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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #21  
Alt 21.04.19, 12:15
Deuterium Deuterium ist offline
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Ich stelle lediglich fest, dass deine Art zu kommunizieren, hier sehr unangenehm auffällt.

Es geht nicht nur darum, was man sagt, sondern auch darum, wie man es sagt.

Selbst wenn du mit irgendetwas recht hättest, werden dir Menschen, die du ständig anmaulst, nicht geduldig zuhören.
Wer sich nicht bewußt darüber ist, wie sein Gehirn tickt wird bei Denkversuchen von diesem an der Nase herumgeführt ohne dass er es bemerken könnte denn sein Bewußtsein wird ja komplett vom Gehirn konstruiert und auch manipuliert wenn es unbewußt Gründe dafür findet.
Deshalb ist es gut, wenn ich diese Denkvoraussetzung hier erwähne.
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  #22  
Alt 21.04.19, 12:22
Deuterium Deuterium ist offline
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Das Bezugssystem, in dem “die Hintergrundstrahlung isotrop war oder noch ist”, existiert nicht, denn die Hintergrundstrahlung ist nicht exakt isotrop. Was existiert ist ein Bezugssystem, in dem die Hintergrundstrahlung jetzt im Mittel isotrop ist. Da die Hintergrundstrahlung jedoch räumlich und zeitlich leicht fluktuiert, würde sich auch dieses Bezugssystem abhängig von Beobachtungsort und -zeit ändern.

Also nochmal: Die ART besagt, dass Naturgesetze bei Wechsel des Bezugssystems forminvariant sind. D.h. nicht, dass es für spezielle Probleme kein speziell ausgezeichnetes Bezugssystems gäbe. Z.B. ist das lokal mitbewegte Bezugssystem in der Astrophysik häufig einfacher zu verwenden, ohne dass dies dem Relativitätsprinzip widerspräche.

Was stört jetzt an dieser Behauptung?
Es stört, dass diese minimale Fluktuation das bevorzugte Bezugssystem nicht wegerklären kann wie du das gerne möchtest.

Es ist kein SPEZIELLES PROBLEM, sondern DAS UNIVERSUM HAT BEIM URKNALL EINE WAHL GETROFFEN. Diese Bevorzugung ist mit einem Naturgesetz gleichzusetzen, nicht mit einem speziellen Problem von Menschen in der Mathematik.
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  #23  
Alt 21.04.19, 13:15
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
Es ist kein SPEZIELLES PROBLEM, sondern DAS UNIVERSUM HAT BEIM URKNALL EINE WAHL GETROFFEN.
Nehmen wir mal an es wäre so.

Wie würde denn ein alternatives Universum (heute) aussehen, das einer anderen denkbaren Wahl entspräche, die jedoch - aus Gründen, die noch zu diskutieren wären - nicht getroffen wurde?
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  #24  
Alt 21.04.19, 16:00
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Nehmen wir mal an es wäre so.

Wie würde denn ein alternatives Universum (heute) aussehen, das einer anderen denkbaren Wahl entspräche, die jedoch - aus Gründen, die noch zu diskutieren wären - nicht getroffen wurde?
Wieso wäre? Die Bevorzugung ist ein exakt gemessener Fakt, nur die einfache Wahrnehmung scheint unüberwindliche Schwierigkeiten zu machen wenn man auf die heutigen Physikbücher programmiert ist.

Die Frage ist doch eher, ob es aus mathematischen Gründen in unserem Universum ein hintergrundstrahlungsbasiertes Bezugssystem geben MUSS, das durchschnittlich isotrop erscheint oder ob das statistisch unwahrscheinlich ist.
Wenn es aber eine Art Impulsnullpunkt des frühen Universums war dann hat das Universum für seine Naturgesetze dieses Bezugssystem für sich selbst als absoluten Raum definiert.
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  #25  
Alt 21.04.19, 16:15
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
Wieso wäre? Die Bevorzugung ist ein exakt gemessener Fakt ...
Es ist jedoch kein Fakt, dass das Universum eine Wahl hatte, oder dass es dann eine Wahl getroffen hat. Das sind Anthropomorphismen, die auf das Universum nicht zutreffen müssen.

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
Die Frage ist doch eher, ob es aus mathematischen Gründen in unserem Universum ein hintergrundstrahlungsbasiertes Bezugssystem geben MUSS ...
Im Rahmen der ART sind praktisch beliebige Bezugssysteme möglich, also auch eines, das mit Eigenschaften der Hintergrundstrahlung korreliert. Insofern muss es das geben, so wie alle Bezugsysteme anderen auch.

Der Punkt ist, dass keine einzige beobachtbare oder messbare Eigenschaft der Hintergrundstrahlung davon abhängig ist, dass man sie bzgl. genau dieses Bezugsystems formuliert und untersucht.

Wir entdecken und berechnen z.B. alle diese Eigenschaften der Hintergrundstrahlung in einem anderen Bezugsystem - dem der Erde - in dem die Hintergrundstrahlung nicht isotrop ist. Dieses Bezugsystem der Hintergrundstrahlung ist lediglich ein idealisiertes Konstrukt, die tatsächlichen Eigenschaften der Hintergrundstrahlung sind es nicht, und sie hängen nicht davon ab, bzgl. welches Bezugsystems man sie betrachtet.
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  #26  
Alt 21.04.19, 17:19
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Es ist jedoch kein Fakt, dass das Universum eine Wahl hatte, oder dass es dann eine Wahl getroffen hat. Das sind Anthropomorphismen, die auf das Universum nicht zutreffen müssen.


Im Rahmen der ART sind praktisch beliebige Bezugssysteme möglich, also auch eines, das mit Eigenschaften der Hintergrundstrahlung korreliert. Insofern muss es das geben, so wie alle Bezugsysteme anderen auch.

Der Punkt ist, dass keine einzige beobachtbare oder messbare Eigenschaft der Hintergrundstrahlung davon abhängig ist, dass man sie bzgl. genau dieses Bezugsystems formuliert und untersucht.

Wir entdecken und berechnen z.B. alle diese Eigenschaften der Hintergrundstrahlung in einem anderen Bezugsystem - dem der Erde - in dem die Hintergrundstrahlung nicht isotrop ist. Dieses Bezugsystem der Hintergrundstrahlung ist lediglich ein idealisiertes Konstrukt, die tatsächlichen Eigenschaften der Hintergrundstrahlung sind es nicht, und sie hängen nicht davon ab, bzgl. welches Bezugsystems man sie betrachtet.
Du behauptest also das Bezugssystem der isotropen Hintergrundstrahlung ist ein mathematisch konstruiertes Kuriosum, das im Universum zwingend aus statistischen Gründen in einem Bezugssystem realisiert sein muß?

Reine statistische Zahlenspielerei ohne physikalischen Bezug?
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  #27  
Alt 21.04.19, 18:19
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Standard AW: Deuteriums Ansichten zur Relativitätstheorie

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
Du behauptest also das Bezugssystem der isotropen Hintergrundstrahlung ist ein mathematisch konstruiertes Kuriosum, das im Universum zwingend aus statistischen Gründen in einem Bezugssystem realisiert sein muß?
Ja.

Du verstehst den Begriff des Bezugssystems falsch, deswegen ein einfaches Beispiel: Auf einer Ebene wird ein Punkt P markiert, ein Pfahl daraufgestellt sowie eine Schar von Koordinatensystemen mit diesem Punkt P als Ursprung gezeichnet. Der Pfahl fällt um und zeichnet dadurch eine bestimmte Richtung aus. Dass dadurch auch eine der zuvor gezeichneten Koordinatenachsen ausgezeichnet wird, ist völlig egal; der Pfahl hätte die Richtung auch dann ausgezeichnet, wenn das betreffende Koordinatensystem nicht festgelegt worden wäre.

Nun zur eigtl. Physik: Zunächst resultiert aus der Dynamik des frühen Universums die homogene und isotrope Hintergrundstrahlung. Die Existenz der homogenen und isotropen Hintergrundstrahlung führt trivialerweise dazu, dass ein Bezugsystems existiert, in dem die Hintergrundstrahlung homogen und isotrop ist. Dieses Bezugsystems ist genauso künstlich und irrelevant ist auch das in der Raumzeit.

Die Frage ist, welche physikalisch relevante Entität bzw. welche beobachtbare Größe legt die Hintergrundstrahlung denn wirklich fest? Die Antwort ist, die Hintergrundstrahlung selbst, sowie deren Homogenität und Isotropie. Darüberhinaus existiert keine relevante Entität.
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Geändert von TomS (21.04.19 um 19:31 Uhr)
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  #28  
Alt 21.04.19, 19:33
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Zitat:
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Ja.

Du verstehst den Begriff des Bezugssystems falsch, deswegen ein einfaches Beispiel: Auf einer Ebene wird ein Punkt P markiert, ein Pfahl daraufgestellt sowie eine Schar von Koordinatensystemen mit diesem Punkt P als Ursprung gezeichnet. Der Pfahl fällt um und zeichnet dadurch eine bestimmte Richtung aus. Dass dadurch auch eine der zuvor gezeichneten Koordinatenachsen ausgezeichnet wird, ist völlig egal; der Pfahl hätte die Richtung auch dann ausgezeichnet, wenn das betreffende Koordinatensystem nicht festgelegt worden wäre.

Nun zur eigtl. Physik: Zunächst resultiert aus der Dynamik des frühen Universums die homogene und isotrope Hintergrundstrahlung. Die Existenz der homogenen und isotropen Hintergrundstrahlung führt trivialerweise dazu, dass ein Bezugsystems existiert, in dem die Hintergrundstrahlung homogen und isotrop ist. Dieses Bezugsystems ist genauso künstlich und irrelevant ist auch das in der Raumzeit.

Die Frage ist, welche physikalisch relevante Entität bzw. welche beobachtbare Größe legt die Hintergrundstrahlung denn wirklich fest? Die Hintergrundstrahlung selbst, sowie ihre Homogenität und Isotropie.
Dass dieses Bezugssystem künstlich und irrelevant ist kommt daher weil es dem aktuellen Standardmodell entspricht. Es könnte doch auch sein, dass es einen physikalischen Bezug zu einem Impulsnullpunkt gibt, der 380.000 Jahre nach dem Urknall durch die Isotropie der Strahlung sichtbar wurde und der sich zu der Zeit exakt in diesem Bezugssystem befand.
Die gemessene Entität sind natürlich die nicht mehr gestreuten Photonen 380.000 Jahre nach dem Urknall und die Frage bleibt, ob das Bezugssystem nur ein irrelevantes statistisch notwendiges mathematisches Kuriosum ist oder ob es etwas über die Natur aussagen kann, also einen physikalischen Bezug hat.
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  #29  
Alt 21.04.19, 19:48
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Das ist wirklich kurios. Für mich ist die quantenmechanische Superposition nur ein mathematisches Kuriosum und die Isotropie der Hintergrundstrahlung hat einen physikalischen Hintergrund, für dich interpretierst du das genau andersherum.
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  #30  
Alt 21.04.19, 19:59
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Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
Für mich ist die quantenmechanische Superposition nur ein mathematisches Kuriosum ...
Sie hat beobachtbare und daher sehr relevante Konsequenzen!

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
... und die Isotropie der Hintergrundstrahlung hat einen physikalischen Hintergrund ...
Sehr richtig, sie hat beobachtbare und daher sehr relevante Konsequenzen!

Zitat:
Zitat von Deuterium Beitrag anzeigen
... für dich interpretierst du das genau andersherum.
Nein, du hast mich missverstanden, oder nicht genau gelesen:

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Nun zur eigtl. Physik: Zunächst resultiert aus der Dynamik des frühen Universums die homogene und isotrope Hintergrundstrahlung ... welche physikalisch relevante Entität bzw. welche beobachtbare Größe ... die Hintergrundstrahlung selbst, sowie deren Homogenität und Isotropie.
Selbstverständlich ist Hintergrundstrahlung selbst sowie ihre Homogenität und Isotropie physikalisch relevant. Ich habe nie etwas anderes behauptet.

Aber

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Die Existenz der homogenen und isotropen Hintergrundstrahlung führt trivialerweise dazu, dass ein Bezugsystems existiert, in dem die Hintergrundstrahlung homogen und isotrop ist. Dieses Bezugsystems ist ... künstlich und irrelevant ...
Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
... keine einzige beobachtbare oder messbare Eigenschaft der Hintergrundstrahlung [ist] davon abhängig, dass man sie bzgl. genau dieses Bezugsystems formuliert und untersucht.

Wir entdecken und berechnen z.B. alle Eigenschaften [Existenz, Temperatur, näherungsweise Isotropie, Fluktuationen, ...] der Hintergrundstrahlung in einem anderen Bezugsystem - dem der Erde - in dem die Hintergrundstrahlung nicht isotrop ist.
Zusammenfassend:

Zitat:
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... das Bezugsystem der Hintergrundstrahlung ist lediglich ein [physikalisch irrelevantes] idealisiertes Konstrukt, die tatsächlichen Eigenschaften der Hintergrundstrahlung sind es nicht ...
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Geändert von TomS (21.04.19 um 21:58 Uhr)
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