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  #21  
Alt 14.12.15, 15:46
Rupert Maier Rupert Maier ist offline
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Registriert seit: 09.12.2015
Beiträge: 29
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von amc Beitrag anzeigen
Hi an alle,

Meine intuitiven Gefühle sind bzw. nach meinen bescheidenen Überlegungen und Ansichten bin ich der Meinung, dass:

Bohm bedeuten würde, am Beginn steht der gesamte Kosmos bereits fest. Somit schließe ich diese Interpretation aus. Weil Anfangszustand und Endzustand (wovon ich ausgehe, dass es diesen gibt, zu 90%) differieren müssen. Rückwirkend ist es vielleicht so, dass die Trajektorien die ganze Zeit bestanden..

Und in Bezug auf die VWI finde ich den Umstand interessant, dass bei der Infomationstheorie nach Shannon der Informationswert des Ergebnisses, der Nachricht, von der Anzahl der möglichen Ergebnisse abhängt.

Grüße, Chris

P.S.: Zusätzlich hatte ich ja den Gedanken, dass wir die "verborgene Variable" ggf. doch innerhalb finden könnten, wieder zu 90% - allerdings für uns, die wir dieses Quanten-Experiment durchführten (zB. einfaches Doppelspalt-Experiment), und alles was mit uns in Verbindung stehen wird, ist diese Variable aus prinzipiellen Gründen nicht herleitbar.
Hallo Chris,

ich verstehe die Quint-Essenz meiner Veröffentlichung als Nachweis, dass es durchaus neben den etablierten nichtlokalen und teilweise nichtrealen Theorien (Kopenhagener Deutung, Bohmsche Mechanik, Viele Welten Interpretation, ...), trotz aller Messungen und trotz der Bellschen Ungleichung, doch noch weitere, sogar relativ einfache, lokal-realistische Interpretationen geben kann.

Unklar ist mir jetzt, was Du aussagen willst und wie Deine Argumentation zu den etablierten Deutungen (der "Bohmschen Trajektore" und der "Viele Welten Interpretation") mit meiner Aussage zusammen hängt?

Die von mir angesprochene Variable der "Phasenverschiebung" ist nichts, was man herleiten müsste - sie ist in meinem Modell eine prinzipiell existente Eigenschaft aller Quanten....

Beste Grüße
Rupert

Geändert von Rupert Maier (14.12.15 um 21:07 Uhr)
  #22  
Alt 14.12.15, 15:55
Rupert Maier Rupert Maier ist offline
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Registriert seit: 09.12.2015
Beiträge: 29
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von Ich Beitrag anzeigen
Das ist mir aber eigentlich auch egal.
Du hast gesagt, die Felder hätten sich alle synchronisiert. Ich würde einfach nur gerne den Mechanismus dieser Synchronisierung am allerallereinfachsten Beispiel sehen, das dir einfällt. Alle weiteren Komplikationen kannst du draußen lassen. Du hattest zwei Formeln gegeben, aber da synchronisiert sich nichts. Wie also lauten die sich synchronisierenden Formeln?
Hallo,

die Synchronisierung erfolgt, indem die Teilchen zum Zeitpunkt ihrer Entstehung exakt dort entstehen, wo diese Synchronität vorliegt. An einer anderen Stelle können sie prinzipiell nicht entstehen. Sind sie aber erst mal erzeugt, werden sie zu jedem Zyklus der Elementarschwingung so regeneriert / bzw. in ihrer Existenz bestätigt, dass diese Synchronität erhalten bleibt. Ist das irgendwann aufgrund den lokal vorherrschenden Feldanteilen nicht mehr möglich, so wird das Teilchen in eine andere Energie /in ein anderes, besser passendes Teilchen übergeführt, das wiederum dieser Synchronität entspricht.
Nur auf diese Weise ist auch die Fortbewegung eines Teilchens möglich.

Beste Grüße
Rupert

Geändert von Rupert Maier (14.12.15 um 16:24 Uhr)
  #23  
Alt 14.12.15, 16:04
Ich Ich ist offline
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Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 1.354
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Das geben deine bisher genannten Formeln aber nicht her. Nochmal: Wie lauten die Formeln, die dieses Verhalten erzeugen oder beschreiben. Wie gesagt gerne im allereinfachsten Fall.
  #24  
Alt 14.12.15, 16:05
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 05.03.2009
Beiträge: 4.086
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von Rupert Maier Beitrag anzeigen
Hallo,

die Synchronisierung erfolgt, indem die Teilchen zum Zeitpunkt ihrer Entstehung exakt dort entstehen, wo diese Synchronität vorliegt. An einer anderen Stelle können sie prinzipiell nicht entstehen. Sind sie aber erst mal erzeugt, werden sie zu jedem Zyklus der Elementarschwingung so regeneriert / bzw. in ihrer Existenz bestätigt, dass diese Synchronität erhalten bleibt. Ist das irgendwann aufgrund den lokal vorherrschenden Feldanteilen nicht mehr möglich, so wird das Teilchen in eine andere Energie /in ein anderes, besser passendes Teilchen übergeführt, das wiederrum dieser Synchronität entspricht...

Beste Grüße
Rupert
Ok. Bei den guten alten Griechen würde es noch durchgehen. Aber heute ... Nö.
__________________
Eine korrekt gestellte Frage beinhaltet zu 2/3 die Antwort.
  #25  
Alt 14.12.15, 17:01
Rupert Maier Rupert Maier ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 09.12.2015
Beiträge: 29
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Meine Formel zum Verhalten eines Teilchens zeigt den Feldbeitrag eines einzelnen Teilchens über Zeit und Raum. Dieser Beitrag stellt sich dauerhaft ein, wenn sich am Ort des Teilchens energetisch nichts verändert (Teilchen ruht, die Einwirkung des externen Elementarfeldes bleibt konstant). Unter diesen Umständen bleibt der Feldbeitrag des Teilchens über die Zyklen des Elementarfeldes hinweg also unverändert erhalten.

Diese Formel gilt zusammen mit den folgenden Randbedingungen:
1) Der Feldanteil eines Teilchens nimmt an seinen Aufenthaltsort immer eine solche Phasenlage an, dass der gravitativen Feldanteiles des Teilchens synchron zu den von außen einwirkenden, gravitativen Elementarfeldanteil schwingt.
2) Teilchen nehmen gerastert immer nur solche Aufenthaltsorte an, an denen der eigene gravitative Elementarfeldanteil und der von außen einwirkende gravitative Elementarfeldanteil zeitgleich einen Nulldurchgang besitzen.

Meines Erachtens ist dadurch das statische Verhalten der Teilchen zueinander determiniert. Fehlt da noch etwas aus Deiner Sicht?

Ich habe mal beispielhaft das sich einstellende Feld bei ein paar Konstellationen angehängt.

1) Feld zwischen einem Proton und einem Neutron auf deren gemeinsamen Verbindungslinie (2D-Schnitt, Momentaufnahme - der gravitative Feldanteil beider Teilchen ist der Anschaulichkeit halber stark vergrößert).
http://www.rupertmaier.de/TEF_ProtonElektron.jpg

2) Feld eines Neutrons über die Zeit (aufgeteilt in den einzelnen Quarks, 2D-Schnitt) ...
http://www.rupertmaier.de/TEF_Neutron.jpg

Die andere Formel (Formel zum globalen Elementarfeld) beschreibt das Summenfeld, das vorherrscht, nachdem sich die Felder vieler einzelner Teilchen überlagerten. Es bleibt so lange in genau dieser Form erhalten, solange sich an den einzelnen Teilchen, aus denen es sich aufsummiert, nichts verändert.

Eine Formel, die den dynamische Feldübergang eines Teilchenzustandes in einen anderen beschreibt (z.B. weil an einem Zeitpunkt und Ort eine Veränderung des Feldes gegenüber den vorausgegangenen Zyklus erfolgte) habe ich (noch) nicht ...

Geändert von Rupert Maier (15.12.15 um 15:47 Uhr)
  #26  
Alt 14.12.15, 17:42
amc amc ist offline
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Beiträge: 909
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von Rupert Maier Beitrag anzeigen
Es war nicht gut, dass ich die Kopenhagener Deutung so in den Vordergrund stelle. Es ist richtig, dass es um alle bislang etablierten Standard-Interpretationen geht, die von einem nichtlokalen und teilweise auch von einem nichtrealen Verhalten ausgehen.
hi rupert,

ich bin geneigt hier den begriff nichtreal erstmal allein darauf zu beziehen, dass der messwert vor der messung eben nicht (exakt) feststeht / besteht. erst durch die messung wird dieser in die welt gebracht. wenn wir hier erstmal die konvention setzen und die realität der ggf. überlagerten zustände ausklammern, fühle ich mich besser.

ich finde, den besten beweis dafür, dass die möglichen ergebnisse / die "wahrscheinlichkeitswelle" eine irgendwie geartete realität besitzen / besitzt, besteht darin, dass der quantencomputer funktioniert. (bei einem labyrinth müssen wir alle möglichen wege einzeln durchgehen um den richtigenzu finden, der quantencomputer geht alle auf einmal und findet sofort das ziel.) irgendwas muss da real sein. die welle ist ja auch auf dem schirm zu beobachten. just my 2cents

gruß, chris
  #27  
Alt 14.12.15, 21:11
Rupert Maier Rupert Maier ist offline
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Registriert seit: 09.12.2015
Beiträge: 29
Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von amc Beitrag anzeigen
hi rupert,

ich bin geneigt hier den begriff nichtreal erstmal allein darauf zu beziehen, dass der messwert vor der messung eben nicht (exakt) feststeht / besteht. erst durch die messung wird dieser in die welt gebracht. wenn wir hier erstmal die konvention setzen und die realität der ggf. überlagerten zustände ausklammern, fühle ich mich besser.

ich finde, den besten beweis dafür, dass die möglichen ergebnisse / die "wahrscheinlichkeitswelle" eine irgendwie geartete realität besitzen / besitzt, besteht darin, dass der quantencomputer funktioniert. (bei einem labyrinth müssen wir alle möglichen wege einzeln durchgehen um den richtigenzu finden, der quantencomputer geht alle auf einmal und findet sofort das ziel.) irgendwas muss da real sein. die welle ist ja auch auf dem schirm zu beobachten. just my 2cents

gruß, chris
Hi Chris,
ja mit deiner Definition für Nichtrealität kann ich gut leben....

Mein Ansatz hat allerdings keine "Wahrscheinlichkeitswelle" sondern ein universumsweites Feld, aus dem die Wahrscheinlichkeiten im Verhalten der Quanten ableitbar sind...

Beste Grüße
Rupert
  #28  
Alt 15.12.15, 13:54
Ich Ich ist offline
Moderator
 
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Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von Rupert Maier Beitrag anzeigen
Diese Formel und die Randbedingungen, dass einerseits Teilchen an ihrem Aufenthaltsort immer die identische Phasenlage des gravitativen Feldanteiles einnehmen, den auch der von außen einwirkende graviativen Elementarfeldanteil besitzt und geraster immer nur solche Aufenthaltsorte und Regenerierungszeitpunkte annehmen, an denen ihr gravitativer Elementarfeldanteil einen Nulldurchgang besitzt, ist meinen Erachtens ausreichend, um das statische Verhalten aller Teilchen zu beschreiben und auch zu modellieren. Was fehlt Dir da noch?
Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass deine Zeichnungen daraus folgen? Ich sehe darin (nur erste Zeichnung) z.B. eine Kappung der "Feldstärke", einen Sprung in der Feldstärke am Ort der Teilchen (wie soll das überhaupt gehen? Hast du dir das mal in drei Dimensionen überlegt?) und angebliche "elektrische" und "gravitative" Feldanteile. Nichts davon ergibt sich logisch aus dem bisher genannten.
Es stellt sich auch noch die Frage, was das überhaupt beschreiben soll. Wir haben ein Gemälde, in das Wellenlinien eingezeichnet sind sowie die Wörter "Proton" und "Elektron". Ich sehe nicht, welche Aspekte der physikalischen Realität dadurch beschrieben werden. Welche Vorhersagen kann ich aus so einem Bild ableiten?
Zitat:
Eine Formel, die den Feldübergang eines Teilchenzustandes in einen anderen beschreibt (z.B. weil an einem Zeitpunkt und Ort eine Veränderung des Feldes gegenüber den vorausgegangenen Zyklus erfolgte) habe ich (noch) nicht ...
Also auch keine Formel, die die behauptete Synchronisierung der Felder beschreibt?

Geändert von Ich (15.12.15 um 14:30 Uhr)
  #29  
Alt 15.12.15, 14:20
amc amc ist offline
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Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von Rupert Maier Beitrag anzeigen
Hi Chris,
ja mit deiner Definition für Nichtrealität kann ich gut leben....

Mein Ansatz hat allerdings keine "Wahrscheinlichkeitswelle" sondern ein universumsweites Feld, aus dem die Wahrscheinlichkeiten im Verhalten der Quanten ableitbar sind...

Beste Grüße
Rupert
hi rupert,

du, soweit ich weiß, ist die standard QP so gebaut - das "wahrscheinlichkeitsfeld" besteht "universumsweit".

grüße, chris

ps. weiß auch nicht so recht wie das zu verstehen ist, muss sich ja mit dem kausalitätsprinzip vertragen.
  #30  
Alt 15.12.15, 19:25
Plankton Plankton ist offline
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Standard AW: Die Bellsche Ungleichung hat keine Aussagekraft

Zitat:
Zitat von amc Beitrag anzeigen
[...] ich würde den begriff fernwirkung ad acta legen. wo auch immer dieser "spuk" stattfindet, dort ist der abstand: 0 !

also nichts mit "fern".

grüße, chris

ps. die Quantenphysik ist nichtlokal und nichtreal.
Besser wäre zu sagen Verschränkt=logisch/physisch getrennt
Also: "The fact that a state cannot be created by
local operations and classical communication"
---
Ansonsten hab ich den Thread noch nicht verstanden ganz....
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bellsche ungleichung, epr-experiment, instantane fernwirkung, teilchenverschränkung

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