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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #61  
Alt 11.02.20, 10:29
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 4.324
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Servus, und tut mir Leid, dass ich mich einmische.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Ich werde versuchen, die Argumente für die Diracgleichung schlüssiger zu machen. Ich nehme mit, dass es (noch) kein Argument zu geben scheint, dass die Diracgleichung nicht aus dem Fadenmodell entsteht, sondern dass die Argumente für die Herleitung nicht vollständig sind.
Ich glaube, was TomS sagen möchte, ist - solange du (ausschliesslich) mathematisch nicht gezeigt hast, dass die Diracgleichung "entsteht", brauchst du dir um die bildhaften Beschreibungen ("Argumente") keine Gedanken zu machen.

Du bist hier in der Bringschuld - dass es so ist; nicht die anderen - dass es nicht so ist.
__________________
Gruß, Johann
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Eine korrekt gestellte Frage beinhaltet zu 2/3 die Antwort.
------------------------------------------------------------

E0 = mc²
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  #62  
Alt 11.02.20, 11:12
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 177
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
Die Feinstrukturkonstante ist derzeit nur gemessen.Man kennt zwar Zusammenhänge über den Weinbergwinkel usw. aber letzendlich ist diese gemessen und geht nicht aus einer Theorie exakt hervor.
Ich denke aber dass sich diese (oder zumindest ein theoretische Wert der in der Nähe des gemessenen Werts liegt) genau bestimmen läßt.
Was genau versteht man darunter, dass eine Konstante aus einer Theorie hervorgehen muss?

Die Theorie, die hinter dieser Konstante liegt, ist vermutlich äquivalent zu den imaginären Zahlen. Ich versuch mal meine Vermutung deutlicher zu machen:
Zitat:
Die Feinstrukturkonstante α ist eine dimensionslose physikalische Konstante.
https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstrukturkonstante
Okay, wie beim Lorentzfaktor. Der beschreibt eine Grenzgeschwindigkeit und ist deswegen dimensionslos. Worin wohl hier der Grund der Dimensionslosigkeit herkommt

Will ich die Feinstrukturkonstante aus den imaginären Zahlen ableiten, dann würde ich sagen:

e0 := elektrischen Feldkonstante
u0 := magnetischen Feldkonstante
c := Lichtgeschwindigkeit

Dann gilt:
e0*u0*c² = 1 bzw. u0*c = 1/(e0*c)

D.h. die Feldkonstanten verhalten sich wie die Imaginären Zahlen mit:
i² = -1 bzw. i= -1/i


Weiterhin gilt:
α := Feinstrukturkonstante
e := Elementarladung
h := Planckschen Wirkungsquantum

α = (e²/h) * (1/2) * (1/(e0*c)) bzw. α = (e²/h) * (1/2) * (u0*c))

D.h. die Feinstrukturkonstante beschreibt eine Ladungsfläche eines Elektrons bezogen auf die Wirkung von Quanten, bezogen auf ein Feld.
Der Bruch von Ladungsfläche und Wirkungsquantum wäre konstant, wenn beides konstant ist, die Feldkonstanten verhalten sich umgekehrt Proportional, vergleicht man sie. Was kann man da jetzt noch mehr Herleiten als den Zusammenhang einfach darzustellen?
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  #63  
Alt 11.02.20, 11:33
reinhard reinhard ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 11.11.2011
Beiträge: 132
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
Was genau versteht man darunter, dass eine Konstante aus einer Theorie hervorgehen muss?

Die Theorie, die hinter dieser Konstante liegt, ist vermutlich äquivalent zu den imaginären Zahlen. Ich versuch mal meine Vermutung deutlicher zu machen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstrukturkonstante
Okay, wie beim Lorentzfaktor. Der beschreibt eine Grenzgeschwindigkeit und ist deswegen dimensionslos. Worin wohl hier der Grund der Dimensionslosigkeit herkommt

Will ich die Feinstrukturkonstante aus den imaginären Zahlen ableiten, dann würde ich sagen:

e0 := elektrischen Feldkonstante
u0 := magnetischen Feldkonstante
c := Lichtgeschwindigkeit

Dann gilt:
e0*u0*c² = 1 bzw. u0*c = 1/(e0*c)

D.h. die Feldkonstanten verhalten sich wie die Imaginären Zahlen mit:
i² = -1 bzw. i= -1/i


Weiterhin gilt:
α := Feinstrukturkonstante
e := Elementarladung
h := Planckschen Wirkungsquantum

α = (e²/h) * (1/2) * (1/(e0*c)) bzw. α = (e²/h) * (1/2) * (u0*c))

D.h. die Feinstrukturkonstante beschreibt eine Ladungsfläche eines Elektrons bezogen auf die Wirkung von Quanten, bezogen auf ein Feld.
Der Bruch von Ladungsfläche und Wirkungsquantum wäre konstant, wenn beides konstant ist, die Feldkonstanten verhalten sich umgekehrt Proportional, vergleicht man sie. Was kann man da jetzt noch mehr Herleiten als den Zusammenhang einfach darzustellen?
Was die Feinstrukturkonstante ist weiß man.Der Wert kann aber derzeit nur gemessen werden.Eine Theorie die diesen Wert liefert wäre wünschenswert.
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  #64  
Alt 11.02.20, 12:04
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 177
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
Was die Feinstrukturkonstante ist weiß man.Der Wert kann aber derzeit nur gemessen werden.Eine Theorie die diesen Wert liefert wäre wünschenswert.
Die imaginären Zahlen liefern reelle Werte für (i)^(i), siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eulers...re_Anwendungen

Vielleicht hat ihr Wert ihren Ursprung ja dort
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  #65  
Alt 11.02.20, 12:14
Benutzerbild von TomS
TomS TomS ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 04.10.2014
Ort: Nürnberg
Beiträge: 2.168
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Ich werde versuchen, die Argumente für die Diracgleichung schlüssiger zu machen. Ich nehme mit, dass es (noch) kein Argument zu geben scheint, dass die Diracgleichung nicht aus dem Fadenmodell entsteht, sondern dass die Argumente für die Herleitung nicht vollständig sind.
Das Folgende gilt exemplarisch für die Frage der Spinorfelder sowie der Diracgleichung, darüberhinaus jedoch auch für viele andere Aussagen, die du triffst (Symmetrien, Eichfelder, ...).

Dein "Modell" und deine "Argumente" sind - verglichen mit physikalischen Theorien - lediglich Ideen oder Motivationen; sie sind keinesfalls soweit gediehen, dass sie richtig oder falsch wären.

Weder kannst du mathematisch zeigen, dass die Diracgleichung aus deinem Modell folgt, noch kann irgendjemand widerlegen, dass dies der Fall wäre; dazu sind deine Ideen zu unspezifisch.

Was notwendig wäre ist eine mathematische Ausarbeitung, nicht innerhalb des Standardmodell sondern für dein Modell; daraus wäre dann - in einem zweiten Schritt - das Standardmodell mathematisch abzuleiten.

Gruß
Thomas
__________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.

Geändert von TomS (11.02.20 um 21:53 Uhr)
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  #66  
Alt 11.02.20, 16:31
Timm Timm ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 26.03.2009
Ort: Weinstraße, Rheinld.Pfalz
Beiträge: 2.728
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Nirgendow schreibe oder unterstelle ich dass Licht den Horizont (auf dem Horizont selbst) umrundet.
Du schreibst:

"In the time T that light takes to circumnavigate a spherical non-rotating horizon of radius R, all crossings of the horizon switch."

Dabei fließt T in die Berechnung des Schwarzschildradius ein.
Auf welchem Radius umrundet Licht den Horizont, wenn nicht auf dem Horizont selbst?

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Nirgendwo schreibe oder unterstelle ich, dass sich Masse mit Lichtgeschwindigkeit bewegt. In der ganzen Diskussion zu Schwarzen Löchern kommen nur Ruhemassen vor.
Du schreibst: "Die Masse des schwarzen Lochs ist über den Horizont verteilt." D.h. diese Masse ist stationär beim Radius R (dem Schwarzschildradius). Ein am Horizont radial nach außen emitiertes Photon ist auch stationär beim Radius R (weshalb der Horizont lichtartig ist, kannst du mühelos googeln). Beides kann nicht sein, unabhängig vom Bezugssystem bewegt sich Licht lokal immer mit c relativ zu einer Masse.

Ist dir damit klar geworden, daß deine Behauptung 'Masse ist auf dem Horizont' implizit Lichtgeschwindigkeit dieser Masse erfordert? Du kannst das auch relativ einfach googeln.

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Die Schwarschildlösung beinhaltet nicht die Aussage, dass die Masse in der Singularität enthalten ist.
1. Dazu Wikipedia:
Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt, dessen Masse auf ein extrem kleines Volumen, eine sogenannte Singularität, konzentriert ist.

2.Du schreibst:
"Im Fadenmodell gibt es überhaupt keine Singularitäten."
"Die Masse des schwarzen Lochs ist über den Horizont verteilt."

Willst du im Ernst die Behauptung aufrecht erhalten. "Das Fadenmodell reproduziert die Schwarzschildlösung komplett?
__________________
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor - Aurelius Augustinus

Geändert von Timm (11.02.20 um 16:36 Uhr)
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  #67  
Alt 11.02.20, 20:35
MMT MMT ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 03.02.2020
Beiträge: 56
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Du schreibst:
Willst du im Ernst die Behauptung aufrecht erhalten. "Das Fadenmodell reproduziert die Schwarzschildlösung komplett?
Ja. Das Fadenmodell reproduziert den experimentell nachprüfbaren Teil der Schwarzschildlösung komplett (bis auf die Planck Skala).

Wer behauptet, in der Natur gäbe es Singularitäten, hat etwas genommen - auch wenn er es in die Wikipedia schreibt. Singulariäten implizieren unendlich große Werte - das kann nie das Ergebnis einer Messung sein. Daher kann und darf kein Wissenschaftler jemals behaupten, das irgendetwas in der Natur unendlichen Wert hat. Das ist eine nicht nachprüfbare Aussage.

Und ja, in meinem Text muss die Erklärung bzgl der Lichts verbessert werden.
Danke für den Hinweis.
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  #68  
Alt 11.02.20, 20:42
MMT MMT ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 03.02.2020
Beiträge: 56
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von JoAx Beitrag anzeigen
Du bist hier in der Bringschuld - dass es so ist; nicht die anderen - dass es nicht so ist.
Natürlich. Das habe ich oft genug geschrieben.

Niemand anderes hat eine Bringschuld - es ist ja auch niemand gezwungen, überhaupt etwas zu lesen oder gar darüber zu schimpfen.

Danke allen für die Rückmeldungen.
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  #69  
Alt 11.02.20, 21:18
sanftwasser sanftwasser ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 97
Reden AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Bitte, warum sollte es keine Singularität geben in der Natur?

Ist sie weder ein Objekt der Raumzeit, noch ein geometrisches Objekt mit Rauminhalt, so kann sie unauffindbar für jenes Element der Raumzeit namens Beobachter, eine Zuflucht im Unermesslichen der Zeit sein:

A piece of time
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  #70  
Alt 11.02.20, 21:19
Timm Timm ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 26.03.2009
Ort: Weinstraße, Rheinld.Pfalz
Beiträge: 2.728
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Ja. Das Fadenmodell reproduziert den experimentell nachprüfbaren Teil der Schwarzschildlösung komplett (bis auf die Planck Skala).
Jetzt ziehst du dich auf "experimentell nachprüfbar" zurück. Du scheinst nach wie vor nicht verstehen, daß eine auf dem Horizont stationäre Masse nicht möglich ist und daß dies dein Fadenmodell ad absurdum führt.

Dein Modell ist handgewebt und kann als solches keine präzisen Vorhersagen machen. Wie auch bereits von anderen angemerkt, fehlen quantitative Berechnungen. Die Abfuhr auf Physicsforums ist somit kein Wunder.
__________________
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor - Aurelius Augustinus
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