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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #61  
Alt 05.12.20, 07:46
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Ist es denn so, dass Kinetische Energie immer in Wärmeenergie (oder potenziele Energie) umgewandelt werden muss?
Ist kinetische Energie nicht richtungsorientiert oder vektoriell zu betrachten?

Wenn wir uns jetzt außerhalb eines nennenwerten Gravitationsfeldes mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegen und dann die Geschwindigkeit zu Null bringen wollen, also bremsen, müssen wir dann nicht "Neue Energie" einbringen?
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  #62  
Alt 11.12.20, 11:41
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Nun,
die vernichtenden Kritiken von Maxwell sind wohl von 1875 und die von Poincare von 1908. Das Bohr'sche Atommodell ist erst 1913 entwickelt worden. Nach diesem Modell muss diese gigantische Aufheizung nicht unbedingt erfolgen. Die Miniabsorbtion würde dann erst im Atom und nicht im Nukleon erfolgen.

Mit einer chaotisch verlaufenen "PR" kann ich mir sehr Vieles überhaupt erst vorstellen. Heute denke ich, dass die Regelmäßigkeit der "PR" sich möglicherweise erst durch statistische Begegnungen in Richtung und Zeit ergeben würde. Dadurch wäre auch die Lichtgeschwindigkeit eine mittlere Größe, über milliarden Ereignisse hinweg konstant. Dem Prinzip der kleinsten Wirkung käme dann eine sehr hohe Bedeutung zu. Im Detail zerfällt es zu einer einfachen Gleichgewichtsbetrachtung als Summe von kleinsten Ereignissen.

Um eine gezielte Kraft wie die Gravitation auszuüben, wäre nach meiner Ansicht mindestens Information und deren Verarbeitung notwendig. Dann ist es sogar egal ob Anziehung oder Abstoßung. Im Falle einer Verschattung ist dies anders. Die Sonne muss z.B. nicht wissen wo unser Sonnenschirm steht um einen definierten Schatten zu erzeugen.

über konstruktive Kritik würde ich mich freuen

Ein schönes Wochenende
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  #63  
Alt 11.12.20, 18:29
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.481
Standard AW: Gravitationsdeutung

Zitat:
Zitat von Frank53 Beitrag anzeigen
Ist es denn so, dass Kinetische Energie immer in Wärmeenergie (oder potenziele Energie) umgewandelt werden muss?
Ist kinetische Energie nicht richtungsorientiert oder vektoriell zu betrachten?

Wenn wir uns jetzt außerhalb eines nennenwerten Gravitationsfeldes mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegen und dann die Geschwindigkeit zu Null bringen wollen, also bremsen, müssen wir dann nicht "Neue Energie" einbringen?
Geschwindigkeit ist ja relativ. Es hängt davon ab, von welchem Inertialsystem aus du die Abbremsung beobachtest.
In dem System, in dem du nach der Abbremsung zur Ruhe gekommen bist, wurde die kinetische Energie deiner Bewegung durch die Abbremsung in Wärme umgewandelt. Es wurde also Wärmeenergie erzeugt, die z.B. in Elektrizität umgewandelt werden kann: es wurde Energie "gewonnen".
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  #64  
Alt 13.12.20, 08:48
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Und das ist der Punkt.
Wir sind im System drin. Ob wir beobachtet werden hilft uns nicht.
Wie sollen wir jetzt abbremsen?
Wenn kein nennenswertes Gravitationsfeld in der Nähe ist, können wir doch nur unsere "Bremsraketen" zünden. Und wenn unser Treibstoff bereits verbraucht ist, wir also keine Energie in entgegen gesetzter Richtung einsetzen können, dann sind wir verloren. Aber wenn wir trotzdem großes Glück haben, können wir einen schnellen entgegenkommenden Körper einfangen und seine kinetische Energie für uns nutzen.
Zu unserem Proton/Neutron -Modell:
Unsere Potentialstrahlung trifft chaotisch aber über die Zeit gleichmäßig verteilt aus allen Richtungen auf unserer Nukleon. Kaum setzt sich das Nukleon in einer Richtung gleich einer Billardkugel in Bewegung, kommt schon der nächste Treffer aus irgend einer anderen Richtung. In Summe gleichen sich die Treffer über die Zeit aus.
Unser Nukleon schwirrt dann in Abhängigkeit dieser Einwirkungen und ihren zeitlichen Abständen.
Es ist aber nicht alleine auf der Welt sondern eingebettet als Atomkern in einem Atom. Somit werden sich die schnellen Bewegungen auf das System auswirken und die Energie zum Teil in Wärme umgewandelt werden. Bei dem Verhältniss der Kernabmessungen zum Kern von 1:100 000
kann es jedoch nur eine verschwindent geringer Anteil sein welcher dann über die Schwarzkörperstrahlung wieder abgegeben wird.
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  #65  
Alt 13.12.20, 09:56
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.481
Standard AW: Gravitationsdeutung

Zitat:
Zitat von Frank53 Beitrag anzeigen
Und das ist der Punkt.
Wir sind im System drin. Ob wir beobachtet werden hilft uns nicht.
Wie sollen wir jetzt abbremsen?
Ja klar, aus Sicht des Reisenden im kräftefreien Raum erfordert es eine Kraft (und somit wegen Arbeit=Kraft mal Weg) auch Arbeit, um seine Geschwindigkeit zu verändern.

Zitat:
Zitat von Frank53 Beitrag anzeigen
...
Zu unserem Proton/Neutron -Modell:
Unsere Potentialstrahlung trifft chaotisch aber über die Zeit gleichmäßig verteilt aus allen Richtungen auf unserer Nukleon. Kaum setzt sich das Nukleon in einer Richtung gleich einer Billardkugel in Bewegung, kommt schon der nächste Treffer aus irgend einer anderen Richtung. In Summe gleichen sich die Treffer über die Zeit aus.
...
Jetzt hast du mich "abgehängt": ist das etwas Spezielles, "unser Proton/Neutron -Modell"?
Was für eine "Potentialstrahlung"?
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  #66  
Alt 14.12.20, 12:15
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Wie schon ausgeführt: Bei der Suche nach einer plausiblen Alternative zur Gravitation als für mich unerklärliche Anziehungskraft kommt man an der "Le Sage-Gravitation" nicht vorbei. nach meiner Einschätzung wird das Vakuum eben kein Vakuum sein. Da wird es etwas geben. Um den Begriff Äther zu vermeiden und zur Differenzierung von definierten Begriffen habe ich dieses "Medium" Potentialstrahlung genannt.
Wie soll sich ein Raum, der Nichts enthält und keine Grenzen kennt krümmen?
Auch das ist für mich ein Widerspruch in sich. Bei einem Raum gefüllt mit "Potentialstrahlung", was immer das sein wird, kann ich mir das eher vorstellen. Ebenso wird doch auch bei einem elektromagnetischem Feld in den Schwankungsphasen Energie gespeichert oder wieder abgegeben.
Im Nichts und aus dem Nichts?
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  #67  
Alt 14.12.20, 12:41
Herr Senf Herr Senf ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 19.04.2015
Beiträge: 90
Standard AW: Gravitationsdeutung

Ein Raum ist nicht leer in leerem Sinne, wozu soll er gut sein?
Der wichtigste Bestandteil eines Ofenrohres ist auch das Loch, nicht das Blech drumrum.
Im Raum ist Physik, das ist was, was mit Mathematik gekrümmt werden kann.
Auch das Loch vom Ofenrohr kann man um die Ecke biegen
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  #68  
Alt 15.12.20, 06:33
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

Sind diese Hinweise so verstehen, dass die Physik aus mathematischen Modellen besteht?
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  #69  
Alt 16.12.20, 22:57
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 192
Standard AW: Gravitationsdeutung

Die verbindliche Konsistenz von Substanz und Distanz ist der sich entwickelnde physische Körper.
Der mathematische Körper möchte dem entsprechen.
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  #70  
Alt 18.12.20, 05:51
Frank53 Frank53 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 06.10.2020
Beiträge: 46
Standard AW: Gravitationsdeutung

OK. Dann wäre die „PR-Hypothese“ der Versuch die Gravitation physisch zu erklären.
Stellen wir uns also vor, dass in einem Massekörper (z.B. die Sonne) ein sehr geringer Teil der „PR-Energie“ absorbiert und in elektromagnetische Schwingungen wieder ausgesandt wird. Die den Massekörper verlassende „PR“ hätte dann eine geringere Intensität als die Eintreffende. Die ausgesandten Teilchen (oder was auch immer, Begriff spielt keine Rolle) wären dann schwächer oder wahrscheinlich eher langsamer als die Einströmenden. Wenn die „PR“ wie angenommen der Träger der elektromagnetischen Wellen ist, dann währe auch eine Verlangsamung der Lichtgeschwindigkeit von dem Körper streifenden Strahlen die Folge. Wenn das Licht jetzt quasi auf der „PR“ reitet, dann wäre auch eine Ablenkung des Lichts zum Massekörper hin die Folge.
Die oben aus der „PR- Hypothese“ gefolgerten Schlüsse möchte ich jetzt einfach `mal so im Raum stehen lassen.
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