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  #1111  
Alt 29.04.24, 04:36
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von seb110 Beitrag anzeigen
die glatten Fäden sind die Dunkle Energie:
mit der dunklen SRT kann man den Abstanddefekt bzw. die Expansion (Bindungs"dunkel"energie) erklären.
die Kurve sieht so aus:
https://astro.uni-bonn.de/~deboer/dm...DM-vAlbada.jpg

(nenne es Bindung (durch Expansion) der äußeren Sterne an die Galaxie trotz viel zu hoher Geschwindigkeit)

die glatten Fäden deines Fadenmodells bieten also die Möglichkeit, Gravitation und Dunkle Energie gleichzusetzen. Und nur so findest du m.E. auch einen Weg in Verlindes emergente Gravitation. Es ist dann nur noch die Entropie, die bestimmt, welche Eigenschaft der glatten Fäden in Erscheinung tritt. Bei geringer Entropie (kleiner Anzahl möglicher Mikrozustände der glatten Fäden, hoher Dichte glatter Fäden, Raumzeitkrümmung) sind glatte Fäden verantwortlich für Gravitation.
Bei hoher Entropie glatter Fäden (hohe Anzahl möglicher Mikrozustände, geringe Dichte der glatten Fäden, flache Raumzeit) sind die glatten Fäden verantwortlich für die Expansion.
Und das meint Verlinde mit entropischer Kraft. Kleine entropische Kraft=Expansion.
Große entropische Kraft=Gravitation.

Wichtig ist, dass man dunkle Materie und dunkle Energie ternnt.

Zur dunklen Materie sagt das Fademodell, das diese nur aus schwarzen Löchern und bekannter Materie bestehen kann. Die Fäden sagen insbesondere voraus, dass es keine unbekannten Elementarteilchen gibt.

Zur dunklen Energie sagt das Fademodell, das diese besteht und die Expansion des Alls mitbestimmt. Es gibt auch Beziehungen zu Verlinde's entropischer Kraft.
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  #1112  
Alt 29.04.24, 18:37
seb110 seb110 ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Wichtig ist, dass man dunkle Materie und dunkle Energie ternnt.
das ist die althergebrachte Vorstellung

jedoch

Dunkle Energie (DE) ist genauso äquivalent zur Dunklen Materie(r) wie Energie (E) und Masse (m) äquivalent sind. (das Wasserstoffmolekül ist leichter als die 2 Wasserstoffatome aufsummiert)

Wenn Masse (m) als Bindungsenergie "verloren" geht
.>>>Skalenfaktor c>>>>>>
geht Abstand (r) als Expansion "verloren". Der Abstand der Sternen innerhalb einer Galaxie ist somit immer etwas kürzer, weil das Universum expandiert (das ist kein Widerspruch)

wird r in Newtons Fg=G*m^2/r^2 kleiner, wird die Gravitation größer als rein nach Newton zu erwarten wäre. Das ist dann die zusätzliche Gravitation.

Und das geht alles mit der dunklen SRT oder den "glatten Fäden". Ohne Hokus Pokus.

VG
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  #1113  
Alt 29.04.24, 20:14
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von seb110 Beitrag anzeigen
das ist die althergebrachte Vorstellung

Natürlich sind Energie und Masse grundsätzlich äquivalent.

Aber in der Kosmologie ist die dunkle Energie der Name für die kosmologische Konstante Lambda. Sie ist homogen im All verteilt. Sie ist auch messtechnisch klar definiert und nachgewiesen.

Die dunkle Materie ist etwas anderes, und zwar Materie, die man vor allem in Galaxien verortet, um vor allem die Radialkurven der Sterne am Rand von Galaxien zu erklären. Sie ist nicht homogen verteilt.
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  #1114  
Alt 30.04.24, 19:13
seb110 seb110 ist offline
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Beitr?ge: 173
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Zitat:
Zitat von MMT Beitrag anzeigen
Natürlich sind Energie und Masse grundsätzlich äquivalent.

Aber in der Kosmologie ist die dunkle Energie der Name für die kosmologische Konstante Lambda. Sie ist homogen im All verteilt. Sie ist auch messtechnisch klar definiert und nachgewiesen.

Die dunkle Materie ist etwas anderes, und zwar Materie, die man vor allem in Galaxien verortet, um vor allem die Radialkurven der Sterne am Rand von Galaxien zu erklären. Sie ist nicht homogen verteilt.
das ist die althergebrachte Vorstellung. Du findest so keinen Weg in die emergente Gravitation.

Gravitation und Dunkle Energie sind das Gleiche: Gravitation ist, durch eine entropische Kraft, verdichtete Dunkle Energie. Somit ist die Dunkle Energie nicht homogen verteilt (besser nur bis zur Gravitation homogen verteilt). Der Wert der aus der Vakuumenergie berechneten Expansion weicht genau deswegen um 120 Größenordnungen von der real beobachteten viel kleineren Expansion ab (weil eben die "nicht Expansion", Gravitation darstellt).

Wenn du mit dem alten Scheiß unbedingt konform bleiben musst, um zu publizieren, ist das ok. Das Fadenmodell an sich ist trotzdem cool .

Ich gebe nur zu bedenken: Es ist ein Faden.

Ge?ndert von seb110 (30.04.24 um 19:19 Uhr)
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  #1115  
Alt 13.05.24, 17:34
MMT MMT ist offline
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Standard Die älteste Lüge der Grundlagenwissenschaft

"Da Punkte keine Größe haben, gibt es zwischen zwei Punkten immer einen dritten." In vollem Gegensatz zeigen zehn Sekunden moderner Physik, dass diese Aussage falsch ist.

Wenn man die maximale Geschwindigkeit der Natur, die maximale Kraft der Natur (oder das maximale Verhältnis von Masse zu Länge) und das Wirkungsquantum der Natur kombiniert, erhält man einen minimalen Längenwert in der Natur. Die Mindestlänge ist durch das Doppelte der Planck-Länge gegeben. Der Wert ist winzig, etwa 3 -10^-35 m.

Die Mindestlänge ist viel kleiner als alles, was jemals gemessen wurde. Die Erforschung der Eigenschaften der Natur zeigt weiter: Die Mindestlänge ist auch der kleinste Messfehler. Daher kann kein Experiment die Mindestlänge erreichen oder beobachten. Schlimmer noch, kein Experiment kann auch nur in die Nähe der Mindestlänge kommen.

Eine Mindestlänge impliziert aber:
Es gibt keine Punkte in der Natur.
Punkte, einschließlich Punkte im Raum, Augenblicke in der Zeit, Singularitäten und Punktteilchen sind Erfindungen des menschlichen Geistes. Punkte kommen in der Natur nicht vor. Die Existenz von Punkten - also von etwas, das Länge oder Durchmesser Null hat - ist die älteste Lüge der Grundlagenwissenschaft. Das Festhalten an dieser Lüge ist auch der Grund, warum bisher alle Versuche, die Physik zu vereinheitlichen, gescheitert sind.

Das Festhalten an dieser Lüge - durch die Annahme, dass Materieteilchen Punkte sind - ist der Grund dafür, dass Teilchenmassen nicht berechnet werden können.

Das Festhalten an dieser Lüge - durch die Annahme, dass das Universum mit einer Größe von Null begann - ist der Grund dafür, dass die Kosmologie in Schwierigkeiten gerät.

Das Festhalten an dieser Lüge - durch die Annahme, dass Strahlungsteilchen Punkte sind - ist der Grund dafür, dass der Ursprung von Wechselwirkungen nicht abgeleitet werden kann und deren Stärke nicht berechnet werden kann.

Wenn man andererseits nach einer Beschreibung von Raum und Teilchen sucht, die die Mindestlänge berücksichtigt, kommt man zwangsläufig zum Fadenmodell. Mehr Details finden sich hier.
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  #1116  
Alt 13.05.24, 20:19
seb110 seb110 ist offline
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Beitr?ge: 173
Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

....kommt auf den Blickwinkel an....

sieh es mal asymmetrisch

https://drive.google.com/file/d/1F4r...ew?usp=sharing

...dabei müssen für den Raum immer mindestens zwei Plancklängen getrennt bleiben, 2*hl und ein h
genauso wie für Energie zwei Potentiale durch eine Planklänge getrennt bleiben 2*h und ein hl
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  #1117  
Alt 13.05.24, 21:02
Cossy Cossy ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Nach meinen Berechnungen muss nur die Wirkung zwischen Objekten mind. zwei Plancklänge entfernt statt finden.
Der Raum kann durchaus auch auf kleinere Strukturen untersucht werden. Das angegebene Limit von Plancklänge / Planckenergie ist ein Bruch. Daher darf man nur den Wert des Bruchs nicht unterbinden. Aber die Energie und die Längen können auch kleiner sein.
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  #1118  
Alt Gestern, 07:13
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Man kann es so formulieren:

Wer es jemals schafft, zu zeigen oder zu messen, dass es kleinere Längen als die doppelte Plancklänge gibt, oder zu zeigen oder zu messen, dass Elementarteilchen eine größere Energie als die halbe Planckenergie haben können, der wird augenblicklich weltberühmt.

Das würde bedueten, dass mindestens eine der folgenden drei Theorien falsch ist: die spezielle Relativitätstheorie, die allgemeine Relativitätstheorie, oder die Quantentheorie.

Bisher hat es jedenfalls noch niemand geschafft.
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  #1119  
Alt Gestern, 08:21
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Geku Geku ist offline
Singularität
 
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Kann man auf der plankschen Ebene noch von Formen sprechen? Könnte ein Kreis mit dem doppelten Durchmesser existieren oder zerließenen die Formen durch die Heisenbergsche Unschärferelation? Schließlich haben Atome kann Farben, da diese wesentlich kleiner als die Wellenlänge des Lichtes sind. Daher Frage ich mich, ob es in dieser Größenordung noch Formen gibt und wir uns von diesen Vorstellungen verabschieden müssen?

Können Fäden daher auf dieser Größenordung noch Knoten bilden?
__________________
It seems that perfection is attained not when there is nothing more to add, but when there is nothing more to remove — Antoine de Saint Exupéry
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  #1120  
Alt Gestern, 11:06
Cossy Cossy ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Im ersten Punkt sind wir uns einig.
Eine Messung unter 2 Plancklängen wird es nicht geben. Da eine WW nur in einem Abstand von mind. 2 Plancklängen stattfinden kann.

Im zweiten Punkt muss ich Dir und der gesamten physikalischen Gemeine, widersprechen!
Für mich hat die Raumzeit eine Art von maximalen Widerstandswert: Plancklänge / Planckenergie
Wird dieser Wert unterschritten, so geht es ab ins Schwarze Loch. Da dies ein Bruch ist, ist es egal wie groß die Masse ist. Diese muss nur auf einer kleinen Länge untergebracht werden. Es gibt ja auch Schwarze Löcher mit Massen größer der Planckmasse. Die Länge ist dann eben größer. Dann sollte kleiner auch funktionieren.

Es gibt ein wichtiges Problem!
Wenn man etwas Formelgymnastik betreibt, kommt man auf rs = (2 * lp^2)/ lc.
Mit rs = Schwarzschildradius, lp = Plancklänge und lc = Compton-Wellenlänge.
Schöne kleine Formel nur mit Längenangaben.
Ein beliebiges Teilchen kann maximal die lc von lp erreichen, dann wird es zu einem Schwarzen Loch. Damit kann ein rs nicht unter 2*lp erzeugt werden. => zumindest nicht in unserer Raumzeit. Man braucht eine Raumzeit die einen kleineren Widerstandswert aufweist. z.B. eine Raumdimension weniger.
Damit ist doch wieder eine Grenze bei lp eingezogen. Aber nicht bei 2 * lp
Man kann für alle Objekte unserer Raumzeit folgende Bedingung angeben lc * mc = lp * mp
Mit mc = Masse zur Compton-Wellenlänge, mp = Planckmasse.
Da ist eben bei mp oder lp Ende der Fahnenstange erreicht. => Es geht auf Grund der ersten Formel wieder ins Schwarze Loch.
Die Plancklänge ist nicht die Bedingung, sondern die zu hohe Energie auf der Länge => Der Widerstandswert.
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