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  #81  
Alt 10.02.24, 17:32
Frank53 Frank53 ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

3.Weitere Auswirkungen aufgrund dieses Äthermodels

(Bearbeitungsstand nach Abschätzungen. Wird nach Pause weiter geführt)

3.1 Kollisionen der Ätherpartikel untereinander:

Mit der Annahme eines plausiblen Raumgewichts für das Ätherpartikel entsteht ein so kleiner Wert für das Raumvolumen des Äthers, dass eine Begegnung bzw. ein Zusammenstoß von Ätherpartikeln erst nach einer Strecke von vielen Lichtjahren wahrscheinlich werden lässt.

3.2 Obergrenze Gravitation:

Nach dieser Ätherhypothese gibt es für die Gravitation eine Obergrenze.
a max = 2,8*10^-18/7,2*10^-11= 3,8*10^-8 m/sec²

Die Gravitationsberechnung hat in Nahbereich der Atomkerne keine Gültigkeit mehr.

Mit der Gravitationformel ergibt sich für Anziehungskraft eines Atoms direkt auf der Sonnenoberfläche a = 4,6 *10^-25 m/sec²

3.3 Impulserhaltung:
Nach dieser Ätherhypothese ist die reine Impulserhaltung nicht vollständig gegeben. Die Abbremsung erfolgt für kleine Geschwindigkeiten um weniger als 1/1000 der Lichtgeschwindigkeit und der extrem kleinen Partikelgröße von weniger als 10^- 60 nach eigenen Plausibilitätsbetrachtung nur außerordentlich langsam.
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  #82  
Alt 10.02.24, 17:56
John Ullmann John Ullmann ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Ernst Mach sprach als erster aus, dass es absurd ist, dem leeren Raum so etwas wie eine metrische Struktur zuzuschreiben. Einstein sprach deshalb den Körpern eine "Organ" zu mit dem sie die Metrik des Raums erfühlen können. Foglich ist das metrische Feld (metrischge Tensor) an das Materiefeld (Materietensor) gebunden. Quantenmechamisch kann man sich das metrische Feld durch die quantenmechanischen Wellenfunktionen vorstellen, da sie im Exponenten den Ort und die Zeit enthalten, und diese sind eine Eigenschaft der Teilchen.
Ich gehe aber weiter, indem ich behaupte, dass die Metrik der allgemeinen Relativitätstheorie so erklärt werden kann, dass der Raum von virtuellen Higgs-Teilchen erfüllt ist, die sich gegen die Singularität der kosmischen Massen bewegen (so wie die Neutrinos), denn die Higgs-Teilchen sind die Teilchen des Gravitationsfelds. Sie treten aber erst unter den extremen energetischen Bedingungen auf, wie sie beim Experiment mit dem LHC auftreten. Virtuelle Teilchen sind nicht beliebig wählbar, sie müssen irgendwann auch realisierbar sein. Insofern kann man das Universum aus den Teilchen des Standardmodells aufbauen. Diese Theorie des Universums stupende einfach, erweist sich aber, wenn man die Teilchen tiefergehend betrachtet als hyperkomplexes mathematische System.
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  #83  
Alt 21.03.24, 14:16
Frank53 Frank53 ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Erweiterte Ätherhypothese:

Mit den vorangegangenen Ausführungen sollte aufgezeigt werden, dass die Gravitation auch als Nahwirkung über den klassischen Äther darstellbar ist. Zu dieser Plausibilitätsbetrachtung sind bisher sehr konservative Ansätze gewählt worden. Dabei stand die Vermeidung einer übermäßigen Erwärmung des Massekörpers im Fokus.

Die Impulserhaltung (extrem kleine Abbremsung) kann jedoch bei bewegten Massen mit diesen Ansätzen nicht ausreichend dargestellt werden. Die Abbremsung durch den „Ätherwiderstand“ wird deutlich zu groß.

Als weiterer Lösungsweg bietet sich die Berücksichtigung der SRT an. Dabei nimmt bei höheren Geschwindigkeiten die Bewegungsenergie eines Körpers überproportional zu. Dies deutet auf einen von der absoluten Geschwindigkeit abhängigen Widerstand, der dem bewegten Körper entgegen gesetzt wird, hin.

Des Weiteren nimmt auch die Masse in Bezug auf die Ruhemasse analog der Bewegungsenergie bei einem bewegten Körper zu.

In Bezug auf die Ätherhypothese könnte diese bedeuten, dass möglicherweise Ätherpartikel von dem Massekörper aufgenommen anstand reflektiert werden. Bei einem Stoß kann dann auch ein höherer Anteil der Bewegungsenergie des Ätherpartikels auf den Massekörper übertragen werden als es durch einen rein elastischen Stoß möglich wäre.

Berücksichtigt man nun die Übertragung der gesamten Bewegungsenergie des Ätherpartikels auf das Masseteilchen so verringert sich die mögliche Intensität des Äthers extrem. Die Abbremsung aus der „Äthergegenwind“ ist dann nicht mehr relevant.

Die Annahme eines klassischen plastischen Stoßes ist hingegen nicht ausreichend.

Denkbar und wahrscheinich ist auch eine Mischung der Energieübertragungsformen die sich möglicherweise aus den Überlagerungen der vielen kleinen zeitlich überschnittenen Vorgänge ergibt.

Während der relativ zum Äther ruhende Körper in seiner Masse begrenzt ist und möglicherweise ständig Ätherpartikel aufnimmt und auch wieder abgibt, kann der bewegte Körper zusätzlich Energie aufnehmen, die als Bewegungsenergie bekannt ist und sich auch als zusätzliche Masse darstellt.

Durch die mit der Geschwindigkeit eines Körpers ständig steigende Masse wird auch immer mehr Energie notwendig um weitere absolute Geschwindigkeitssteigerungen zu erreichen. Damit ist der Unterschied zwischen der Bewegungsenergie E = M v² / 2 und der relativistischen Masse gemäß der Lorentz- Transformation auch nach der Ätherhypothese plausibel.

Bei der Abbremsung geschieht dies in umgekehrter Form. Eine Verringerung der Geschwindigkeit verringert dabei auch die Aufnahmekapazität der Massekörper an Energie bzw. Masse. Energie muss dann in Form von Ätherpartikeln wieder freigesetzt werden. (Analog zur Elektronenanzahl eines Atoms)
Auch bei einer absoluten Abbremsung gleich einer relativen Beschlleunigung wird dann weitere Energie erforderlich. Die Berechnungsregel der Inertialsysteme wird somit mit der erweiterten Ätherhypothese verständlich.
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  #84  
Alt 23.03.24, 15:24
Marsmännchen Marsmännchen ist offline
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Beitr?ge: 45
Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Hallo Frank53,

wenn du mehr über Raumzeitgeometrie wissen willst, empfehle ich die Arbeiten von Burkhard Heim über die Elementarstrukturen der Materie. das scheint ein vielversprechender Geheimtip zu sein! Der Mann hatte massig neue Ideen, jenseits der Standardphysik die nicht mehr so recht weiter kommt und sich verlaufen hat in den Wirren von immer teureren Teilchenbeschleunigern.
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  #85  
Alt 24.03.24, 11:00
Frank53 Frank53 ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Vielen Dank für den Hinweis zu Burkhard Heim. Da es wohl mehr Veröffentlichungen zur Physik gibt als ein Mensch in seinem Leben zu lesen und erst recht zu verstehen vermag, ist diese Auswahl sehr hilfreich. Derzeit bin ich noch dabei meine Aufzeichnungen und Vorberechnungen zusammenzufassen und so zu erläutern, dass man sie nachvollziehen und verstehen kann.
Eine reine Anziehungskraft ist z. B. für mich nur eine abstrakte Erklärung und als Wirkungsursache nicht vorstellbar. Ein Sog ist ja schließlich auch nur ein Druckunterschied.
Die Vorstellung der Gravitation als Druckunterschied eröffnet interessante Sichtweisen auf alle physikalischen Vorgange. Wenn diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, wäre dies nach meiner Ansicht ein Gewinn, zumal ausreichend Übereinstimmungen zur anerkannten Physik bestehen, zumal
„Komplizierte Aufgaben haben einfache Lösungen“.
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  #86  
Alt 26.04.24, 10:22
Frank53 Frank53 ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Spezielle Ergänzung:

Wenn mit der erweiterten Ätherhypothese die Abbremsung eines Körpers im „Äthergegenwind“ abgeschätzt werden soll, ist folgender Weg denkbar:

1. Für jede Geschwindigkeit V oder relativ V/C lässt sich mit der abgeschätzten Intensität des Äthers die bei der Abbremsung vom Äther übertragende Energie je Zeiteinheit ermitteln.

2. Die Energie zur Abbremsung muss mit der Energie übereinstimmen, die erforderlich ist, um die betrachtete Geschwindigkeit konstant beizubehalten. (Energieerhaltung)

3. Multipliziert man die Energie je Zeiteinheit mit der jeweiligen Geschwindigkeit erhält man die erforderliche Energie je Wegeinheit.

4. Durch Integration über die Geschwindigkeit (von V/C = 0 bis V betrachtet ) erhält man die Gesamtenergie, die notwendig ist um einen Körper mit der Geschwindigkeit V bis auf den Stillstand abzubremsen. Diese Energie entspricht dann auch umgekehrt der Energie, die einen Körper von Null auf die Geschwindigkeit V bzw. V/C kontinuierlich beschleunigt.

5. Man erhält für die erforderliche Energie in Abhängigkeit von V/C eine Gleichung 4. Grades die zwischen 0 und 1 am Anfang langsam und dann sehr schnell ansteigt. Sie verläuft also ähnlich der Lorentz Transformation.

6. Nach der SRT nimmt die Masse eines beschleunigten Körpers mit der Lorentz Transformation zu. Ebenso entspricht die Masse nach der SRT der Energie bzw. der Bewegungsenergie. Also nimmt die erforderliche Energie um einen Körper hoher Geschwindigkeit weiter zu beschleunigen mit zunehmender Geschwindigkeit überproportional zu.
Fazit: Der „Äthergegenwind“ der erweiterten Ätherhypothese würde somit qualitativ den Masseanstieg/Energieanstieg nach der SRT in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit mechanisch erklären können.
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  #87  
Alt 27.04.24, 17:28
Frank53 Frank53 ist offline
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Standard AW: Die Wärmeentwicklung bei der Äthertheorie

Weitere Anmerkung:
Das Aufstellen der Algorithmen und Berechnungen mit durchweg zweistelligen Exponenten ist für mich im Alleingang recht mühselig und fehleranfällig. Mir fehlt das Vieraugenprinzip. Gerne hätte ich die Unterstützung durch einen Physiker mit mathematischen Kenntnissen zur kritischen aber positiven Unterstützung und Dialog.
Dabei geht es nicht darum den „Äther“ zu beweisen sondern um die Möglichkeit aufzuzeigen, dass die Gravitation mechanisch als Nahwirkung in Übereinstimmung mit der mathematischen SRT nicht auszuschließen ist.
Nach meinen bisherigen Ermittlungen sind verschiedene vereinfachte Varianten mit dazugehörigen extrem kleinen Größenordnungen denkbar. Die Berechnungsansätze und Schritte sind trotz Vereinfachungen recht kompliziert geworden.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
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Stichworte
äthertheorie, gravitation

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