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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #11  
Alt 25.01.24, 07:09
Joachim Stiller Joachim Stiller ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 21.12.2023
Beitr?ge: 27
Standard AW: Entropische Gedanken

Nein, auch im Innern eines SL kann sich Strahlung nur mit genau l>ichtgeschwindigkeit bewegen... Sie verändert allerdings ihre Wellenlänge und ist stark zum Blauen hin verschoben... Das nennt man Gravitations-Blauverschiebung und ist das Gegenteil der schon von Einstein postulierten Gravitationsn-Rotverschiebung bei entgegengesetzteer Bewegungsrichtung...
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  #12  
Alt 25.01.24, 07:44
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Danke für Eure Antworten und mir ist klar, dass es (fast noch nicht einmal) Spekulativ war.

Aber im Link/pdf von seb110 #4 scheint die Hawkingstrahlung (auch) im inneren zu entstehen?
Der Gedanke, dass hier ja keine Information vom inneren Zustand nach außen getragen wird, war dann für mich ein erklärender Gedanke.

Das etwas ein SL verlassen kann/könnte, solange es nur keine Information von innen nach außen trägt.
Thermische Energie eines perfekten Schwarzköpers. Weniger als Folge, sondern mehr als Bedingung. Der Rest bleibt drin.

Für mich werden die Beschreibungen der Raumzeit mit dem Überschreiten des Horizonts,
dem Wechsel von raumartigen und lichtartigen Abständen, undurchsichtig. Aus Raumzeit wird Zeitraum.

Ich wollte auch nicht die Aussage treffen, dass für einen „fallenden“ Beobachter innerhalb eines SL
lokal die Lichtgeschwindigkeit überschritten wird. Für einen Beobachter innerhalb, könnte die Zeit, nach dem Überschreiten des Horizonts,
in diesem Fall dafür (von außen Betrachtet) Rückwärtslaufen (da v>c). Raumzeit vs. Zeitraum…

Bei einer lokalen Theorie wie der ART wäre es möglich, dass sich Beobachtungen derart unterscheiden,
insbesondere wenn es sich um Ereignisse handelt, welche durch einen Horizont getrennt werden.

Es ist und bleibt nur ein Gedanke, dass die Gravitation innerhalb eines SL nach außen wirkt und so der dunklen Energie entspricht.
Die Singularität, die sich von außen betrachtet, bei der Bildung eines SL ergibt, im inneren dann physikalisch einem weißen Loch entspricht.
Ist denn viel mehr als ein Vorzeichenwechsel notwendig, um dies - beim Schließen/Ausbilden des Horizonts, im inneren zu erreichen?

Aus Raumzeit wird Zeitraum aus Plus wird Minus. Aus einer Singularität ein Urknall.

Und ein Jeder, der von diesem Horizont umschlossen wird (bei der Bildung) – erlebt zunächst den Crunch und dann den Bang – jeder an seinem Ort…
Anfang und Ende im selben „Feuer“ nur mit einem Vorzeichenwechsel (irgendwann halt - "in der Mitte")…
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Ge?ndert von Eyk van Bommel (25.01.24 um 07:50 Uhr)
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  #13  
Alt 25.01.24, 08:01
Cossy Cossy ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 13.11.2019
Beitr?ge: 203
Standard AW: Entropische Gedanken

Man kann sich ja mal irren.
Wenn man aber keine Ahnung hat, sollte man solche Kommentare bleiben lassen.
Absolut jedem Physiker und besonders Einstein ist klar, dass eine gravitative Rotverschiebung immer und ohne Ausnahme in der Gegenrichtung eine gravitative Blauverschiebung zur Folge hat.
Ein Lichtstrahl zwischen zwei radialen Spiegeln, hat an der Reflexion immer die exakt gleiche Energie. Rotverschiebung noch oben und Blauverschiebung nach unten. In Summer bleibt es gleich.
Dein tolle Entdeckung war schon 1915 beim Grundkonzept der ART enthalten. Nennt sich Äquivalenzprinzip.
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  #14  
Alt 25.01.24, 13:22
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Zitat:
Zitat von Cossy Beitrag anzeigen
Wenn man aber keine Ahnung hat, sollte man solche Kommentare bleiben lassen..
Galt nicht mir - I hope

Aber...

Ich weiß, dass es manchmal abstrus erscheint, aber wenn man die Interpretationen betrachtet, dann erscheinen manche Sichtweisen, Überlegungen, Gedanken und Aussagen redundant oder besser kehren unabhängig davon auf, ob ART oder Quantenwelt.
Die Entropie als Zeitpfeil in die Unkenntnis, dem Vergessen was war, der Verlust von Information.
Vielleicht verschwindet Information ja doch, geht verloren.
Vielleicht „zerstrahlt“ Information in (einer) Form der Hawkingstrahlung im Zuge der Entropie.

In diesem Sinne ist das Vakuum – das Vakuumfeld vielleicht wie ein Netz, aus dem die „tote“ Information über die Vergangenheit entweicht wie Hawkingstrahlung dem Horizont eines SLs.

Das Vakuum brodelt wie eine kalte Herdplatte – so warm wie der Horizont eines SLs mit der Masse des Universums und Information klebt daran wie eine Fliege im Netz. Ereignisse/Prozesse ohne Zeitumkehr wären an eine Emission von Strahlung gebunden, die Informationslos ist - „ohne Wert“ – die das Vakuum durchdringen bzw. verlassen kann.

„Von außen“ als Hawkingstrahlung zu verstehen. Ein Bit erer Verlust
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E
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  #15  
Alt 25.01.24, 14:27
Cossy Cossy ist offline
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Registriert seit: 13.11.2019
Beitr?ge: 203
Standard AW: Entropische Gedanken

Die Antwort war direkt an Joachim Stiller gerichtet.
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  #16  
Alt 27.01.24, 10:04
seb110 seb110 ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 19.01.2021
Beitr?ge: 188
Standard AW: Entropische Gedanken

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen

Vielleicht „zerstrahlt“ Information in (einer) Form der Hawkingstrahlung im Zuge der Entropie.
Entropie und Information sind zwar Gegenspieler. (Je mehr Information desto weniger Entropie und umgekehrt) aber trennen lassen sie sich nicht.

Zudem ist die energetische Differenz dE (wenn man so will: die Nähe zum Horizont) entscheidend für die Höhe des Betrag des Informationsverlustes.

Ein ganz entscheidender Punkt in dieser Diskussion ist m.E. die Frage: Hat DE eine Entropie (nach Verlinde, Ja)? Kann somit auch der Informationsbegriff auf die DE übertragen werden? Wenn nicht, ist das Informationsparadoxon eigentlich vorprogrammiert!

Nehmen wir mal an:
Die "Form" der DE ist hinter dem Horizont eine andere als vor dem Horizont.

Materie ist auch nur eine andere "Form" der Energie.

Diese Gedanken lassen sich auch in Formeln pressen: Die SRT der Energie ist dann von einer hypothetischen SRT der DE (maximal nur um einen Skalenfaktor verschieden), nicht mehr zu unterscheiden.

f*h*c=p*c^2 mit p=f*h/c liefert zwei SRTs einmal E=mc^2 und DE=rc^2
und schon bleibt die Information erhalten.
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  #17  
Alt 27.01.24, 10:47
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Hi Seb,
Zitat:
Hat DE eine Entropie (nach Verlinde, Ja)?
Wo steht das?
Zitat:
Entropie und Information sind zwar Gegenspieler. (Je mehr Information desto weniger Entropie und umgekehrt) aber trennen lassen sie sich nicht.
Je weniger Information, desto höher die Entropie.

Nun wächst die Entropie (relativ) des Ereignishorizonts (EH) mit der Masse/Energie des SL. Das sollte bedeuten, dass die Größe des SLs mit dem Verlust an Information (z.B. der Masse im SL) zusammenhängt.
Kurz: Was an Information den EH durchquert geht als Information verloren und der Radius wächst, da die Entropie größer wird.
Hier wäre nun nicht die Energie im SL sondern alleine der Informationsverlust - der Entropieanstieg – Ursache für das Wachstum.

Hawkingstrahlung würde Information aus dem SL nach heraustragen, weshalb das SL schrumpft (Diese Aussage steht nun völlig konträr zu meinen anderen Aussagen hier – aber ich kann damit umgehen – ich hoffe du auch: Ich spiele mit den „weißen Figuren und den Schwarzen“ gleichzeitig.)

Am Ende muss das Bild so oder so passen. Das eine ist wie „+t“ das andere wie „-t“.

Es ist nicht so, dass mir im Nachgang, meine Texte nicht selbst schwierig bis unverständlich erscheinen - Aber in meinem Kopf erscheinen die Dinge hoffentlich klarer zu sein

Die destruktive Inferenz der „dunklen Pfade“ des Feynman-Integrals – sind in diesem Sinne physikalisch „Wertvoll“ bzw. nicht „Wertlos“ – Sie sind Bedingung - die Ursache für die zeitliche Entwicklung eines Systems.
Destruktive Inferenz könnte man als Verlust an Information verstehen, welche Voraussetzung ist, für das Vergehen von Zeit. Sie erhöht die Entropie und nicht die konstruktive.

Es ist zwar weit hergeholt und soll mehr als Vergleich dienen, aber es wäre zumindest bildlich gesprochen so / vergleichbar, dass die Teilchen auf den „dunklen Pfaden“ - einer Strahlung ohne Information entsprechen und unser Vakuum verlassen, wie die Hawkingstrahlung den Horizont. Oder anders: Ob destruktive Interferenz oder Hawking-/ Unruhstrahlung wäre Bobachterabhängig (bildlich gesprochen).

EDIT: Die Energie der destruktiven Wege geht hier dann nicht verloren - sie wird abgestrahlt (bildlich gesprochen) - und das Universum wächst, da die Entropie zunimmt....
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Ge?ndert von Eyk van Bommel (27.01.24 um 11:30 Uhr)
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  #18  
Alt 27.01.24, 14:13
seb110 seb110 ist offline
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Beitr?ge: 188
Standard AW: Entropische Gedanken

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Hi Seb,

Wo steht das?
empirisch

https://www.youtube.com/watch?v=WGyVmCGAMM8&t=2406s

ab minute 37:47 folgend

aber macht m.E. Sinn
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  #19  
Alt 27.01.24, 15:53
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Danke Seb - ich werde mir das ganze Video mal ansehen (müssen)

Die Verschränkung der Materie mit der DE finde ich ja nun ganz passend.

Ich weiß immer nicht, ob meine Ausführungen verständlich sind.

Im Feynman-Diagramm gibt es viele Pfade wobei sich sagen wir "A: 50%" destuktiv auslöschen und "B: 50%" ein neues Teilchen ergeben.

A wäre als zetliche B als räumliche Komponente zu verstehen. Aus A entsteht Expansion aus B Gravitation. Da A und B von einem Teilchen stammen, wäre die Vorstellung einer Verschränkung ich sage mal - nicht unpassend.
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  #20  
Alt 27.01.24, 20:35
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Wenn ich mir mal schon Gedanken mache…
Wenn A nicht nur 50% sondern 99,9% bzw. gegen 100% geht – praktisch alles an Information über die destruktive Interferenz vernichtet ist, dann ist die Entropie maximal, wodurch genügend Energie erzeugt* wird, um dem des Teilchens an Ort B zu regenerieren.

Das entspricht vielmehr den Feynman-Pfaden. Der Pfad der minimalen Wirkung ist der Pfad der max. destruktiven Interferenz -> der höchsten Entropie/max. Informationsverlust…

*erzeugt im Sinne: aus Entropiegewinn

EDIT: Ich meine damit. Wir messen einen Eiswürfel, der dann schmilzt (dest. interferiert) um dabei genügend Energie zu ereugen/frei werden zu lassen, um einen "Neuen" zu erzeugen. (halt nur energetisch /phasen umgehrt)
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Ge?ndert von Eyk van Bommel (27.01.24 um 22:56 Uhr)
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