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  #1  
Alt 02.11.22, 11:22
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.579
Standard Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Ich weiß, ich verwende hier Ansichten die sich nur aus den „Überschriften“ der Formeln ergeben die ich kaum verstehen kann*.

Wenn man sich Tachyonen innerhalb eines SL vorstellt, dann könnten diese zwar von innen bis zum Ereignishorizont kommen, aber da sie c nicht erreichen können dort dann „abprallen“ – stellen wir uns nun ein Pfad vor, der dazu führt, dass das Tachyon mit Hilfe eines Quants das sich am EH mit c aufhält (es z.B.an das Feld koppelt) kurz c überwindet (den EH tunnelt) um sich dann für immer zu verabschieden, dann wäre es eine Art umgekehrte Hawkingstrahlung.

Unsere Welt im EH liegen würde, dann wären wir die Löcher (fadenförmige Haarrisse/Löcher?) im EH aus denen Tachyonen aus dem SL entweichen.
Und da sie negative Masse haben, würde das SL und unsere Wirklichkeit gleichsam wachen, wachsen, wachsen – bei jeder Wechselwirkung. Die Entropie des EH/SL - unsere Welt - wachsen, wachsen – bei jeder Wechselwirkung.

-------
*Was wir an Informationen durch Messen erhalten (sehen, schmecken, fassen - Messen) sind im Grunde auch nur die „Überschriften“ von Geschichten (Wörtern/Sätzen) die wir nie sehen. Wenn wir jedoch genügend „Überschriften“ zu einem einzelnen Vorgang haben, dann glauben wir den Vorgang zu verstehen.

Messung: Aufgestanden – Bei der Arbeit
vs.
Messung: Gegähnt – gestreckt – rechter Fuß aus dem Bett…….…… Bei der Arbeit

Das ist klassische Mechanik – oder jegliche Art von Messungen
Wenn ich ein solches Messergebnis „qm-mäßig“ genauer ansehe, dann betrachte ich im Grunde das Wort „Fuß“, was einen dann zurecht nicht weiter bringt.

Die QM beschreibt zwar die möglichen Geschichten dazwischen, aber kann die Abfolge der „Überschriften“ kaum in eine sinnvolle Reihenfolge bringen, da es hier eben auch der linke Fuß sein könnte.
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Ge?ndert von Eyk van Bommel (02.11.22 um 11:25 Uhr)
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  #2  
Alt 02.11.22, 12:00
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beitr?ge: 2.323
Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Die QM beschreibt zwar die möglichen Geschichten dazwischen, aber kann die Abfolge der „Überschriften“ kaum in eine sinnvolle Reihenfolge bringen, da es hier eben auch der linke Fuß sein könnte.
Ich glaube nicht, dass man die Gesetze einzelner Atome und von Einteilchen-Wellenfunktionen unmittelbar auf makroskopische Körper anwenden kann.

Oder hast du Superpositionen schon mit bloßem Auge beobachtet .
__________________
Freundliche Grüße, B.

Ge?ndert von Bernhard (03.11.22 um 19:50 Uhr) Grund: typo
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  #3  
Alt 02.11.22, 16:54
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.579
Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Da beide Bereiche über das „Prinzip der stationären Wirkung“ ausreichend beschrieben werden kann, frage ich mich schon, ob diese Aussage vorbehaltlos stimmen kann.
Ich vergleiche ja „Text“ und „Überschrift zum Text“.
Eine mehr oder weniger lange Überschrift genügt der makroskopischen Welt - der (vollständige) Text wird hingegen für die QM-Gebraucht.

Überschriften sind ja im Grunde gekürzte Texte – hier fehlen Wörter/Sätze. Je weniger gekürzt wird, desto klarer die makroskopische Beschreibung, aber es wird immer etwas aus dem Textinhalt fehlen. Der Spintext ist aber etwas was wohl meistens fehlen kann. Ich zumindest benötige ihn nie. Weder bei der Erklärung meiner Beobachtungen, noch für die Gedankenströme.

Die QM benötigt nur den Text/die Texte aber keine Überschrift.

Frage zum SL: Wenn eine große Masse radial in ein SL fiele,
bekäme es dann eine Delle, an der Stelle?
Also bis die Masse die Singularität erreicht/sich homogen verteilt hat?
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Ge?ndert von Eyk van Bommel (02.11.22 um 16:58 Uhr)
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  #4  
Alt 03.11.22, 13:55
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.579
Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

J.M. Gaßner - Entropische Gravitation- (https://youtu.be/yxW_X0GvIu4) Ich vermute zwar, dass die links nicht viel bringen, aber wenn das geschriebene doch dann ganz gut dazu passt.

Zitat:
Ab ~ min 21
Aus dem Kopfzitat:
Mit Hilfe des „entropischen Gravitationsgedanken“, lassen sich die „Einsteinschen Feldgleichungen“ herleiten – Alles schön – Nur das unschöne daran ist, dass Formal auf einer Seite keine Raumzeit existiert.
Die Teilchen bewegen sich also von einer Raumzeit in die „Nichtraumzeit“.
Manche sagen ja auch, das Universum dehnt sich in die Nichtraumzeit aus…..Das ist analog.
Ich weiß nicht - sind das alles nur völlige Hirngespinste, wenn ich nach der aktuellen „Darstellung“

Innen (Raumzeit) – EH – Außen „Nichtraumzeit“
Tachyon – > Tachyon x Partikel (QM) – > Strahlung /Raumgewinn

auf etwas treffe, dass das unschöne – schön dargestellt hat?

Es geht ja nicht darum, ob wir („wirklich“) am EH eines SL leben, und durch die Gegend „plancken“ weil, imaginäre tachyonische Spiegelbilder durch die Wechselwirkung am EH dem Inneren entfliehen können. Dabei das ursprüngliche Teilchen ersetzen oder in das SL fallen lassen…dafür ein neues
Erzeugen… Sondern allein darum, dass ein mathematischer Formalismus dieses Bild wiedergeben müsste.

Es geht um die mathematisch komischen, aber wiederkehrende Darstellungen (Bilder) die so für mich, mehr / irgendwie Sinn ergeben.

Dass wir ruhend der Zukunft mit c entgegen schauen.
Das zwischen A und B das Objekt „verschwindet“ und dann im günstigsten Zustand auftaucht.
Warum die Raumzeit wächst, es kein Kollaps und kein Ende geben kann.
Wieso sich Raumzeitkrümmt. Was Zeit ist oder nicht ist.
Wie auch immer muss der Formalismus dieses Bild wiedergeben, da diese Bilder immer wieder auftauchen, aber nicht als Ganzes gesehen werden.

Ich vermute, dass selbst wenn es richtig wäre, es mathematisch keinen Formalismus gibt der das nach ein zwei modifikationen wiedergibt.
Tachyonische Mathematik wird nun mal kaum betrieben.
Wo soll man da anfangen?

Wie setz man tachyonische Pfade in das Integral?
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  #5  
Alt 03.11.22, 19:10
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
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Beitr?ge: 3.579
Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Jetzt noch mal

Was passiert wenn Tachyonen radial versuchen das SL verlassen? Werden sie immer langsamer? Bis sie fast c erreichen? um so einen Dirac-See unendlich großer negativer Energie („unter unseren Füßen“) zu bilden?
__________________
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  #6  
Alt 03.11.22, 20:13
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
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Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Was passiert wenn Tachyonen radial versuchen das SL verlassen?
Kannst du vorab nochmal kurz erklären, welche Vorteile die Verwendung von Tachyonen bringen soll?
__________________
Freundliche Grüße, B.
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  #7  
Alt 03.11.22, 22:09
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
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Beitr?ge: 3.579
Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Wirklich entscheidend für mich ist die "formale" Tatsache, dass sich ein Tachyon als zwei Teilchen darstellt. Aus eins mach zwei? Eine Art Genesis? Eine Erschaffung aus dem "Nichts"?

Damit war die Vorstellung geboren, dass eines sich mit dem ursprünglichen Teilchen auslöscht +t/-t (Teilchen/Antiteilchen) – also Ort und Zeit (destruktive Interferenz der Pfade…) - sämtliche Information von Alt geht verloren (also die gesamte Vergangenheit). Keine Frage mehr warum dort nicht hier…wo ist es wirklich...es ist einfach egal.

Das neue Teilchen fängt ja dann wieder bei t = 0 an (ist dort = kein hier - irgendwo wo, wo es zu "c" passt.. irgendwo im Raum) – in einem Zustand, der exakt zum Zustand des gesamten Universum zum Zeitpunkt t = 0 passt…Es ist wie eine Verschränkung mit dem gesamten Universum mit dt=0. Keine dauerhafte Weltumgreifende Schrödingergleichung sondern nur in diesem Moment. Hier werden alle Sprachbilder vom Kollaps erfüllt.

Der Verlust von der „Vergangenheitsinformation“ hat zum Informationsverlust Problem geführt und zur Idee einer Hawkingstrahlung – zusammen mit der mathematischen Beschreibung der gravitativen Gravitation – erscheint mir der umgekehrte Weg einleuchtender. Die Information zur Vergangenheit Strahlt in den „Nichtraum“. Ich konnte mir nicht vorstellen wie „wir uns am EH“ halten können – bei den eingesperrten Tachyonen wäre es nachvollziehbar. Und passt auch gut zum Dirac-See.

Dass dabei auch die Expansion des Universums irgendwie gefühlt herauskommen könnte ist ein (praktischer) Zufall. Aber erscheint mir gerade sogar irgendwie Sinnvoll. Wegen: Erschaffung aus dem Nichts.

Das Anfangs-bla-bla habe ich nun ans Ende geschoben (selbst das passt gut zum Thema):
Habe das Thema Tachyonen ursprünglich nur deswegen verwendet (und auch erst seit kurzem so intensiv) da eventuelle Leser das besser verstehen, als meine eigenen Darstellungen. Habe meine eignen Interpretation aus den Aussagen der Beschreibungen zu den Formalismen gezogen. Erst jetzt habe ich das Gefühl, dass es recht gut auf das passt, was ich „meine kleine Welt“ nennen könnte.
Ich habe vor mehr als 10 Jahre die Entität Zeit aus meinem Physikverständnis gestrichen – bzw. sie wurde mir am Ende durch die Diskussionen regelrecht über (gefühlte) Widersprüche geklaut. Ich habe jegliches (physikalisches) Zeitgefühl verloren. Musste mir also ein Weg suchen, dass beobachtbare auch ohne zu erklären.
Die Zeit zumindest im imaginären zuzulassen – also dort wo kurzeitig Energie/Impuls/Zeit ausgeliehen werden können – hat mir persönlich nun viel gebracht. Da ich +t/-t Teilchen benötige war der Schritt zu Tachyonen nicht weit.
Ich halte die Existenz von „imaginären tachyonischen Zuständen von Teilchen“ als unabdingbar für eine absolute Zeitsymmetrie (t=0).
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  #8  
Alt 03.11.22, 22:26
Bernhard Bernhard ist offline
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Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Ich habe vor mehr als 10 Jahre die Entität Zeit aus meinem Physikverständnis gestrichen – bzw. sie wurde mir am Ende durch die Diskussionen regelrecht über (gefühlte) Widersprüche geklaut.
10 Jahre ist eine lange Zeit .

Trotzdem die Rückfrage, ob dir der Begriff hier im Forum abhanden gekommen ist?

Falls ja, fände ich das eher schade.
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Freundliche Grüße, B.
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  #9  
Alt 03.11.22, 22:50
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Zitat:
10 Jahre ist eine lange Zeit
Sind wohl eher 15. Kann hier aber nur bis 2007 zurückschauen.
Daher ist es viel zulange her, um es noch zu wissen. Ich war wahrscheinlich in einer zwischen Phase und es konnte mir hier auch keiner helfen an meinem Zweifel.
Aber warum Schade - es gibt Prof's in theoretischer Physik die diese Sicht teilen oder zumindest teilten.
Carlo Rovelli - "und wenn es die Zeit nicht gäbe" (hatte ich ja schon einmal als Leselektüre empfohlen)
Aber ist nicht so schlimm - hab sie ja wieder gefunden - nur halt imaginär/virtuell.
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  #10  
Alt 04.11.22, 17:20
Bernhard Bernhard ist offline
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Standard AW: Wenn das SL sich Rückwärts bläht

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Aber ist nicht so schlimm - hab sie ja wieder gefunden - nur halt imaginär/virtuell.
Dann ist es ja ok und sollte auch beim Übergang von Euklid zu Minkowski helfen.
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Freundliche Grüße, B.
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