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  #111  
Alt 16.02.20, 08:18
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von soon Beitrag anzeigen
Deshalb wäre ein vollständiges hier ausgeführtes einfaches Beispiel hilfreich.
Anbei einige einfache Beispiele:

* Wenn ein physikalischer Effekt von Observablen außerhalb der (korrigierten) Planck-Grenzen beobachtet wird - einschließlich, aber nicht beschränkt auf elektromagnetische Feldwerte oder Geschwindigkeiten oder Beschleunigungen, die größer als die (korrigierten) Planck-Grenzen sind, Auswirkungen von Singularitäten, Auswirkungen von Wirkungen, Längen oder Zeitintervallen, die kleiner als die (korrigierten) Planck-Grenzen sind - ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn ein Elementarteilchen mit einer Energie beobachtet wird, die größer als die (korrigierte) Planck-Energie ist, ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn physikalische Geschwindigkeiten über $c$ oder physikalische Wirkungen klener als $ℏ$ beobachtet werden, ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn ein Impulsfluss oder eine Kraft beobachtet wird, die größer als die korrigierte Planck-Grenze $c^4 / 4G$ oder eine Leistung / Leuchtkraft beobachtet wird, die größer als die korrigierte Planck-Grenze $c^5 / 4G $ ist, ist das Fadenmodell widerlegt. Diese Werte entsprechen etwa 50 000 Sonnenmassen pro Sekunde (mal der richtigen Potenz von c).

* Wenn ein Massenstrom größer als $c^3 / 4G$ oder ein Verhältnis von Masse zu Länge oberhalb $c^2 / 4G$ beobachtet wird, ist das Fadenmodell widerlegt.

P.S. "Korrigiert" heisst hier, das statt "G" immer "4G" in den Planckwerten eingesetzt wird. Beobachtungen können mikroskopisch, makroskopisch oder astronomisch sein. Die Literaturrecherche hat bisher keine Ausnahmen zutage gebracht. Auch nicht zu elektrischen und magnetischen Feldern, wo man am ehesten eine Überschreitung der Grenzwerte vermuten könnte.

P.P.S. Die Grenzwerte sind deshalb wichtig und genau zu untersuchen, weil sie die Basis für das Fadenmodell (das "Fundmentalprinzip") bilden. Wenn ein einziger dieser Grenzwerte widerlegt ist, bricht das ganze Modell in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Ge?ndert von MMT (16.02.20 um 08:31 Uhr)
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  #112  
Alt 16.02.20, 08:30
Benutzerbild von soon
soon soon ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Dann also deutlicher:

Das Fadenmodell ist auch dann nicht widerlegt, wenn in meinem Garten eine Schüppe umkippt.

Gefragt ist nach einem bestätigendem einfachen Beispiel mit Grafiken zur Veranschaulichung, der von dir genannten Topologie, und nicht eine Nicht-Widerlegung.
__________________
... , can you multiply triplets?
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  #113  
Alt 16.02.20, 09:05
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Schön, dass die Planckschen Grenzwerte alle so selbstverständlich sind.

Meines Wissens gibt es weltweit nur ca zwei Dutzend Leute, die die Grenzwerte für die Karft und die Leistung, c^4/4G und c^5/4G, so akzeptieren. Das Thema ist wichtig, weil man aus diesen Grenzwerten alleine, zusammen mit c als Grenzgeschwindigkeit, schon die ganze ART ableiten kann. Das akzeptieren weltweit nur wenige Physiker. Es freut mich, wenn es jetzt mehr sind.

Heute abend poste ich eine Graphik des Fadenmodells für die Coulombwechselwirkung.
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  #114  
Alt 16.02.20, 09:44
Timm Timm ist offline
Singularität
 
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Anbei einige einfache Beispiele:

* Wenn ein physikalischer Effekt von Observablen außerhalb der (korrigierten) Planck-Grenzen beobachtet wird - einschließlich, aber nicht beschränkt auf elektromagnetische Feldwerte oder Geschwindigkeiten oder Beschleunigungen, die größer als die (korrigierten) Planck-Grenzen sind, Auswirkungen von Singularitäten, Auswirkungen von Wirkungen, Längen oder Zeitintervallen, die kleiner als die (korrigierten) Planck-Grenzen sind - ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn ein Elementarteilchen mit einer Energie beobachtet wird, die größer als die (korrigierte) Planck-Energie ist, ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn physikalische Geschwindigkeiten über $c$ oder physikalische Wirkungen klener als $ℏ$ beobachtet werden, ist das Fadenmodell widerlegt.

* Wenn ein Impulsfluss oder eine Kraft beobachtet wird, die größer als die korrigierte Planck-Grenze $c^4 / 4G$ oder eine Leistung / Leuchtkraft beobachtet wird, die größer als die korrigierte Planck-Grenze $c^5 / 4G $ ist, ist das Fadenmodell widerlegt. Diese Werte entsprechen etwa 50 000 Sonnenmassen pro Sekunde (mal der richtigen Potenz von c).

* Wenn ein Massenstrom größer als $c^3 / 4G$ oder ein Verhältnis von Masse zu Länge oberhalb $c^2 / 4G$ beobachtet wird, ist das Fadenmodell widerlegt.

P.S. "Korrigiert" heisst hier, das statt "G" immer "4G" in den Planckwerten eingesetzt wird. Beobachtungen können mikroskopisch, makroskopisch oder astronomisch sein. Die Literaturrecherche hat bisher keine Ausnahmen zutage gebracht. Auch nicht zu elektrischen und magnetischen Feldern, wo man am ehesten eine Überschreitung der Grenzwerte vermuten könnte.
Das einfachste Beispiel hast du vergessen:

Wenn die Masse eines schwarzen Loches an dessen Horizont schwebt, ist das Fadenmodell widerlegt.
__________________
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor - Aurelius Augustinus
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  #115  
Alt 16.02.20, 11:03
Benutzerbild von soon
soon soon ist offline
Guru
 
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Es freut mich, wenn es jetzt mehr sind.
Sag mal, dir ist schon klar, dass die beiden folgenden Aussagen falsch sind, oder?

Ein Nicht-Widersprechen ist eine Zustimmung.

Eine Nicht-Widerlegung ist eine Bestätigung.
__________________
... , can you multiply triplets?
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  #116  
Alt 16.02.20, 15:36
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Anbei, im Anhang, die versprochene Graphik des Fadenmodells für die QED als PDF.
Angeh?ngte Dateien
Dateityp: pdf QED.pdf (29,0 KB, 4x aufgerufen)
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  #117  
Alt 16.02.20, 15:39
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von soon Beitrag anzeigen
Sag mal, dir ist schon klar, dass die beiden folgenden Aussagen falsch sind, oder?

Ein Nicht-Widersprechen ist eine Zustimmung.

Eine Nicht-Widerlegung ist eine Bestätigung.
Ja. Aber da viele schon bei der höchsten Kraft c^4/4G nicht einverstanden sind, wollte ich es noch einmal herausstellen, damit nicht so schnell darüber hinweggegangen wird (siehe den Spruch zu "Schüppe im Garten").

Ge?ndert von MMT (17.02.20 um 04:20 Uhr)
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  #118  
Alt 16.02.20, 15:52
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Das einfachste Beispiel hast du vergessen:

Wenn die Masse eines schwarzen Loches an dessen Horizont schwebt, ist das Fadenmodell widerlegt.
Widerlegen kann man ein Modell nur mit Messungen oder Beobachtungen.

Das Fadenmodell sagt genau dieselben messbaren Eigenschaften von schwarzen Löchern voraus, wie die ART und Quantengravitation voraussagen: Masse, Energie, Ladungsgrenze, Entropie, Temperatur, no-hair, Drehmomentgrenze, etc.

Vielleicht hilft eines zur Klärung. Wenn ein Stern zu einem nicht-rotierenden schwarzen Loch kollabiert, ist die Materie in einem permanenten freien Fall (von außen gesehen). Sie erreicht den Horizont nie (von außen gesehen). Die Materie "schwebt" in der Tat in der Nähe des Horizonts.

Oder ein anderes Argument: das Fadenmodell ist, bis auf die Planckskala, äquivalent zur ART. Insbesondere im Außenraum eines schwarzen Loches.

Am Horizont sagt das Fadenmodell voraus, dass sich dort die Raumzeit "auflöst" und nicht mehr definieren lässt. Insbesondere lassen sich ab dort keine Kruskalkoordinaten definieren.

Der Vorstellung, die Raumzeit sei im Innenraum ab Horizont bis hin zur inneren Singularität definiert und nur dort nicht, wird im Fadenmodell explizit widersprochen. Bereits der Horizont ist "aufgelöst", weil schon am Horizont Planckskaleneffekte auftreten. Nicht nur erst in der inneren Singularität. Das ist aber nicht neu oder orginell und auch keinesfalls nur im Fadenmodell der Fall; das ist Stand der derzeitigen Forschung zu schwarzen Löchern.

Alternativ kann man zur Klärung des obigen Einwands folgende Frage stellen: welcher oder welchen Beobachtungen zu schwarzen Löchern widerspricht das Fadenmodell genau? Welche Observable ist oben gemeint, die das Fadenmodell widerlegt?

Ge?ndert von MMT (16.02.20 um 15:58 Uhr)
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  #119  
Alt 16.02.20, 17:21
Timm Timm ist offline
Singularität
 
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Vielleicht hilft eines zur Klärung. Wenn ein Stern zu einem nicht-rotierenden schwarzen Loch kollabiert, ist die Materie in einem permanenten freien Fall (von außen gesehen). Sie erreicht den Horizont nie (von außen gesehen). Die Materie "schwebt" in der Tat in der Nähe des Horizonts.
Ja, aus der Sicht des entfernten Beobachters erreicht die Materie den Horizont in endlicher Zeit nicht.
Was passiert mit der Materie in ihrer Eigenzeit?

Noch zur Klärung: Wie beschreibt das Fadenmodell ein am Horizont radial nach außen emittiertes Photon?
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Ge?ndert von Timm (16.02.20 um 17:49 Uhr)
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  #120  
Alt 16.02.20, 20:25
MMT MMT ist offline
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Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Ja, aus der Sicht des entfernten Beobachters erreicht die Materie den Horizont in endlicher Zeit nicht.
Was passiert mit der Materie in ihrer Eigenzeit?

Noch zur Klärung: Wie beschreibt das Fadenmodell ein am Horizont radial nach außen emittiertes Photon?
Das mit dem Photon hatte ich schon vor ein paar Tagen beantwortet: wie jedes Photon, ist das eine einfache Schleife, die von Faden zu Faden springt.

Ein einfallender Beobachter sieht auch im Fadenmodell dasselbe wie in der ART, solange keine Planckeffekte eine Rolle spielen.

Das Fadenmodell ist sogar in der Lage zu beschreiben, wieso ein entfernter Beobachter sagt, hinter dem Horizont ist "nichts", während ein einfallender sagt, da ist "Raum": die Fäden des Vakuums verlaufen in beiden Fällen unterschiedlich, sodass beides jeweils richtig ist.

Nun bin ich insgesamt aber verwirrt. Erst hieß es, die dass eine Masse die am Horizont "schwebe", beweise, dass das Fadenmodell falsch ist, weil dass nicht so sei. Jetzt ist aber doch EInigkeit darüber, dass Masse am Horizont "schwebt".

Was ist nun am Fadenmodell angeblich im Widerspruch mit den Beobachtungen?
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