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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 25.01.19, 10:46
5.Dimension 5.Dimension ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 25.01.2019
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Als Nichtphysiker wage ich mich in die Höhle der Löwen und hoffe, nicht zerrissen zu werden. Meine Idee: Experimente zur Quantenverschränkung zeigen instantan simultanes Verhalten über beliebige Entfernung, ohne daß eine materielle Verbindung besteht. Angenommen, man würde eine Unbekannte oder Konstante mit zunächst unbekannter Größe einführen (mir schwebt der Begriff "unbekannte Information" vor), könnte man damit Fragen derzeitiger Theorien lösen (Schleifenquantengravitation, Ansätze der Stringtheorie, etc.)?
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  #2  
Alt 25.01.19, 12:41
Benutzerbild von TomS
TomS TomS ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 04.10.2014
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Zunächst mal: es gibt bei der Quantenverschränkung allenfalls Verständnisprobleme bzgl. der Anschauung, jedoch keine offenen Fragen (es sei denn, man möchte die Quantentheorie grundsätzlich in Frage stellen).

Die offenen Fragen der Quantengravitation sind m.E. anders geartet.
__________________
«while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

Geändert von TomS (26.01.19 um 12:26 Uhr)
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  #3  
Alt 25.01.19, 17:09
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
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Hallo Anonymous,

Zitat:
Zitat von 5.Dimension Beitrag anzeigen
Angenommen, man würde eine Unbekannte oder Konstante mit zunächst unbekannter Größe einführen (mir schwebt der Begriff "unbekannte Information" vor), könnte man damit Fragen derzeitiger Theorien lösen (Schleifenquantengravitation, Ansätze der Stringtheorie, etc.)?
über solche Ansätze wird schon länger ohne größere Erfolge nachgedacht: https://de.wikipedia.org/wiki/Verborgene_Variablen . Der WP-Artikel ist diesbezüglich inklusive Links (hoffentlich) ganz informativ.
__________________
Freundliche Grüße, B.

Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921
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  #4  
Alt 27.01.19, 16:05
pauli pauli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 1.334
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Es ist höchst bemerkenswert wie locker ein Nicht-Pysiker mit Begriffen wie "Schleifenquantengravitation" und "Stringtheorie" um sich wirft als würde er Bonbons verteilen
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  #5  
Alt 28.01.19, 08:51
reinhard reinhard ist offline
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Zitat:
Zitat von 5.Dimension Beitrag anzeigen
Als Nichtphysiker wage ich mich in die Höhle der Löwen und hoffe, nicht zerrissen zu werden. Meine Idee: Experimente zur Quantenverschränkung zeigen instantan simultanes Verhalten über beliebige Entfernung, ohne daß eine materielle Verbindung besteht. Angenommen, man würde eine Unbekannte oder Konstante mit zunächst unbekannter Größe einführen (mir schwebt der Begriff "unbekannte Information" vor), könnte man damit Fragen derzeitiger Theorien lösen (Schleifenquantengravitation, Ansätze der Stringtheorie, etc.)?
Einstein sprach damals von spukhafter Fernwirkung weil obiges schwer anzunehmen war.
Akzeptiert man aber die Quantentheorie letztendlich als Statistiktheorie (Max Born) dann sind diese Fernwirkungen einfach Korrelationen von Zufallsvariablen.
Es ist denk ich falsch die Materie sich als etwas materielles wie eine Welle oder eine ausgedehnte Substanz vorzustellen.
Man muß sich auf die stochastische Interpretation von Max Born einlassen dann wird alles einfacher und klarer.

Geändert von reinhard (28.01.19 um 20:52 Uhr)
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  #6  
Alt 06.02.19, 17:24
5.Dimension 5.Dimension ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 25.01.2019
Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
Einstein sprach damals von spukhafter Fernwirkung weil obiges schwer anzunehmen war.
Akzeptiert man aber die Quantentheorie letztendlich als Statistiktheorie (Max Born) dann sind diese Fernwirkungen einfach Korrelationen von Zufallsvariablen.
Es ist denk ich falsch die Materie sich als etwas materielles wie eine Welle oder eine ausgedehnte Substanz vorzustellen.
Man muß sich auf die stochastische Interpretation von Max Born einlassen dann wird alles einfacher und klarer.
Wikipedia: "Aufgrund der Bornschen Wahrscheinlichkeitsinterpretation der Quantentheorie ist die Verschränkung lange als rein statistische Korrelation missverstanden und daher quasi „verniedlicht“ worden, selbst von Erwin Schrödinger, der diesen Begriff prägte. Verschränkte Zustände beschreiben individuelle Eigenschaften wie etwa den Gesamtdrehimpuls eines Systems von zwei oder mehr Teilchen. Die Tragweite des Begriffes hat anscheinend erst Albert Einstein im Jahr 1935 in der mit dem EPR-Effekt verbundenen Arbeit erkannt, obwohl er die wahre Bedeutung fehlinterpretierte (siehe unten). Die Bedeutung der Verschränkung ist erst dadurch bestätigt worden, dass John Stewart Bell 1964 feststellte, dass die Quantenmechanik die von ihm aufgestellte berühmte Bellsche Ungleichung verletzt. Dadurch wird, im Gegensatz zu der Erwartung Einsteins, ausgeschlossen, dass den quantenmechanischen Phänomenen eine noch unbekannte, durch verborgene Variablen beschriebene lokale Realität zugrunde liegt."
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  #7  
Alt 07.02.19, 09:42
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 1.230
Standard AW: Information

Zitat:
Zitat von 5.Dimension Beitrag anzeigen
Verschränkte Zustände beschreiben individuelle Eigenschaften wie etwa den Gesamtdrehimpuls eines Systems von zwei oder mehr Teilchen.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - verkürztes Zitat aus Metaphysik VII 10 (???), 1041 b ( VII 17 (!!!), 1041b)
siehe: https://de.wikiquote.org/wiki/Aristoteles
__________________
Freundliche Grüße, B.

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