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Plauderecke Alles, was garantiert nichts mit Physik zu tun hat. Seid nett zueinander!

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  #21  
Alt 12.01.08, 13:21
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beiträge: 711
Standard AW: Definition der Zeit

Ja natürlich, Marco Polo!
Die einfachste Idee ist meistens die beste!
Ich habe früher auch schon auch mal online-Schach mit einem Freund gespielt, in das wir uns zum gleichen Zeitpunkt "eingeloggt" hatten.
Das ging eigentlich sehr gut, zumal man parallel zu den Zügen noch "böse Kommentare" per Tastatur abschicken konnte.

Dein Vorschlag ist aber wesentlich unkomplizierter, da es keinen Verabredungs- und Zeitstress gibt.

Wenn Du Lust hast, könnten wir auf diese Weise spielen.
Wer zuerst kommt, malt zuerst. Und da ich z.Zt. 2 Schachbretter in meiner Wohnung habe, könnte ich sogar auch 2 Partieen "gleichzeitg" spielen, z.B. gegen Dich und Hermes o.ä.

Du kannst gerne mit Weiss eröffnen: mariasebert@web.de.
Gruß, seberta

(Ich finde Schach spannender als Diskussionen über PHYSIK).
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  #22  
Alt 12.01.08, 17:30
Hermes Hermes ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 16.07.2007
Beiträge: 1.138
Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von seberta Beitrag anzeigen
Gerne würde ich mal mit Dir eine Partie Schach spielen. Aber wie machen wir das bloß? Hast Du eine Idee, wie man das per Internet hinkriegt?
Das mit den "Salvia divinorum"-Männchen habe ich noch nicht verstanden - was "flüstern" sie denn so? Und wie schaffen es diese "Kerlchen", die sog. REALITÄT "mit einem wegzurollen"?
Also Du könntest Dir recht unkompliziert den kostenlosen Chessgate-Client runterladen,
http://www.chessgate.de/index.php?op...id=9&Itemid=33
in 1, 2 Schritten installieren und los gehts..
Spiele meistens 5/3 oder 6-Minuten-Spiele..
Womöglich bist Du ein Briefschachspieler?

Zu den Salvia-Kerlchen...Nun, das Zitat
"Die Zeit vergeht nicht
Sie stehet still
Wir zieh'n durch sie hin
Sie ist eine Karawanserei
- wir sind die Pliger drin."


hat einfach genau diesen Charakter vom Wortspiel her, vor allem die letzten beiden Zeilen.
Oft bewegen sich im Gleichschritt, rollen dabei die Realität, den Raum, alles und mit einem selbst auf, belustigt, daß man ihnen im Weg herumliegt und das man sie plötzlich wahrnimmt. Irgendwie ist deren Bewegung 'quer' zur gewohnten Zeit, und durch das Springen zwischen verschiedenen Zeitsträngen 'Universen' könne sie sehr 'drollige', magische Streiche spielen. "Das alles immer genau so hinkommt, wie es ihnen paßt." Und amüsieren sich über den völlig perplexen Eindringling.

Das alles passiert innerhalb von Sekunden ohne wirklichen Übergang vom gewohnten, dauert wenige Minuten und man zweifelt während des Geschehens nicht im Geringsten daran, etwas sehr, sehr beängstigend Reales und völlig bizarres zu erleben. Sehr mächtig und gleichzeitig sehr subtil, es läßt sich fast abschütteln.


Meine Interpretation dazu steht noch nicht...
Und das passiert nur mit Salvia.
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  #23  
Alt 12.01.08, 22:41
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Hermes,

Zitat:
Zitat von Hermes Beitrag anzeigen
Deshalb finde ich
Zeit = Wahrnehmungsgeschwindigkeit x Interpretationsgeschwindigkeit
einen interessanten Ansatz.
Ich finde die Idee von JCG auch interessant, würde aber in diesem Fall "Zeit" durch Erfahrbarkeit ersetzen. Mit der physikalischen Zeit hat das natürlich nicht viel gemein. Oder doch? Im "relativistischen Formelwerk" wimmelt es ja schließlich von Geschwindigkeiten im Quadrat...

Zitat:
Zitat von Hermes Beitrag anzeigen
Zeit und Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses sind Phänomene unseres Bewußtseins.
In einem Multiversum, wenn man es denn akzeptiert, könnte es so sein.
Ich meine, die Wahrscheinlichkeit für ein (zeitliches) Ereignis in unserem Bewußtsein hängt eher mit der von JCG definierten Zeit zusammen.

mfg
quick
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  #24  
Alt 12.01.08, 23:23
JGC JGC ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 02.05.2007
Ort: ES
Beiträge: 3.277
Standard AW: Definition der Zeit

PS:

man sollte diese "Formel" vieleicht vervollständigen...

Zeit = Wahrnehmungsgeschwindigkeit x Interpretationsgeschwindigkeit

Irgendwas sagt mir, das man diese "Gleichung" URI-Dreiecksgemäß behandelt werden kann um zu all den anderen auftretenden Parametern zu gelangen...


JGC
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  #25  
Alt 12.01.08, 23:30
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.210
Standard AW: Definition der Zeit

Hi,
Nachdem es hier „mein“ Thread ist und wir uns in der Plauderecke befinden, kann ich doch nicht anders .

Was spricht dagegen zu sagen:
Bewegung erzeugt Zeit?

Wieso sollte erst die Zeit - Bewegung erzeugen/erlauben?

Bewegung erzeugt Zeit

Und

Periodische Bewegungen erzeugen Uhrzeit.

Das ist die makroskopische Betrachtung

Quantenmechanisch wird es etwas schwieriger.
Dort sehen wir die Bewegung nicht. Dort wird die Bewegung durch die Wahrscheinlichkeitsdichte „beschrieben“. Und wir nehmen sie nur noch als Ereignisse war (z.B: Messung von Schwingungen).
Während man also makroskopisch sagen kann, Bewegung erzeugt Zeit. Sollte man im Quantenmechanischen eher sagen:
Ereignisse erzeugen Zeit.
Und gibt es nicht Quantenmechanische Beschreibungen die ohne die Zeit auskommen?
Diese „zeitlosen“ Beschreibungen können unmöglich parallel in einem „Raumzeit“ dominiertem Universum vorkommen – sie schließen einander aus. Eine „Raumzeit“-Krümmung hätte keinen Einfluss auf diese Formeln. Wenn aber diese Formeln invariant sind – würden wir Licht nicht immer mit c messen können!?
Ich weis - wer die A/SRT verstanden hat, „darf“ nicht verstehen das Bewegung erst Zeit erzeugt. Auch hier schließen sich die beiden Vorstellungen einander aus. Daher bin ich für viele ein crank. Aber Bewegung kann ich sehen, messen, beschreiben/daraus „rückschließen“, eine Physik erkennen und diese Bewegung dann als „Zeit“ mathematisch verpacken.
Und Bewegung ist das Resultat, von Impuls und Energie. Physikalisch würde ich daher sagen:
Impuls und Energie „erzeugen“ Zeit. Und wenn ich mir dann die von „as_string/quantenforum.de““ verbesserte“ Formel anschaue.
t‘= 1/(1-(ß)^2)^1/2 mit ß = p/E
Dann sieht man den Zusammenhang – denke ich?

Gruß
EVB
PS: Sorry ich konnte nicht anders – ist aus mir herausgeplatz. Ich hoffe ihr versteht das.
Aber ich denke, Bewegung erzeugt Zeit, ist viel einfacher als,

Zeit = Wahrnehmungsgeschwindigkeit x Interpretationsgeschwindigkeit

"Die Zeit vergeht nicht
Sie stehet still
Wir zieh'n durch sie hin
Sie ist eine Karawanserei
- wir sind die Pliger drin."

„Und naja - Ja auch als - Gerhard Polt“
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Geändert von Eyk van Bommel (12.01.08 um 23:42 Uhr)
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  #26  
Alt 12.01.08, 23:47
JGC JGC ist offline
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Beiträge: 3.277
Standard AW: Definition der Zeit

Tja...

Genau das... t‘= 1/(1-(ß)^2)^1/2 mit ß = p/E ist z.B. der Grund, warum ich das so nicht verstehen kann

(Das ist für mich nur unverständliches Arabisch)...
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  #27  
Alt 13.01.08, 00:04
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.210
Standard AW: Definition der Zeit

Hi JGC,
Ich verstehe es auch nicht Wirklich!
Ich weis nur was am Ende dabei raus kommt!
Kurz gesagt:
Wenn du den Impuls erhöhst erhöht sich t´
Impuls ~ Relativbewegung
Du kannst aber auch die Energie erniedrigen, denn
wenn du die Energie erniedrigst erhöht sich t‘ auch
Das passiert in der Sonne bei der Kernfusion (Impuls bleibt gleich, da Photonen-Impuls in der Sonne bleibt! Impulserhaltungssatz!) Oder wenn sich ein SL bildet! Wegen E=mc^2 !
Daher revidiere ich auch meine Aussage dass wir uns mit 0,86c bewegen, in der Hinsicht, dass ich sage unser "IS" verhält sich so, als wäre es auf 0,86c beschleunigt worden.
"Absolutgeschwindigkeit (Gesamt-Impuls) + Massenverlust" entspricht 0,86c

Gruß
EVB
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E
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  #28  
Alt 13.01.08, 00:22
JGC JGC ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Das...

Zitat:
Kurz gesagt:
Wenn du den Impuls erhöhst erhöht sich t´
Impuls ~ Relativbewegung
Du kannst aber auch die Energie erniedrigen, denn
wenn du die Energie erniedrigst erhöht sich t‘ auch
hört sich genau SO an, wie wenn ich an einem Mikroskob ein Präparat betrachte und dabei einfach unterschiedliche Vergrösserungsfaktoren benutzen kann, mit denen ich einen bestimmten Ausschnitt des ein und dem selben Objektteiles anschau... Je grösser die Vergrösserung, um so fremdartiger erscheint mir die Welt und immer neue Gesetzmäsigkeiten kann ich in ihnen entdecken...


JGC
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  #29  
Alt 13.01.08, 02:22
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Eyk,

"Zeit sind Messpunkte von Bewegung.
Uhrzeit: Sind n Messpunkte von periodischen Abläufen. Wobei n>2"
"Bewegung erzeugt Zeit"
...hast Du gesagt.

Ich würde das Ganze nicht auf Bewegung einschränken.
Allgemeiner betrachtet wäre eine Zustandsänderung anstatt Bewegung vorteilhafter, weil damit auch Veränderungen ohne erkennbare Bewegung mit eingeschlossen werden.
In der Diskussion wäre die Beschränkung auf Bewegung zunächst nur eine Vereinfachung.

Uwebus sagte: "Zeit ist ein Abstraktum". Ich sehe dies ähnlich. Dieses Abstraktum ist für uns sehr nützlich/bequem, um Bewegungsvorgänge zu beschreiben. Hätten wir die Zeit nicht, würden wir ein anderes passendes Abstraktum finden müssen.
Das Problem: Bewegung ist mit Geschwindigkeit verknüpft, zu deren Beschreibung man widerum eine Zeitdauer (oder eine "Normgeschwindigkeit") benötigt.
Einen Zeitpunkt (das Jetzt) kann man (ohne Uhr) nur zusammen mit einem Ereignis markieren. Zur Feststellung/Messung der für uns wichtigen Zeitdauern nehmen wir gern (aber nicht notwendigerweise) periodische Vorgänge zu Hilfe.
Und hier kommt m.E. der von JCG eingebrachte Zeitbegriff zum Tragen.
Die Erfassbarkeit der Zeitdauer zwischen Input/Output oder actio/reactio bestimmt unmittelbar die Genauigkeit unserer Uhren, unseres Empfindens von Zeit.

Der gute A.E. hat es auf den Punkt gebracht.
Sowenig wie es absolute Ruhe in unserem Universum gibt und Bewegung immer relativ ist, genauso sehe ich es bei dem Zeitbegriff.
Der zum bestimmten Zeitpunkt gehörende Zustand ist einmalig im Universum.
Wegen dieser Einmaligkeit kann es auch kein Zurück "in der Zeit" geben.
Im Umkehrschluß bedeutet dies auch, in einem zustandslosen Raum ist die Zeit nicht.

mfg
quick
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  #30  
Alt 13.01.08, 03:09
pauli pauli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 1.244
Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Der gute A.E. hat es auf den Punkt gebracht.
Sowenig wie es absolute Ruhe in unserem Universum gibt und Bewegung immer relativ ist, genauso sehe ich es bei dem Zeitbegriff.
Der zum bestimmten Zeitpunkt gehörende Zustand ist einmalig im Universum.
Wegen dieser Einmaligkeit kann es auch kein Zurück "in der Zeit" geben.
hm, also das habe ich anders verstanden, gem. A.E. existiert eben dieser "bestimmte Zeitpunkt", dieses absolute "jetzt" im Universum nicht.
Soweit ich weiß, verbietet die RT kein zurück in der Zeit.
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