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  #1  
Alt 19.08.23, 18:10
Emil Wisliceny Emil Wisliceny ist offline
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Frage Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins in unendlichen Zeiträumen
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Guten Tag,

ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht und unten formuliert. Ich weiß nicht, ob das hier der richtige Teil des Forums für so eine Frage ist, korrigiert mich da gerne:


Das vorliegende Gedankenexperiment versteht sich als explorative Untersuchung in die mögliche Kontinuität des Bewusstseins über unendliche Zeiträume. Es handelt sich hierbei um eine konzeptuelle Annäherung, die von wissenschaftlichen Ansätzen inspiriert ist, jedoch noch der kritischen Analyse und Überprüfung bedarf. Es sei betont, dass ich keinen wissenschaftlichen Hintergrund habe und diese Überlegungen primär aus persönlichem Interesse entstanden sind. Mir ist bewusst, dass viele der hier dargelegten Aspekte nicht gänzlich neu sind und möglicherweise von anderen in ähnlicher Weise erdacht oder postuliert wurden. Dennoch sind diese Reflexionen eigenständig entstanden und tragen einen spekulativen Charakter. Ich begrüße ausdrücklich Anregungen, Feedback und konstruktive Kritik, um die Idee weiterzuentwickeln und ihre Implikationen ausführlicher zu beleuchten.

Das Universum, so unendlich und komplex es auch erscheinen mag, folgt bestimmten physikalischen Prinzipien und Theorien. Im Lichte des Poincaré-Rekurrenz-Theorems, welches postuliert, dass in einem unendlichen Universum alle energetischen und atomaren Konfigurationen über unendliche Zeit hinweg potenziell unendlich oft rekonstruiert werden könnten, ergibt sich eine faszinierende und zugleich provokative Theorie über die Natur des Bewusstseins und seine Persistenz über unendliche Zeiträume.

1. **Rekonstruktion des Bewusstseins:** Jede energetische und atomare Konfiguration, die ein Bewusstsein repräsentiert, könnte in einem hypothetischen Universum wiederholt und kontinuierlich entstehen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese Rekonstruktionen nicht zwingend exakte Kopien sein müssen. Im Kontext des "Schiffs von Theseus"-Prinzips, bei dem die Identität eines Objekts trotz des Austauschs seiner Teile bestehen bleibt, könnte ein Bewusstsein, auch wenn es nicht aus denselben exakten atomaren Bestandteilen besteht, dennoch als "dasselbe" erkannt werden. Somit existiert ein Spielraum in der genauen Zusammensetzung, der zwar nicht klar definiert ist, aber aufgrund von Beobachtungen, wie z.B. der Erneuerung von Zellen im menschlichen Körper oder minimalen Gehirnveränderungen, die die Persönlichkeit nicht wesentlich beeinflussen, zweifellos vorhanden ist.

2. **Mechanismen der Rekonstruktion:** Diese wiederholten Entstehungen könnten auf verschiedene Weisen stattfinden. Es könnte sich um die Neugeburt eines Individuums handeln, um eine künstliche Wiederherstellung durch eine fortgeschrittene Zivilisation oder sogar um das Produkt zufälliger physikalisch-chemischer Prozesse in einem günstigen Umfeld.

3. **Zeitliche Wahrnehmung und Realitätsstottern:** Zwischen diesen stabilen Zuständen könnten unfassbar lange Zeiträume liegen. Für das rekonstruierte Bewusstsein würde diese scheinbar endlose Zeitspanne jedoch subjektiv als nahezu augenblicklich wahrgenommen werden. Das Bewusstsein, in der Zwischenzeit nicht existent, hätte keine Möglichkeit, Zeit wahrzunehmen oder zu verarbeiten. Dieser kontinuierliche Zyklus von Existenz, Nicht-Existenz und erneuter Existenz könnte als "Realitätsstottern" bezeichnet werden, wobei das Bewusstsein immer wieder in unterschiedlichen Intervallen "aufwacht" und "einschläft", ohne die dazwischenliegenden Zeiträume wahrzunehmen.

4. **Variabilität der Rekonstruktion:** Bei jeder Rekonstruktion könnte das Bewusstsein in einem unterschiedlichen energetischen und atomaren Zustand wiederhergestellt werden. Dies bedeutet, dass die Rekonstruktion potenziell in verschiedenen Lebensphasen des ursprünglichen Individuums erfolgen könnte, wodurch das Spektrum der möglichen Erfahrungen und Erinnerungen variieren würde.

5. **Universums-Endszenarien und deren Implikationen:** Endzeitszenarien wie der "Big Freeze" oder "Big Rip" könnten den Prozess der Rekonstruktion beeinflussen oder gar verhindern. Es bleibt die Frage offen, ob und wie nach solchen Ereignissen eine Rekonstruktion des Bewusstseins überhaupt noch möglich wäre.

Es ist essenziell zu betonen, dass dieses Gedankenexperiment, obwohl es auf physikalischen Grundlagen aufbaut, in erster Linie spekulativ und philosophisch ist. Es dient weniger als konkrete wissenschaftliche Hypothese, sondern vielmehr als Diskussions- und Reflexionsgrundlage über die Natur des Bewusstseins und seine mögliche Persistenz über unendliche Zeiträume.
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  #2  
Alt 19.08.23, 19:17
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Geku Geku ist offline
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Meiner Meinung nach ist das Universum weder räumlich noch zeitlich unendlich. Wenn das Universum wieder zu einem Punkt zusammen fällt (big crunch) wird keine Information und Bewusstsein über den nächsten Big Bang hinüber gerettet.

Ich kann mir bestenfalls vorstellen, dass das Bewusstsein durch die übers Gehirn hinaus gehende Vernetzung Teil eines übergeordneten Bewusstsein ist und so den indviduellen Tod überlebt.

Unser Bewusstsein enden an den Schnittstellen unseres Körpers (Sensoren wie Augen, Ohren, ... , sowie Aktoren wie Hände, Stimme ...).

Somit ist unser Bewusstsein an Körper und seine Umwelt, in der er eingebettet ist , gebunden. Es würde fürs Bewusstsein nicht ausreichen alle Atome und der Verbindungen wieder herzustellen, sondern es bedarf auch der richtigen Umgebung. Sonst wären wir jemand anderer.
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It seems that perfection is attained not when there is nothing more to add, but when there is nothing more to remove — Antoine de Saint Exupéry
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  #3  
Alt 19.08.23, 21:15
Emil Wisliceny Emil Wisliceny ist offline
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Registriert seit: 19.08.2023
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Vielen Dank für deine Rückmeldung, GEKU. Es scheint, als ob wir einige Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

1. Du meinst, dass nach einem Big Crunch keine Information oder Bewusstsein über den nächsten Big Bang gerettet wird. Das ist richtig. Doch in meinem Gedankenexperiment geht es nicht darum, dass Informationen oder Bewusstsein direkt übertragen werden, sondern darum, dass in einem hypothetisch unendlichen Zeit- und Raumrahmen die Möglichkeit besteht, dass es zu einer exakten Replikation eines Zustands kommen könnte, in dem ein bestimmtes Bewusstsein existierte. Es ist nicht notwendig, dass diese Information "gerettet" wird, da die gleiche Konfiguration in der unendlichen Zeit wieder entstehen könnte.

2. Deine Vorstellung eines übergeordneten Bewusstseins, das den individuellen Tod überlebt, ist faszinierend und eine eigene philosophische Betrachtung wert. Dies steht jedoch nicht im Widerspruch zu meiner Hypothese.

3. Bezüglich des Punktes, dass unser Bewusstsein an den Schnittstellen unseres Körpers endet: Ein Mensch, der nicht hören, fühlen, sehen oder riechen kann, besitzt dennoch ein Bewusstsein und kann denken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass intelligentes Leben eine evolutionäre Entwicklung durchläuft, in der Sinnesorgane für die Entfaltung von höherer Intelligenz und Bewusstsein essenziell sind. Theoretisch könnte es zwar Spezies geben, die quasi "fertig entwickelt" in ihrer optimalen Form entstehen, doch solch ein Szenario wäre in der naturwissenschaftlichen Betrachtung höchst unwahrscheinlich. Bei der Replikation eines Geistes, dessen "Träger" diesen Prozess bereits durchgemacht hat, sind diese evolutionsbedingten Schritte nicht erneut notwendig. Die Absenz von Sinneswahrnehmungen beeinflusst zwar die Qualität und den Inhalt des Bewusstseins, hebt es jedoch nicht auf. Das Bewusstsein ist also nicht ausschließlich von unseren Sinnesorganen abhängig.

4. Zu deiner Aussage, dass es nicht ausreichen würde, alle Atome und Verbindungen wiederherzustellen: In meinem Gedankenexperiment geht es genau darum, dass bei einer exakten Replikation des energetischen und atomaren Zustands, in Kombination mit der richtigen Umgebung, das gleiche Bewusstsein entstehen könnte. Dabei wäre es nicht eine Frage des "Wiederherstellens", sondern des erneuten, identischen Entstehens und genau das wollte ich gerne wissenschaftlich geprüft haben, auch wenn das mit unserem heutigen Wissensstand nicht endgültig möglich ist.

Ich danke dir für deine Gedanken und bin gespannt auf weitere Anregungen!

PS: Ich gebe zu, in meinem Titel hätte ich nicht das Wort Rekonstruktion wählen sollen, mein Fehler.

Ge?ndert von Emil Wisliceny (19.08.23 um 21:19 Uhr)
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  #4  
Alt 19.08.23, 22:36
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Geku Geku ist offline
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Beitr?ge: 1.357
Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Zitat:
Zitat von Emil Wisliceny Beitrag anzeigen
Doch in meinem Gedankenexperiment geht es nicht darum, dass Informationen oder Bewusstsein direkt übertragen werden, sondern darum, dass in einem hypothetisch unendlichen Zeit- und Raumrahmen die Möglichkeit besteht, dass es zu einer exakten Replikation eines Zustands kommen könnte, in dem ein bestimmtes Bewusstsein existierte
In einer unendlich größen Raumzeit ist natürlich alles möglich.

Sebstbewusten funktioniert am besten über ein Feedback über die Umwelt. Ich denke da ein Spiegelbild und Begreifen.
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  #5  
Alt 20.08.23, 10:48
Cossy Cossy ist offline
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Das Problem an dieser Überlegung ist, dass mit fast 100% Sicherheit die Grundannahme: "dass in einem unendlichen Universum alle energetischen und atomaren Konfigurationen über unendliche Zeit hinweg potenziell unendlich oft rekonstruiert werden könnten" falsch ist.

Das Universum hat einen zeitlichen Verlauf. => Die Konfiguration des Universum verändert sich ständig. Der Zustand des Universums heute und vor 5 Milliarden Jahren ist extrem unterschiedlich. Da ist eine Wiederholung des gleichen Zustandes nicht möglich.
Eine Wiederholung könnte es nur bei einem Big Crunch geben. Danach sieht es zur Zeit nicht aus. Ich stimme Geku zu, dass ein Bewusstsein einen Big Crunch nicht "überlebt".
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  #6  
Alt 20.08.23, 12:26
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Geku Geku ist offline
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Zitat:
Zitat von Cossy Beitrag anzeigen
Das Problem an dieser Überlegung ist, dass mit fast 100% Sicherheit die Grundannahme: "dass in einem unendlichen Universum alle energetischen und atomaren Konfigurationen über unendliche Zeit hinweg potenziell unendlich oft rekonstruiert werden könnten" falsch ist.überlebt".
Als Alternative gab es die Steady State Theory bei der immer neue Materie und Energie ins Universum "nachgeliefert" wird und es weder eines Anfanges noch eines Endes bedarfs.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Steady-state_model

Auf Grund vieler Beweise für den Big Bang ist diese Theory mehr oder weniger obsolet.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Urknall

Zitat:
Zitat von Cossy Beitrag anzeigen
Das Universum hat einen zeitlichen Verlauf. => Die Konfiguration des Universum verändert sich ständig. Der Zustand des Universums heute und vor 5 Milliarden Jahren ist extrem unterschiedlich. Da ist eine Wiederholung des gleichen Zustandes nicht möglich.überlebt".
Dieser Verlauf ist durch die Entropie vorgeben. Energie wird durch verschiedene Prozesse in immer energieärmere Photonen hinunter gebrochen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Entropie

Zitat:
Zitat von Cossy Beitrag anzeigen
Eine Wiederholung könnte es nur bei einem Big Crunch geben. Danach sieht es zur Zeit nicht aus. Ich stimme Geku zu, dass ein Bewusstsein einen Big Crunch nicht "überlebt".
Zwischen Big Crunch und Big Bang gibt es weder Zeit noch Raum. Diese werden mit dem Big Bang neu "geboren". Ohne Zeit und Raum gibt es weder Information und Bewusstsein, außer man glaubt an die Ideen von extra Dimensionen für Information und Bewusstsein, wie sie Sir Karl Popper und Nobelpreisträger Sir John Eccles erdacht haben.

https://link.springer.com/referencew...8-16242-9_23-1
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  #7  
Alt 20.08.23, 12:57
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Geku Geku ist offline
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Frage AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Ich möchte genauer auf Punkt 3 eingehen:

Zitat:
Zitat von Emil Wisliceny Beitrag anzeigen
3. Bezüglich des Punktes, dass unser Bewusstsein an den Schnittstellen unseres Körpers endet: Ein Mensch, der nicht hören, fühlen, sehen oder riechen kann, besitzt dennoch ein Bewusstsein und kann denken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass intelligentes Leben eine evolutionäre Entwicklung durchläuft, in der Sinnesorgane für die Entfaltung von höherer Intelligenz und Bewusstsein essenziell sind. Theoretisch könnte es zwar Spezies geben, die quasi "fertig entwickelt" in ihrer optimalen Form entstehen, doch solch ein Szenario wäre in der naturwissenschaftlichen Betrachtung höchst unwahrscheinlich. Bei der Replikation eines Geistes, dessen "Träger" diesen Prozess bereits durchgemacht hat, sind diese evolutionsbedingten Schritte nicht erneut notwendig. Die Absenz von Sinneswahrnehmungen beeinflusst zwar die Qualität und den Inhalt des Bewusstseins, hebt es jedoch nicht auf. Das Bewusstsein ist also nicht ausschließlich von unseren Sinnesorganen abhängig.
Unser neuronales Netzwerk wird von klein auf mit Wissen und Information ein Leben lang trainiert. Wissen über die Umwelt und unseren Bezug zu dieser. Es bedarf einer bestimmten Wissensmenge über die Umwelt und uns, um bewusst zu werden. Wer kann sich an das erste Lebensjahr erinnern. Sinne werden uns nur bewusst, wenn sie intakt und trainiert sind.

Mag sein, dass das trainierte NN ohne Kontakt zur Umwelt bewusst bleibt und einmal erworbene Sinneseindrücke nicht verloren gehen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Locked-in-Syndrom

Ich halte es für sehr wichtig, nicht nur die ART und die QM zusammen zu führen (TOE), sondern auch die Rolle von Information und Bewusstsein "mitzunehmen", sonst wäre die TOE nicht komplett.

Welche Rolle spielt die Information bei den fundmentalen Eigenschaften (Eigenheiten wie z.B. Superposition) der QM, wie z.B. Doppelspaltexperiment, Verschränkung ...

https://m.youtube.com/watch?v=bOeKkPvaF7w
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Ge?ndert von Geku (20.08.23 um 13:14 Uhr)
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  #8  
Alt 20.08.23, 18:52
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antaris antaris ist offline
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Ort: In einem chaotischen Universum!
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Zitat:
Zitat von Geku Beitrag anzeigen
Mag sein, dass das trainierte NN ohne Kontakt zur Umwelt bewusst bleibt und einmal erworbene Sinneseindrücke nicht verloren gehen.
Was ist mit Träume und der REM-Phase des Schlafens? Sind wir dann nicht nahezu 100% von der äußeren Realität entkoppelt? Arbeitet das Bewusstsein in dieser Zeit aber nicht sogar besonders stark?

Interessant finde ich folgendes:
https://www.spektrum.de/news/was-tra...foeten/1566458
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Against all odds!

https://www.planck-unit.net
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  #9  
Alt 20.08.23, 19:05
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Geku Geku ist offline
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Danke für den interessanten Link!

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Was ist mit Träume und der REM-Phase des Schlafens? Sind wir dann nicht nahezu 100% von der äußeren Realität entkoppelt? Arbeitet das Bewusstsein in dieser Zeit aber nicht sogar besonders stark?
Ja, Träumen kann man dazu zählen.

Während des Träumens sind die meisten Aktoren (Arme und Beine) vom Gehirn abgekoppelt damit man sich in dieser Phase nicht verletzt. Ausnahme ist Schlafwandeln.

Träume treten nicht nur beim Menschen auf: https://www.peta.de/neuigkeiten/stud...nnen-traeumen/
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Ge?ndert von Geku (20.08.23 um 19:11 Uhr)
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  #10  
Alt 21.08.23, 09:09
Ich Ich ist offline
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Standard AW: Gedankenexperiment zur kontinuierlichen Rekonstruktion eines Bewusstseins

Hier sind Tegmark's Multiversen relevant.

Der Forenbereich ist vermutlich nicht der richtige, aber das ist erstmal egal.
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bewusstsein, gedankenexperiment, unendlichkeit, wiederkehrsatz

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