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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 10.02.19, 13:46
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.355
Standard Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Manchmal komme ich einfach durcheinander.

Ursache: http://scienceblogs.de/alpha-cephei/...le-in-trouble/

Es geht also eher um die „nicht Konstanz“ der DE und ob sie zu oder abgenommen hat.

Angenommen wir könnten die Expansionsgeschwindigkeit zum „Ursprung“ (zu den ersten Gaswolken) messen und wir messen ein v von 100 m/s. Dann Messen wir die Expansionsgeschwindigkeit zu einer weit entfernten Galaxie (1x10^9 Lichtjahre) mit dem Ergebnis 1000 m/s. Dann würden wir vermuten, die Expansionsgeschwindigkeit nimmt zu.
Dann erfahren wir von einer hochentwickelten „Bakterien-Kultur“ die vor 1x10^9 Jahren hier auf der Erde ebenfalls schon die Expansionsgeschwindigkeit zum „Ursprung“ gemessen hat und dabei auf 1000 m/s gekommen ist.
Dann würden wir doch sagen, die Expansionsgeschwindigkeit nimmt ab. Und die/alle Ergebnisse stimmen überein.


Gruß
EvB
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  #2  
Alt 11.02.19, 12:04
Korra Korra ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Die Expansiongeschwindigkeit ist so eine Sachen. Anders als angenommen driftet nicht nur einfach alles auseinander. Dies Würde beinhalten, dass das universum sich nur mit unterlichtgeschwindigkeit ausbreitet. Das tut es aber nicht. Teile des Universums breiten sich mit überlichtgeschwindigkeit aus.

Jetzt kommt der haken. Laut Einstein (kennen wir ja alle den Typen), kann sich nichts durch den raum schneller als das licht bewegen. Aber da sich der raum selber bewegt, kann dieser sich schneller als das licht bewegen.

Daraus ergeben sich mehrere Situation. Eigendlich sind wir aus dem Grund, dass unser universum ein bestimmtes alter hat nur in der lagen einen bestimmten Radius um die erde zu sehen. Beobachten dürften wir demnach nur den Hubble-Radius. Dieser beträgt knapp 13,7 Milliarde Lichtjahre (weil größe von universum und so).
Aber da sich das licht schon auf dem weg befand als es sich weiter ausgedehnt hat die 13,7 milliarden Jahre, konnte das lciht schon einen teil der strecke zurücklegen. Somit ist das beobachtebare universum mit einem Radius von knapp 16,2 Milliarden LJ größer als das was wir sehen dürften. Ich liebe solche relativitäten ^^

Die Expansiongeschwindigkeit ist relativ nach dem punkten im raum die vergleichen werden. Von der mitte des universum expandiert rand nur halb so schnell wie vom rand zu rand. Somit ist das schon die erste relativität.

Allerding wenn wir vom selbem punkt im raum zu zwei weiten eine Expansionsgeschwindigkeit der selben Punkte messen wollen und dann dürfen wir den raum mitberechnen. Das heißt der raum kann sich mit gleicher geschwidigkeit ausdehen oder sogar schneller werden ohne das es so aussieht weil ein meter vorher was ganz anderen als länger war.
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  #3  
Alt 11.02.19, 17:21
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.355
Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Zitat:
Zitat von Korra Beitrag anzeigen
Aber da sich der raum selber bewegt, kann dieser sich schneller als das licht bewegen.
raum selber bewegt "Das Modell gefällt mir gar nicht.." Und AE sagt, keine Information >c. Daher erhält man ein EH bei einer Expansion v>c.


Habe den Fehler gefunden.

E----------G1-------------------------------------------G2----*
........ a..........................b

Man misst entlang dieser Linie „z“. Von E bis * "Urknall". Dann misst man für Erde-G2 ( 13 MLJ) z:a+b und für Erde-G1 (1MIJ) nur z:a.

Wenn „z: a" nun unverhältnismäßig größer ist, als „z: a+b“, dann stimmt ggf. was nicht. DE "heute" größer" als im Bereich"b".

Punkt – fertig – aus –


Wobei man ja schon sagen muss, dass das unverhältnismäßig Große a auch in „z“ G2 steckt, denn die letzte Strecke „a“ legt sowohl das Licht von G2 wie auch G1 zurück.
Das Problem ist aber auch, dass man nichts von „G1 zu G2“ weiß. G1 könnte zu G2 einen ganz anderen „z“-Wert besitzen als a+b – a aus unserer Sicht haben sollte.

Angenommen der * ist nicht der Urknall sondern ein SL (in das wir gerade alle fallen), dann würde man durch die gravitative Rotverschiebung ein identisches Bild erhalten. Wenn zwischen E und G1 kein „homogenes G-Feld“ vorliegt, beschleunigt z.B. G1 schneller Richtung G2 als E Richtung G1 und G2. Der Abstand zwischen E und G1 wird größer, wobei G1 einen andern „z“-Wert für b misst, als wir durch „a+b“-a erwarten würden. ...


Gruß
EvB
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Geändert von Eyk van Bommel (11.02.19 um 20:03 Uhr)
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  #4  
Alt 11.02.19, 17:41
Korra Korra ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Ich weiß was du meinst. Ich denke das ich mit der genau Beschreibung wie und warum sich der Raum schneller als LG ausbreiten kann ich etwas über das Ziel hinausgeschossen bin. Wäre wohl mal eine eigene Diskussion wert.
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  #5  
Alt 12.02.19, 08:45
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.355
Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Eigentlich egal wo ich es schreibe, gehört ja alles zusammen.

Angenommen ich befinde mich in der Mitte einer mit „Staub“ gefüllten (unendlichen) Sphäre und erfahre eine Beschleunigung zum Mittelpunkt (aufgrund meines eigenen Radius ungleich 0 "Eigenbeschleunigung"), dann kann ich aufgrund der Beschleunigung einen Ereignishorizont erwarten. Bei einer Masse von 1 Kg bei ca. 1x10^26 m. Diesem kann ich eine Entropie zuweisen, die größer ist, als die der „Staubpartikel“ die den Raum anfüllen. Nach der „entropischen Gravitation“ kann ich nun erwarten, dass ein paar Staubpartikel auf mich zuströmen (Mittelpunkt) aber auch, dass mit zunehmenden Abstand die Staubpartikel zu dem „persönlichen“ Ereignishorizont strömen und zwar umso schneller, umso weiter sie von meinem Einflussfeld entfernt sind.

Eine „Expansion“ ist also auch in einem Universum zu erwarten, das zuvor nicht expandiert ist sondern, im ganzen (ohne Expansion) entstanden ist?

EDIT:Jede „lokale“ Beschleunigung bewirkt eine „globale“ Expansion.
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Geändert von Eyk van Bommel (12.02.19 um 08:55 Uhr)
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  #6  
Alt 12.02.19, 09:58
Korra Korra ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

War es dann nicht sogar so, das auf Grund der Unentlichkeit des raues an sich der Raum sich in sich selber ausdehnen kann? Dies kann natürlich nur sein wenn wir davon ausgehen, dass das Universum unendlich ist was der Fall sein kann aber nicht muss. Da scheiden sich die Geister. Genauso konnte das Universum nur in bestimmten Dimensionen unendlich sein oder auf uns unendlich wirken. Alles sehr hypothetisch, mochte mich ab der nicht an der Unehrlichkeit aufhängen.

Das ein Raum expandieren muss in dem von dir gezeigten Beispiel kam mir auch das ein oder andere mal zu Ohren. Dabei spielt die Entropie und Energie eine Rolle. Je mehr Energie im system ist, destso mehr Ausdehnung und Entropie folgen. Allerdings habe ich dabei noch im Kopf, dass die Wechselwirkung in unserem Universum mit dunkler Materie diese Ausdehnung beschleunigt.
Es gibt verschiedene Meinungen wie das endet. Alles konnte immer weiter auseinander driften, bis es erkaltet und zum stillstand kommt oder es kommt der big crunsh, wo alles in sich zusammenfällt und ein neuer Urknall passiert. Ich finde die big crunsh Idee toll aber denke eher das es erkalten und stehen bleiben wird.

Nur das sich das Universum mit Überlichtgeschwindigkeit ausdeht ist finde ich sehr faszinierend. Es zeigt das der Raum selber in Bewegung ist und sich ausdehnt. Es entsteht sozusagen mehr Platz an sich. Eine sehr abstrakte Sache, da es nur schwer vorstellbar ist, dass der Raum selber in Bewegung sein kann.

Ich kann falsch liegen, aber ich stelle mir den Raum immer als einen Tisch vor, auf dem das ganze Universum in 2D rumliegt. Wenn ich den Tisch bewegen, wird das Universum darauf gekrümmt und bewegt. Nur zur Veranschaulichung was in meinem Hirn vorgeht.
Dementsprechend habe ich ein Problem. Gehört der Tisch jetzt zu dem Universum und ist 2D oder ist er eine neue Dimension im eigentlich Sinne, also eine dritte, für das Universum auf dem Tisch unbekannte Dimension. Ich gehe von zweiterem aus, würde mich aber freuen wenn mich jemand etwas besserem belehren könnte.
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  #7  
Alt 12.02.19, 14:42
Ich Ich ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Zitat:
Zitat von Korra Beitrag anzeigen
Nur das sich das Universum mit Überlichtgeschwindigkeit ausdeht ist finde ich sehr faszinierend. Es zeigt das der Raum selber in Bewegung ist und sich ausdehnt. Es entsteht sozusagen mehr Platz an sich. Eine sehr abstrakte Sache, da es nur schwer vorstellbar ist, dass der Raum selber in Bewegung sein kann.
Einem Raumpunkt kann man tatsächlich keine absolute Geschwindigkeit zuordnen. Von daher ist die Vorstellung eines expandierenden Raums, der selber in Bewegung ist, problematisch. Andererseits funktioniert diese Vorstellung sehr gut und mathematisch exakt. Man sollte sie nur nicht zu sehr strapazieren.
Zitat:
Ich kann falsch liegen, aber ich stelle mir den Raum immer als einen Tisch vor, auf dem das ganze Universum in 2D rumliegt. Wenn ich den Tisch bewegen, wird das Universum darauf gekrümmt und bewegt. Nur zur Veranschaulichung was in meinem Hirn vorgeht.
Dementsprechend habe ich ein Problem. Gehört der Tisch jetzt zu dem Universum und ist 2D oder ist er eine neue Dimension im eigentlich Sinne, also eine dritte, für das Universum auf dem Tisch unbekannte Dimension. Ich gehe von zweiterem aus, würde mich aber freuen wenn mich jemand etwas besserem belehren könnte.
Ich weiß nicht genau, was du meinst. Wenn es darum geht, ob der Raum (bzw. die Raumzeit) in höheren Dimensionen eingebettet sein muss, um eine Krümmung zu erzeugen: Nein, das ist nicht nötig. Die vier Raumzeitdimensionen haben innere Krümmung und benötigen keinen einbettenden Raum.

Ich hätte noch eine Bitte: Diese Themen sind an sich schon kompliziert genug. Schlampige Rechtschreibung und komplizierter Satzbau machen das Verständnis noch schwieriger. Wäre gut, wenn du das Niveau deines Beitrags, auf den ich hier antworte, in dieser Hinsicht halten könntest. Bei manchen vorherigen Beiträgen war mitunter nur schwer rauszufinden, was du meinst.
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  #8  
Alt 12.02.19, 17:13
Korra Korra ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Erstmal entschuldige ich mich für den langen Satzbau und die Rechtschreibung. Ich habe so meine Probleme mit der Rechtschreibung aber gebe mir mühe. Und meistens denke ich einfach zu lange sätze, die sich wie Bandwürmer auf dem Computerbildschirm breit machen.

Und ja, es ging darum ob der raum in höre Dimensionen eingebettet sein muss. Das hat mich beschäftigt. Danke für die Antwort, ich war da ein wenig hin und her gerissen. Beides machte beim rumdenken Sinn. Hab es wohl zu sehr mit meinem sehnen nach Mehrdimensionalen Räumen vermischt.
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  #9  
Alt 12.02.19, 19:08
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Zitat:
Zitat von Korra Beitrag anzeigen
Erstmal entschuldige ich mich für den langen Satzbau und die Rechtschreibung. Ich habe so meine Probleme mit der Rechtschreibung aber gebe mir mühe.
Bin Legastheniker (und ich verfluche den Menschen, der dieses Wort für „uns“ geprägt hat) – schreibe ich immer falsch (ohne Word/google Hilfe). Bin voll bei dir.

Vielleicht ein Grund warum ausgerecht du so schnell meine Worte (gefühlt) nachvollziehen kannst.

Kennst Du den Versuch mit „übersättigtem Wasserdampf“ in einer PET-Wasserflasche – Nebelerzeugung.
So kann man sich das vorstellen. Man drückt sie zusammen (Beschleunigung weg) – das Universum verschwindet „instantan“ – man lässt los – und das Universum entsteht als Ganzes – der ganz Raum füllt sich mit Partikel an. Man drückt (entschleunigt) und es verschwindet wieder als Ganzes im Vakuum.

Zitat:
Aber wie Einstein schon meinte, müssen dinge nicht exestieren, nur weil sie rein rechnerisch möglich sind.
Kenne eigentlich keinen (physikalischen) Fall wo eine Formel am Ende keine Anwendung gefunden hat.
Zudem habe ich keine Formeln oder Rechnungen präsentiert – es ist eine modellhafte Vorstellung, aus dem Kern dessen was „entropische Gravitation“ sein könnte. Selbst wenn die Ableitung runter zur Gravitation einer Ruhemasse falsch ist bzw. den Kern nicht trifft, bleibt die Allgemeine „entropische Anziehung“ die aus der Stringtheorie folgt unbeschadet davon.
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  #10  
Alt 12.02.19, 20:15
Korra Korra ist offline
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Standard AW: Messung der Expansionsgeschwindigkeit

Ein Beispiel dafür, dass eine Berechnung nicht wirklich genutzt wird, sind weiße Löcher. (Wie die Farbe nicht der wissende)
Ich meine es war Einstein der berechnete das weiße Löcher existieren können. Noch haben wir keins gefunden. Deswegen kommt die Berechnung für diese nicht zur Anwendung. Aber es wurde auch gesagt das schwarze Löcher vielleicht nicht existieren. Bis jetzt haben wir ein par entdeckt. Aber ist nicht genau das wunderbar. Immer etwas neues entdecken und altes widerlegen zu können.
Ich liebe Gedankenspiele auch ohne Rechnung.

Und dazu das du Legastheniker (echt ein mieses Wort) bist, ich verstehe was du Schreibst. Immerhin kann ich noch lesen und verstehen was ich geschrieben habe und es ist echt eine Meisterleistung wie ich finde
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