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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 25.11.19, 17:38
kwrk kwrk ist offline
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Standard Art = toe ?

Kleine Akzentverschiebung meines Quant statt Quark Threads.
Normalerweise versuchen Crackpots ja Einstein zu widerlegen, ich gehe mal in die entgegengesetzte Richtung + möchte Folgendes ganz allgemein zur Diskussion stellen:
ART = ToE:

- ART stellt einen Zusammenhang zwischen Energie (in allen ihren Formen) und Geometrie des Raumes her. Da praktisch alle wichtigen Phänomene der Physik mit Energie zu tun haben, sollte eine uneingeschränkt gültige ART alle diese Phänomene einschließen.

- ART ist vom Konzept her nicht auf gravitative Effekte beschränkt. Ich denke hier v.a. an Kaluza und seine Vereinheitlichung von ART + EM. Setzt man in Kaluzas Gleichungen eine geeignete elektromagnetische Konstante an die Stelle von G erhält man im Prinzip etwas, was in Richtung meines Modells geht + vermeidet einige Probleme, die Kaluza selbst in seinem Ansatz sah (5.2.3.4).

- Zumindest in meiner Variante deckt die Erweiterung der ART auf Partikelzustände automatisch auch Effekte der Starken WW ab (5.1). Ein Argument, dass auch die Schwache WW direkt mit der ART zusammenhängt, ist, dass die Zusatzterme, die ich für meine Herleitung in 4D benötige, im Prinzip in einer 5D Kaluza Theorie aufzutauchen scheinen, d.h. mein Ψ ~ Kaluzas Φ, mit entsprechenden Konsequenzen z.B. für den Zusammenhang mit Higgs, α(weak).

- Üblicherweise wird ein Gegensatz ART - QM postuliert. So wie ich das sehe, passt der Formalismus der ART prinzipiell eigentlich nicht schlecht zur QM: DE 2. Ordnung, weitgehende Freiheiten beim Ansatz für die Metrik, d.h. insbesondere die Möglichkeit , komplexe Funktionen schon von Anfang an einzubauen und damit prinzipiell einen Ansatz für z.B. Interferenzeffekte zu haben.

- Bell: In meinem Modell ist das (Gravitations-)feld eines Partikels eine Überlagerung von Partikelzuständen, d.h. ein Partikel hat prinzipiell nicht-lokale Eigenschaften.

- die zentrale Konstante der QM, das Planck'sche Wirkungsquantum h, lässt sich ableiten aus Elementarladung / Gauss'schem Gesetz = Geometrie und α = geometrische Konstante, verknüpft mit Aspekten der Raumkrümmung.

Pro + Contra ?

grüße
kwrk
http://doi.org/10.5281/zenodo.801423 ("kurze" Zusammenfassung)
http://doi.org/10.5281/zenodo.832957 (umfangreicher + spekulativer, Kapitelangaben beziehen sich auf eine alte Version: 10.5281/zenodo.3551230 / Edit 12.4.20)

Geändert von kwrk (12.04.20 um 13:02 Uhr)
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  #2  
Alt 07.12.19, 16:36
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Eines der größten Probleme Richtung Quantengravitation scheint das Prinzip der Hintergrund-Unabhängig zu sein.
Ich denke da ist tatsächlich die Frage erlaubt, welche Theorie
wirklich universell gültig ist, egal wie gut bestätigt bisher.
Meine Frage an alle: Wenn Hintergrundunabhängigkeit das wichtigere Prinzip sei - was ist alles in det Quantenmechanik hintergrundabhängig? Wenn man das alles streicht. Was bleibt übrig??

Mich würde auch interessieren wie Loop-Quantengeometrie den Widerspruch gelöst hat. Sie ist hintergrundunabhängig und basiert auf Spin-Netzen. Aber was bedeutet das letztlich? Bin da noch nicht ganz durchgestiegen....
__________________
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

http://thorsworld.net/

Geändert von ghostwhisperer (07.12.19 um 17:26 Uhr)
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  #3  
Alt 26.01.20, 18:02
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Ort: Süddeutschland
Beiträge: 108
Standard AW: Art = toe ?

Folgte dem link über Science -> physikalische Betrachtungen ->Interpretation des Energiebegriffs:

"Die Begriffe Energie und Masse brauchen keine unabhängige Begründung (...) sondern sind Eigenschaften des vierdimensionalen Quantenvakuums"

Gut, dann braucht eben bloße Vierdimensionalität eine unabhängige Begründung, welche beiläufig Energie und Masse begrifflich entwickelt.
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  #4  
Alt 12.04.20, 17:40
kwrk kwrk ist offline
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Standard Art = toe ?

Hi allerseits,

Kleiner Zwischenbericht:
Die Herleitung von Feinstrukturkonstante α + schwacher Kopplungskonstante α(weak) habe ich ein bisschen genauer ausgearbeitet - passt. D.h. BEIDE Kopplungskonstanten lassen sich aus dem gleichen Geometrie-basierten Modell herleiten. Die Herleitung der 3. elektroschwachen Kopplung zu g' lässt sich nicht 1:1 übertragen, aber der experimentelle Wert lässt sich immerhin noch in die gleiche, allgemeine Formel einpassen.
Die Genauigkeit hängt von der Berechnung der verwendeten Γ-Funktionen ab, aktuell für α maximal 0,0001. Vielleicht lässt sich das auch mit irgendeiner Reihenentwicklung beschreiben, diese müsste aber mmn auf den Γ-Funktionen bzw. α basieren. Etwas in der Richtung QED wäre da passend, De Vries habe ich mir auch mal angeschaut, passt aber wohl eher nicht.

Wie bereits geschrieben, versuche ich mein Modell mit einer 5D Kaluza-Theorie zu verbinden. Da schwimme ich aktuell noch im Meer der möglichen Metriken. Aber der Verdacht eines Zusammenhangs mit elektroschwach lässt sich ein bisschen erhärten. Man kann Folgendes in 5D / 4D Raum erkennen:

Dim... Point charge... Val. α^0.5...Val. rel. to g...Bosons, VEV..W[GeV].....Γ-coef.....VEV/ Γ.....W /VEV.....Kaluza
4D.............g..............π^-3/2............1...............VEV...........174.1.. ........-......... -............-.............4
1D.............-.................-.................-................Higgs.........125.4........Γ-/3.....128.6......0.720...........1
2D.............g'.............π^-4/2..........0.541.............Z0............91.2... ....Γ-/3^2....95.0......0.524...........2
3D.............e.........(4πΓ-Γ+)^-0.5.....0.476.............W.............80.4...... ......-.........-.........0.462..........3
(Γ+/- = Γ(+/-1/3))

Der Wert bei „Kaluza“ entspricht dem Exponentialkoeffizient verschiedener Lösungen für Kaluzas Φ. Diese Lösungen lassen sich interpretieren als r-Abhängigkeit einer N-dimensionalen Punktladung x Exponentialfunktion und bilden den Kern der Herleitung der α.
Die elektroschwachen / Higgs Bosonen passen ebenfalls in das Schema wenn man VEV =246GeV/√2 als Referenzwert nimmt.
Das spricht mmn sehr stark dafür, dass man elektroschwach / Higgs im 4D Raum beschreiben kann. Soweit ich verstanden habe, gab es auch frühe Modelle in Richtung elektroschwach in 4D von Schwinger. Kennt da irgendjemand etwas Neueres oder zu einem Zusammenhang Higgs - 4D Raum / 5D Raumzeit ?

Frohe Ostern,
kwrk

http://doi.org/10.5281/zenodo.801423 ("kurze" Zusammenfassung)
http://doi.org/10.5281/zenodo.832957 (umfangreicher, spekulativer + schlechter Korrektur gelesen)
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  #5  
Alt 13.04.20, 12:11
reinhard reinhard ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

>>>>De Vries habe ich mir auch mal angeschaut, passt aber wohl eher nicht.

Warum nicht?
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  #6  
Alt 13.04.20, 14:44
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Das bezieht sich nicht auf De Vries im allgemeinen.
Ich kenne nur keinen Zusammenhang zwischen exp(-π^2/2) und Gammafunktionen. Wenn es da etwas gäbe, wäre das durchaus interessant.
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  #7  
Alt 13.04.20, 16:38
reinhard reinhard ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen
Das bezieht sich nicht auf De Vries im allgemeinen.
Ich kenne nur keinen Zusammenhang zwischen exp(-π^2/2) und Gammafunktionen. Wenn es da etwas gäbe, wäre das durchaus interessant.
unmittelbar kenne ich auf die Schnelle auch keinen aber über die Error Funktion könnte es welchen geben.
Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Error_function

Mich persönlich interessiert da ich mich ein wenig mit der de Vries Formel beschäftige und dabei auf die Errorfunktion gestoßen bin ob es analog
auch zur wrapped normal Verteilung eine Error Funktion bereits gibt.
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  #8  
Alt 14.04.20, 11:43
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Ganz ausschließen würde ich einen Zusammenhang nicht. De Vries selbst scheint mit seinem Ansatz für α aber nicht weitergekommen zu sein und verfolgt seitdem völlig andere Ansätze:
http://www.chip-architect.com/
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  #9  
Alt 15.04.20, 17:04
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Beiträge: 353
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Standard Berechnung von Dimensionen

Soweit ich weiß, gibt es eine Ausarbeitung, die die Dreidimensionalität des erfahrbaren
Raumes aus einer Art entropischem Prinzip herleitet. Weiß zufällig jemand wo dies geschrieben steht? Ich fand es sehr interessant. Es kommt nicht exakt drei raus.
Quasi eine fraktale Dimension.

Im übrigen: meine damaliger Text war wirklich nur eine Interpretation.. Leerraum-Lösungen der ART tragen offensichtlich Energie. Ich sehe da gar keinen Zusammenhang zum Higgs-Mechanismus. Würde mich interessieren, wie der Mainstream das sieht.

Grüße, ghosti

Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Folgte dem link über Science -> physikalische Betrachtungen ->Interpretation des Energiebegriffs:

"Die Begriffe Energie und Masse brauchen keine unabhängige Begründung (...) sondern sind Eigenschaften des vierdimensionalen Quantenvakuums"

Gut, dann braucht eben bloße Vierdimensionalität eine unabhängige Begründung, welche beiläufig Energie und Masse begrifflich entwickelt.
__________________
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

http://thorsworld.net/

Geändert von ghostwhisperer (15.04.20 um 17:09 Uhr)
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  #10  
Alt 15.04.20, 23:16
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Du meinst Verlinde ? https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation

Der Mainstream sagt, im Standardmodell, und damit auch bei Higgs, spielen Gravitation + ART keine Rolle.
Für Stoßprozesse sehe ich das ja auch ein, aber beim Thema Masse / Energie würde ich etwas mehr erwarten.
Finde da aber nichts.
Leute wie P.Wesson, die Masse aus 5D / 4D Raum ART herleiten, haben wiederum mit Higgs nichts am Hut.

Für mich wäre Higgs auch kein Thema, wenn nicht das obere Ende meiner konvergenten Energiereihe Higgs Boson / VEV ausspucken würde. Ich hielt das am Anfang für einen merkwürdigen Zufall + habe das gar nicht weiter beachtet.
Eine Verbindung besteht über Symmetrie. SO(N). Ich „quetsche“ ein Photon in SO(3) Symmetrie, das geht im 3D Raum nur über Raumkrümmung.
SO(N) hat Entsprechungen in N-D (elektroschwachen) Kopplungskonstanten + Lösungen für den Kaluza-Skalar.

„dann braucht eben bloße Vierdimensionalität eine unabhängige Begründung, welche beiläufig Energie und Masse begrifflich entwickelt“
Herr Wolfram ist dran, hat gerade alle aufgefordert, mitzuarbeiten: https://writings.stephenwolfram.com/...its-beautiful/

grüße, kwrk
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