine Ruhemasse, die man auch mit Energie (Impuls) gleichsetzen könnte.
Eigentlich versucht es mit dieser Energie dem Proton zu entfliehen, aber die Coulombkraft hält dagegen.
Die Coulombkraft ist einfach die Kraft, die die beiden Ladungen (- des Elektrons und + des Protons) aufeinander ausüben.
Dort wo sich der Impuls des Elektrons und die Coulombkraft die Waage halten,
ist der bevorzugte Aufenthaltsbereich des Elektrons, sein Orbital.

Wenn ich also eine Frage diesbezüglich zu stellen hätte, würde sie eher lauten:
Warum kann die Coulombkraft auch Elektronen mit mehr Energie(Impuls) auf höheren Orbitalen halten, warum entfleucht nicht jedes Elektron sofort, wenn es zusätzliche Energie aufgenommen hat?


Gruß Jogi
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Die Geschichte wiederholt sich, bis wir aus ihr gelernt haben.
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