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  #21  
Alt 30.01.24, 11:29
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Imaginären Informationsverlust

Wenn die Pfade mit großer Wirkung destruktiv interferieren,
wobei man zunächst annehmen muss, dass diese „some how“
auch wirklich als Teilchen, wenn auch imaginär, existieren.

Was ist das für ein Verlust von imaginärer Information?
Aus 10^10^1000 Teilchen soll am Ende nur eines übrig bleiben?
Das klingt nicht nur für Mutter Natur doch fast wie Hohn?

Destruktive Inferenz? Imaginärer Informationsverlust? Imaginäre Entropie?
Dunkle Pfade - als ein verstecktes entropisches, imaginäres Potential?
Als Erzeuger/Vermittler der richtigen Masse, der Menge an Energie?

Ich meine Entropie zerfließt doch eher „Analog“
hat jede Wahl,
Energiegewinn...der nächste Sprung - die Raumzeit selbst
wird „digital“.



Kurz: Die Zeit im Universum nur vergeht,
weil sein nächster Sprung noch vor uns steht.
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Ge?ndert von Eyk van Bommel (30.01.24 um 17:14 Uhr)
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  #22  
Alt 30.01.24, 17:25
seb110 seb110 ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 19.01.2021
Beitr?ge: 188
Standard AW: Entropische Gedanken

m.E. ist es die unterschiedliche Änderung der Entropie bzw. der Information die die Dinge so "laufen" lässt.


Energie/Masse hat eine hohe zu Grunde liegende Ordnung (Information) (also eine kleine Entropie)

Dunkle Energie/Raumzeit hat eine kleine zu Grunde liegende Ordnung (Information) (also eine große Entropie)

jetzt stört ein bestimmter Betrag (wegen mir eine entropische Kraft) das System:

Diese Kraft sorgt dafür, dass der Informationsverlust/Entropiegewinn der Energie/Masse viel kleiner ist als der Informationsverlust /Entropiegewinn der diese Masse umgebenden DE/Raumzeit.

Gaßner erklärt das in diesem Video sehr gut:
https://www.youtube.com/watch?v=oc0V3X4p8eU
ab Minute 8

Der große Impuls (Pfeil) ist dann mit einer Masse/Energie selbst vergleichbar.
Der kleine Pfeil stellt die DE/Vakuumenergie/Raumzeit dar.

Es ist eigentlich immer das Selbe: das Delta S ist eine Unterschied im Entropiegewinn/Informationsverlust zweier "unterschiedlicher" Dinge: wie Fetttropfen und Wasser oder Raumzeit/DE und Massen/Energie.

Und der Antrieb ist eigentlich auch nichts weiter als der 2. Hauptsatz der Thermodynamik.
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  #23  
Alt 31.01.24, 07:57
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Zitat:
Zitat von seb110 Beitrag anzeigen
Es ist eigentlich immer das Selbe: das Delta S ist eine Unterschied im Entropiegewinn/Informationsverlust zweier "unterschiedlicher" Dinge: wie Fetttropfen und Wasser oder Raumzeit/DE und Massen/Energie.
Und der Antrieb ist eigentlich auch nichts weiter als der 2. Hauptsatz der Thermodynamik.
Hallo Seb,
ein Teilchen von A nach B entspricht doch auch einer Wolke max. Entropie. Mehr verteilt im Raum geht nicht. Das entspricht doch einem entropisch/energetisch niedrigerem Zustand? Zustand max. Unkenntnis. Woher kommt die Energie dafür, es wieder aus diesem Zustand zu holen? Ein Einfaches zurück zu 1 rettet doch nicht die gewonnene dE aus dem zugewonnen dS?
Im Pfadintegral würde ich gerne behaupten, kommt es aus einer weiteren bzw. erneuten „entropisch“ beschreibbaren Wechselwirkung. Selbst dieser Zustand der max. Unkenntnis, kann nun durch destruktive Interferenz doch nun (und erst jetzt) weiter reduziert werden. Selbst diese letzte Kenntnis (es ist irgendwo da) kann nun vernichtet werden. Das System gewinnt durch destruktive Interferenz das letzte Quäntchen Energie aus dem dS. Hierdurch wird Energie doch wieder frei? Doch wohin? Endet es in einem (neuen) Teilchen?
Kann ein Quantensystem so vielleicht zwischen den beiden Zuständen schwingen?
B) Raum und Zeit
Für mich wird das Bild immer klarer (wenn auch ggf. völlig falsch)
Es gibt eine „analoge“ bzw. nicht gequantelte Dimension - man mag sie auch als imaginär verstehen – Raum für „imaginäre Entropie“. Hier liegen die dunklen Pfade und hier interferiert das System. Hier liegt der Grund für Entropie. Ein Teilchen erscheint nur bei totaler Interferenz und taucht dann sofort wieder dort ein. Es ist ein Aufleuchten – wie auf einem Bildschirm. Diese Punkte nehmen wir als Teilchen einer Raumzeit war. Raumzeitlicher Abstand der leuchtenden Punkte. Hinter dem Bildschirm spielt Raum und Zeit wohl keine Rolle.
Wir werden jedoch allein durch die leuchtenden Punkte aufgebaut. Diese Punkte und daher am Ende wir, sind jedoch nur wie Marionetten des Wirkens „der Entropie des Vergehens und des Vernichtens“ dahinter. Kurz: Wir bestehen aus solchen leuchtenden Punkten und nehmen die Welt daher auch nur durch diese wahr. Die Fäden die zieht man ausschließlich dahinter. (Marionetten mit Bewusstsein können jedoch trotzdem bewusst handeln – da wir Marionetten ohne Drehbuch sind)

Gruß,
EvB

PS: Punkte = Fettaugen und Bildschrim = Wasser wäre auch gegangen - Aber Marionetten aus Fett - ich weiß nicht
Es ist aber imho nicht nur der 2. Hauptsatz. Also nur Entropie sondern der weitstreit zwischen 2 Wirkungen gleicher Entropie?
Die Entropie der Pfade spannt die Feder und die destruktive Interferenz lässt sie wieder frei. ??
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Ge?ndert von Eyk van Bommel (31.01.24 um 08:30 Uhr)
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  #24  
Alt 01.02.24, 21:55
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beitr?ge: 3.805
Standard AW: Entropische Gedanken

Zitat:
Zitat von seb110 Beitrag anzeigen
Gaßner erklärt das in diesem Video sehr gut:
https://www.youtube.com/watch?v=oc0V3X4p8eU
ab Minute 8
Danke Seb für das Video - Gaßner sagt ja im Grunde dasselbe wie ich (bezogen auf bestimmte Aspekte) Bedeutet für mich: Ich liege nicht ganz falsch?

Der Informationsverlust ist Ursache der Entropie - für das Wachstum - am SL.

Warum der Inforamtionsverlust bei der detruktiven Interfrenz - bisher für mich - nicht in den Diskussionen vorkam ist mir daher schleierhaft.

Gaßner sagt auch, dass der "Zwang" Informationserhalt aus der Symetrie der Zeitumkehr entstehanden ist. Was doch im Altag (der Quanten) keine Rolle spielt?

Im Feynman-Pfadintegral wird der Weg zurück doch ausgelöscht?
Gaßner spricht von der Schrödibgergleichung (Zeitumkehrbarkeit) aber im Feynman-Pfadintegral exitiert dieser nicht. Damit wäre das Feynman-Pfadintegral der Schrödibgergleichung "überlegen"?

Und nicht nur ein anderer Formalismus wie manche behaupten?
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