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  #1  
Alt 16.02.08, 19:35
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.493
Standard Gravitationsexperiment

Jetzt im ORF in der Sendung Newton, ein Experiment zur Beeinflussung der Gravitation. Weiss noch nicht worum es dabei geht. Hört sich jedenfalls vielversprechend an.
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www.lhc-facts.ch
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  #2  
Alt 16.02.08, 19:58
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.493
Standard AW: Gravitationsexperiment

War leider etwas kurz. Hier noch ein Link zum besagten, erstaunlichen Experiment.

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=271755
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  #3  
Alt 16.02.08, 21:07
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Gravitationsexperiment

Hallo Lorenzy,

Der Link http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=271755 gibt leider keine Details preis.


Wir hatten das Ganze schonmal hier angesprochen.
s. http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=375

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass bei diesem Gravitationsexperiment nur ein weiterer "quantenkritischer Punkt" gefunden wurde, wie bei den "schweren Elektronen".

mfg
quick
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  #4  
Alt 16.02.08, 22:21
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.493
Standard AW: Gravitationsexperiment

Zitat:
Zitat von quick Beitrag anzeigen
Hallo Lorenzy,

Der Link http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=271755 gibt leider keine Details preis.
In der Tat. Es ist noch zu früh um irgendwelchen Spekulationen zu trauen. Mal abwarten.
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  #5  
Alt 16.02.08, 22:36
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.797
Standard AW: Gravitationsexperiment

Zitat:
Zitat von quick Beitrag anzeigen
Hallo Lorenzy,

Der Link http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=271755 gibt leider keine Details preis.


Wir hatten das Ganze schonmal hier angesprochen.
s. http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=375

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass bei diesem Gravitationsexperiment nur ein weiterer "quantenkritischer Punkt" gefunden wurde, wie bei den "schweren Elektronen".

mfg
quick

Von dieser Geschichte hatte ich schon gehört. Hier gibt's ein paar Infos:
Towards a new test of general relativity?

und hier auf deutsch
Patent für Gravitations-Generator angemeldet

Geändert von Uli (16.02.08 um 22:40 Uhr)
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  #6  
Alt 16.02.08, 23:30
Benutzerbild von Uranor
Uranor Uranor ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 2.428
Standard AW: Gravitationsexperiment

Faszinierend. Mich hätte ja mal interessiert, wieviel das 200 m Scheibchen kosten würde. Benötigte Geschwindigkeiten, Energieaufwand, solche Daten wären halt interessant.

Also muss mit Podlenkow was faul gewesen sein. Sein Effekt wäre ja deutlich gewesen. Und niemand bezieht sich offenbar auf dessen Arbeit...

Gruß Uranor
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  #7  
Alt 17.02.08, 02:28
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Gravitationsexperiment

Hallo Uli,

Zitat:
Zitat von Uli Beitrag anzeigen
Von dieser Geschichte hatte ich schon gehört. Hier gibt's ein paar Infos:
Towards a new test of general relativity?
Zitat:
Zitat von Deinem Link,esa-artikel
The electromagnetic properties of superconductors are explained in quantum theory by assuming that force-carrying particles, known as photons, gain mass. By allowing force-carrying gravitational particles, known as the gravitons, to become heavier, they found that the unexpectedly large gravitomagnetic force could be modelled.
Was mich dabei besonders erstaunt, - der von mir in Fettdruck hervorgehobene Teil.
Im anderen Artikel liest man
Zitat:
"Ich habe mit Niob unglücklicherweise ein Material für den Ring gewählt, bei dem der Effekt nahe der Sprungtemperatur auftritt", so Tajmar. Er verweist aber auf Aluminium, das gar kein Supraleiter ist, und bei dem "Frame-Dragging" trotzdem zu beobachten sei.
Was denn nun? Hat der Effekt mit Supraleitung zu tun, oder nicht?
Was kommt als nächstes? -Das PM, wie von MZ2000 beschrieben?

mfg
quick
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  #8  
Alt 17.02.08, 09:10
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.797
Standard AW: Gravitationsexperiment

Zitat:
Zitat von quick Beitrag anzeigen
Hallo Uli,





Was mich dabei besonders erstaunt, - der von mir in Fettdruck hervorgehobene Teil.
...
mfg
quick
Hi quick,

ich denke, es ist korrekt, dass Photonen in Supraleitern durch Wechselwirkungen eine Masse erhalten. Das ist in Quantenfeldtheorien möglich: Wechselwirkungen renormieren die Masse (d.h. in einer wechselwirkungsfreien Umgebung können Quanten eine andere Masse haben als unter einer Wechselwirkung in einem Supraleiter). Die Quantenelektrodynamik kann diesen Effekt wohl sehr gut erklären.

Dieser aus der Quantentheorie der Supraleitung bekannte Mechanismus hat ja auch "Pate gestanden" bei der Konzeption des Higgs-Mechanismus im Standardmodell, wo die Vektorbosonen durch Kopplung an ein Hintergrundfeld Masse erlangen.

Aber ich weiss leider nichts mehr über Supraleitung.

Gruss, Uli
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  #9  
Alt 17.02.08, 11:04
JGC JGC ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 02.05.2007
Ort: ES
Beiträge: 3.277
Standard AW: Gravitationsexperiment

Hi..

zu:

Zitat:
ich denke, es ist korrekt, dass Photonen in Supraleitern durch Wechselwirkungen eine Masse erhalten. Das ist in Quantenfeldtheorien möglich: Wechselwirkungen renormieren die Masse (d.h. in einer wechselwirkungsfreien Umgebung können Quanten eine andere Masse haben als unter einer Wechselwirkung in einem Supraleiter). Die Quantenelektrodynamik kann diesen Effekt wohl sehr gut erklären.
..würde ich auch gerne was "loswerden"

Ein Photon hat m.E. während seines Ausbreitens wohl wirklich keine Masseeigenschaft(sie zeigt sie einfach nicht), weil es sich "entspannt" im Raum ausdehnt.

Sobald seine "ungestörten" (sich im Gleichgewicht befindenden) Kräftegeometrien aber durch irgend einen Wiederstand "verbeult" werden, dann kommen doch ganz neue Kräftegeometrien auf der Oberfläche des Photons zur Geltung und ganz neue kräftevektoriellen Abstände zu seinem ursprünglichen Zentrum der "Ruhelage" zum Zuge...
Dabei werden also meiner Meinung nach Kräfteungleichgewichte zwischen dem Zentrum eines Photones und seiner entsprechenden Oberfläche erzeugt, die dann als Massenwirkung in erscheinung treten können..

Nehmt doch als Beispiel mal einen Luftbalon und pustet ihn halb auf, dann zeichnet ein geometrisches Muster drauf (oder benutzt einen schon bedruckten Ballon mit nem geeigneten Motiv)und dann quetscht den Ballon mal richtig... Dann erkennt man gleich die sich verändernden Geometrien der gesamten Hülle, die sich auch gleichzeitig in seinen neuen, partiell unterschiedlichen Zugkräften innerhalb der Ballonhülle zeigen, weil dort dann unterschiedlich verteillte und unterschiedlich starke Zugspannungen in der Hülle auftreten..

Das die Photonen diesen Effekt erst bei niedrigen Temperaturen zeigen, beweisst doch eher, das die Temperatur eines Photons darüber entscheidet, wie hoch sein "Stabilitäts-Potential" ist, bei der ein entsprechendes Photon seine Form behalten kann, oder sich schon so weit entspannt hat, das es sich den angetroffenen Verändelichkeiten beugen muß(seiner Zustandsveränderung durch den Kollaps der Wellenfunktion, die Luft geht raus.. )

JGC
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  #10  
Alt 17.02.08, 11:15
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.797
Standard AW: Gravitationsexperiment

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Hi..

zu:



..würde ich auch gerne was "loswerden"

Ein Photon hat m.E. während seines Ausbreitens wohl wirklich keine Masseeigenschaft(sie zeigt sie einfach nicht), weil es sich "entspannt" im Raum ausdehnt.

Sobald seine "ungestörten" (sich im Gleichgewicht befindenden) Kräftegeometrien aber durch irgend einen Wiederstand "verbeult" werden, dann kommen doch ganz neue Kräftegeometrien auf der Oberfläche des Photons zur Geltung und ganz neue kräftevektoriellen Abstände zu seinem ursprünglichen Zentrum der "Ruhelage" zum Zuge...
Dabei werden also meiner Meinung nach Kräfteungleichgewichte zwischen dem Zentrum eines Photones und seiner entsprechenden Oberfläche erzeugt, die dann als Massenwirkung in erscheinung treten können..

Nehmt doch als Beispiel mal einen Luftbalon und pustet ihn halb auf, dann zeichnet ein geometrisches Muster drauf (oder benutzt einen schon bedruckten Ballon mit nem geeigneten Motiv)und dann quetscht den Ballon mal richtig... Dann erkennt man gleich die sich verändernden Geometrien der gesamten Hülle, die sich auch gleichzeitig in seinen neuen, partiell unterschiedlichen Zugkräften innerhalb der Ballonhülle zeigen, weil dort dann unterschiedlich verteillte und unterschiedlich starke Zugspannungen in der Hülle auftreten..

Das die Photonen diesen Effekt erst bei niedrigen Temperaturen zeigen, beweisst doch eher, das die Temperatur eines Photons darüber entscheidet, wie hoch sein "Stabilitäts-Potential" ist, bei der ein entsprechendes Photon seine Form behalten kann, oder sich schon so weit entspannt hat, das es sich den angetroffenen Verändelichkeiten beugen muß(seiner Zustandsveränderung durch den Kollaps der Wellenfunktion, die Luft geht raus.. )

JGC

Du meinst, ein Photon hat eine "Oberfläche" ?
Dann wäre es ja alles andere als elementar und strukturlos.

Gruß,
Uli
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