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  #1  
Alt 10.09.18, 07:36
Ednex Ednex ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 07.09.2018
Beiträge: 4
Standard Relative Aggregatzustände

Guten Tag,

ich hatte eine Diskussion mit einem Kollegen darüber, ob es das Wort Vollgut (wegen Leergut) gibt. Daraus, dass man Flüssigkeit nie alleine sein kann.. Egal, zur Frage: Ich kenne die Unterschiede der Aggregatzustände, es ging darum ob die Athmosphäre ein Gefäß für Meere ist. Ein Gefäß muss natürlich fest sein, die Athomsphäre ist bekanntlich Gasförmig. Darf man aber sagen, dass die Teilchendichte und die Starrheit der A. relativ zum Universum drum herum doch ein Feststoff ist? Und diese folglich ein Gefäß für unsere Meere festellt.
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  #2  
Alt 10.09.18, 10:47
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 4.278
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Hallo und willkommen!

Zitat:
Zitat von Ednex Beitrag anzeigen
Darf man aber sagen, dass die Teilchendichte und die Starrheit der A. relativ zum Universum drum herum doch ein Feststoff ist? Und diese folglich ein Gefäß für unsere Meere festellt.
Ich denke, du kannst die Frage selbst beantworten, wenn du zuvor auf eine andere Frage antwortest: Würden die Meere wegfließen (wohin?), wenn die Atmosphäre verschwindet?
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Gruß, Johann
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  #3  
Alt 10.09.18, 13:02
Ednex Ednex ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 07.09.2018
Beiträge: 4
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Da bin ich etwas überfragt, ist die Erdanziehung größer als Kraft der Schwerelosigkeit...? Es geht aber mehr darum, ob man das so sagen kann wie beschrieben.. mit den ralativen Zuständen.
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  #4  
Alt 10.09.18, 17:40
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 4.278
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Zitat:
Zitat von Ednex Beitrag anzeigen
Da bin ich etwas überfragt, ist die Erdanziehung größer als Kraft der Schwerelosigkeit...?

"Kraft der Schwerelosigkeit"?
Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich habe gerade größte Schwierigkeiten deine Aussagen auch nur irgendwie einzuordnen.



Zunächst - Flüssigkeit kann sehr wohl "alleine sein" = nicht innerhalb eines Gefäßes. (Wenn ich korrekt verstanden habe, was du meinst.) Insofern erübrigt sich für mich dein anschließender Gedankengang...
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  #5  
Alt 10.09.18, 19:24
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.939
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Zitat:
Zitat von Ednex Beitrag anzeigen
ich hatte eine Diskussion mit einem Kollegen darüber, ob es das Wort Vollgut (wegen Leergut) gibt. Daraus, dass man Flüssigkeit nie alleine sein kann.. Egal, zur Frage: Ich kenne die Unterschiede der Aggregatzustände, es ging darum ob die Athmosphäre ein Gefäß für Meere ist. Ein Gefäß muss natürlich fest sein, die Athomsphäre ist bekanntlich Gasförmig. Darf man aber sagen, dass die Teilchendichte und die Starrheit der A. relativ zum Universum drum herum doch ein Feststoff ist? Und diese folglich ein Gefäß für unsere Meere festellt.
Das Gefäß für unsere Meere ist nicht die Atmosphäre, sondern die Form der Erdkruste bei der die Kontinente sozusagen die seitliche Behälterwand dieses Gefäßes bilden und die Erdkruste den Boden.

Die Gravitation sorgt dann dafür, dass das Wasser der Meere schön in diesem Behälter (Gefäß) verbleibt und nicht etwa in den Weltraum schwebt.
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  #6  
Alt 11.09.18, 07:48
Benutzerbild von soon
soon soon ist offline
Guru
 
Registriert seit: 22.07.2007
Beiträge: 500
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Die Gravitation sorgt dann dafür, dass das Wasser der Meere schön in diesem Behälter (Gefäß) verbleibt und nicht etwa in den Weltraum schwebt.
Wie konnte das Wasser vom Mars verschwinden?

Flüssig -> gasförmig -> dann vom Sonnenwind abgetragen? Welche Rolle spielt dabei das Magnetfeld des Planeten? Fragen über Fragen.

Zitat:
Die NASA-Sonde Mars Global Surveyor hat auf dem Mars Reste eines Magnetfeldes entdeckt. Wie die NASA berichtet, konnte der starke Sonnenwind nach Auflösung des Magnetfeldes vor Milliarden von Jahren die Atmosphäre des Mars abtragen. Damit wäre endlich auch das Rätsel um das von der Marsoberfläche verschwundene Wasser gelöst: Es ist schlicht und einfach verdunstet.

...

Den Sonnenwind stößt die Sonne aus ihrer Atmosphäre in den Weltraum ab. Er besteht aus Ionen, also elektrisch geladenen Atomen. Weil die Erde ein Magnetfeld hat, können diese geladenen Teilchen unserer Atmosphäre nichts anhaben. Sie werden vom Erdmagnetfeld abgelenkt und können nur an den Polen in die Atmosphäre eindringen, wo sie sich als Polarlicht bemerkbar machen.
https://www.wissenschaft.de/astronom...n-sein-wasser/
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... , can you multiply triplets?
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  #7  
Alt 11.09.18, 10:53
willyengland willyengland ist offline
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Registriert seit: 12.07.2018
Beiträge: 3
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Zitat:
Zitat von Ednex Beitrag anzeigen
Flüssigkeit nie alleine sein kann.
Flüssigkeit kann schon alleine sein.
Betrachte z.B. die Experimente auf der ISS, wo Flüssigkeitskugeln durch den Raum schweben.

Beim Mars weiß ich das auch nicht genau.
Könnte es sein, dass die Schwerkraft dort so gering ist, dass sie Wassermoleküle nicht halten kann?

Die Erdschwerkraft kann ja auch Helium und Wasserstoff nicht halten.
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  #8  
Alt 12.09.18, 08:04
Ednex Ednex ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 07.09.2018
Beiträge: 4
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Guten Morgen,

danke für die ganzen Hinweise, man lernt ja nie aus!
Aber könnt ihr nochmal auf die Aussage eingehen ob man Athmosphäre relativ zum Weltall als Feststoff bezeichnen kann.
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  #9  
Alt 12.09.18, 08:48
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 4.278
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Zitat:
Zitat von Ednex Beitrag anzeigen
Aber könnt ihr nochmal auf die Aussage eingehen ob man Athmosphäre relativ zum Weltall als Feststoff bezeichnen kann.

Nein. Was soll das auch bringen?
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Gruß, Johann
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  #10  
Alt 12.09.18, 08:57
Ednex Ednex ist offline
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Registriert seit: 07.09.2018
Beiträge: 4
Standard AW: Relative Aggregatzustände

Wissensdurst?
Ist ja nicht relevant, was das bringt, ich will ja nicht die Physik aus ihren Ankern heben, sondern nur eine Einschätzung dazu hören
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