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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 14.09.17, 10:16
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.263
Standard Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Das ist jetzt ernsthafter. Und das letzte Thema für heute

Die DM resultiert ja aus der Beobachtung, dass… (kennen wir ja)

...unter der Annahme, dass wir (im Inneren) die „wahre“ Gravitation erfahren.

Aus dem Urknall-Modell ergibt sich jedoch das Bild, dass die DE abhängig von der „lokalen Raumkrümmung“ agiert.

Angenommen das SL im Zentrum wäre „in Wahrheit“ so groß wie es die äußersten Sterne es uns zeigen (flachere Raumzeit) da hier die DE fast nicht mehr wirkt.

Wir sind jedoch in einem Bereich, wo die DE bereits der Anziehung entgegen wirkt („DM“). In der Nähe vom SL wird sie noch stärker (Fast wie beim Urknall).

Im Grunde können wir nicht ausschließen, dass die DE nichts ins SL fallen lässt (wie beim Urknall). Wir können die abbremsende Wirkung des „DE-Feldes“ am radial einfallenden Photon beobachten.

Die (relativ.) Trägheitsmasse (Zunahme) wäre die Energie der „Bremsbeschleunigung“ die am Ende alles am EH festhält. Alles baumelt wie an einem Faden an der Oberfläche des SL.

Die Gravitationskraft könnte der der EM-Kraft entsprechen – wird jedoch durch die DE auf „G“ reduziert.

Gruß
EvB

PS:Wir sind die Marionetten der DE auf unserem SL
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E
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  #2  
Alt 14.09.17, 12:13
reinhard reinhard ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 11.11.2011
Beiträge: 61
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Das Einfrieren am Ereignishorizont können Sie an der Schwarzschildtmetrik
ablesen.
Das hat zunächst nichts mit der dunklen Energie zu tun.
Für einen aussen stehenden Beobachter fällt niemals etwas in das schwarze Loch.Die Dinge frieren (Zeitlupeneffekt) sozusagen am Ereignishorizont ein.
Für jemanden der sich dem Ereignishorizont schrittweise (nur theoretisch) ist es umgekehrt.
Der sieht wenn er sich dem Ereignishorizont nähert wie die Aussenwelt
immer schneller abläuft.

Geändert von reinhard (14.09.17 um 18:23 Uhr)
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  #3  
Alt 14.09.17, 13:16
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.263
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

@reinhard
Dieses Bild ist mir bekannt. Und wird – ohne weitere Annahmen – genauso mathematisch beschrieben. Und diesen Term stelle ich nicht in Zweifel.

Nur ist das was wir sehen manchmal auch einfach die Realität und es gibt die kosmologische Konstante mit der man „hantieren“ kann.

Das Urknall-Modell kommt (so denke ich) nicht ohne DE aus. „Es“ hätte kollabieren müssen.

Allgemeine Aussage ist: DE groß am Anfang (starke Krümmung) – Ausgeglichen (leichte Krümmung) – Beschleunigt (DE & flach).

Meine Aussage ist: DE groß bei SL (starke Krümmung) – Ausgeglichen (leichte Krümmung) – Beschleunigt (DM & flach).

Nur ist die Beschleunigung am Ende ein scheinbarer Effekt – da er die DE nicht berücksichtigt. Es ist einfach die Änderung zur „normalen“ Beschleunigung (da flache Raumzeit).

Die beschleunigte Ausdehnung ist mit der DM vergleichbar. Die eine „scheinbar“ nach innen die andere nach außen gerichtet.

Das liegt an unserem Bezugspunkt – wir sind „normal“. Aber geht man davon aus, dass wir der DE unterliegen sieht es anders aus.

Die DE ist ein Antigravitationsfeld – welches am SL „denselben“ (negativen) a (G)-Wert hat wie das SL. Im SL ist es sogar größer, nach außen wird es kleiner. Im unendlichen* würde die Gravitationskraft stärker sein als die DE.

*vielleicht nicht im unendlichen – dann würde es zu einem stationären (abbremsenden) Zustand übergehen. Wenn –a (DE) = a („G“) ist.

Kurz: Das aus dem unendlichen einfallende Photon erfährt eine Beschleunigung Go + (-)Gde ~ „G“ dies Gde ist die Trägheitsmasse (und v Photon nimmt (nicht lokal gemessen) ja auch ab. (Timm hat die Formel für das einfallende Photon mal aufgeführt).

Ich meine vergleicht man v Photon auf dem Weg zum SL mit v im unendlichen, kannst du die DE nachvollziehen (dessen Wirkung G0-a(DE) = G. G0 ist "unbekannt". Die Wirkung der kosmologischen „Konstante“.

Erhöhst du dann "G" des SL auf „Go“ und legst beide Kurven übereinander, dann erhältst du die resultierende Anziehung = Rotation unserer Galaxie.

Gruß
EvB

PS: Das macht nur "Sinn" wenn du Trägheitsmasse immer mit DE verbindest. Da ich Vorschlage, dass wir mit unserer Trägheitsmasse über einem SL baumeln (Wenn wir ruhen) ist das leicht.

BTW: Ich gehe davon einem Bild aus, dass diese DE sogar in ein SL „greifen“ könnte um die „Teilchen“ an die Oberfläche zu ziehen (Inflationäre Phase). Nach dem die DE die „Planckmasse“ auf einen Durchmesser von einem SL gezogen hat, hätten die Teilchen ein v = ¼ c (1/4 PL_a*PL_t). Das ist die „Expansionsrate“. (Im „Planck_SL-Modell“ ist da dann auch schon Schluss mit ziehen)
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Geändert von Eyk van Bommel (14.09.17 um 13:27 Uhr)
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  #4  
Alt 14.09.17, 14:04
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.263
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Ich denke das ist passend dazu
https://arxiv.org/abs/0710.3415
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  #5  
Alt 14.09.17, 16:13
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.263
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Um es mathematischer ausdrücken.

Beziehe mich auf die Formeln der „Kosmologischen Konstante bei Wiki“

Pvac = p* / c^2 , kann man schreiben vp^2-co^2 statt c?, wobei das v dem „lokalen vp“ des einfallenden Photons entspricht und co dem v aus dem unendlichen kommenden Photon.

Zusammen: Lambda = 8 Pi*PL_t*c/PL_m * pvac

BTW: Zumindest hatte ich recht (Planckwurm), dass (8pi) * Plancklänge/Planckmasse der Vakuumdichte entspricht (zu tun hat). Ich erhalte 1,87E-26 und Wiki gibt an 1,9E-26

Plancklänge/Planckmasse = G/c^2 = 7,4259E-28

* würde gerne PL_p (4,633^113) als p einführen. Müsste aber so ausgehen, dass ¼ PL_p am Schwarzschildradius eines PL_SL übrig bleibt** (vp=0) (der Druck der DE müsste sich innerhalb erhöhen bis auf 4,633^113 bei einer Plancklänge.

**der Druck eines SL wird sicher wieder bei 1/4 PL_p (Planckdruck)
p (SL) = - p(DE) eben an der Oberfläche eines SL.

BTW: Wie hoch ist der Strahlendruck bei einem Planck_SL
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Geändert von Eyk van Bommel (14.09.17 um 18:05 Uhr)
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  #6  
Alt 14.09.17, 16:18
Timm Timm ist offline
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Beiträge: 2.191
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
Für jemanden der ins schwarze Loch fällt (nur theoretisch) ist es umgekehrt.
Der sieht wenn er sich dem Ereignishorizont nähert wie die Aussenwelt
immer schneller abläuft.
Wenn er den Horizont überwindet ist für ihn sämtliche Aussenweltzeit abgelaufen.
Das ist nicht korrekt. Der außerhalb des EH stationäre Beobachter sieht die Außenwelt schneller ablaufen. Beim frei fallenden Beobachter kommt zur gravitativen Zeitdilatation der Dopplereffekt hinzu, er sieht - beides kombiniert - die Außenwelt rotverschoben (langsamer ablaufen) und dies auch noch innerhalb des EH.
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Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor - Aurelius Augustinus
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  #7  
Alt 14.09.17, 17:54
reinhard reinhard ist offline
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Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Das ist nicht korrekt. Der außerhalb des EH stationäre Beobachter sieht die Außenwelt schneller ablaufen. Beim frei fallenden Beobachter kommt zur gravitativen Zeitdilatation der Dopplereffekt hinzu, er sieht - beides kombiniert - die Außenwelt rotverschoben (langsamer ablaufen) und dies auch noch innerhalb des EH.
Stimmt.
Gilt nur für stationäre Beobachter.
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  #8  
Alt 15.09.17, 12:13
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
Stimmt.
Gilt nur für stationäre Beobachter.
Stationärer Beobachter und zudem was er sieht.
Wird hier die relativistische Massenzunahme berücksichtigt? Für den äußeren Beobachter wird er ja schon selbst fast zum SL und krümmt den Raum um sich herum zusätzlich.

EDIT: Weitergedacht, müsste der stationäre Beobachter aufgrund der Zunahme der Trägheitsmasse nicht merken, dass das SL ihm näher kommt? Er müsste, um weiter zu entkommen, etwas stärker beschleunigen. Worauf…
Kurz: Kann es einen dauerhaft stationären Beobachter geben?
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Geändert von Eyk van Bommel (15.09.17 um 14:47 Uhr)
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  #9  
Alt 15.09.17, 23:27
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.881
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Kurz: Kann es einen dauerhaft stationären Beobachter geben?
Natürlich nicht. Irgendwann geht ihm der Treibstoff aus.
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  #10  
Alt 16.09.17, 06:14
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.263
Standard AW: Dunkle-Energie, DM und Gravitation

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Natürlich nicht. Irgendwann geht ihm der Treibstoff aus.
Selbst wenn nicht. Ich werfe als besorgter (äußerer) Beobachter einfach ständig ein paar Bentinkanister Richtung SL.
Ein Beobachter an einem kleinen SL hätte eine sehr große relativ. Massenzunahme. Der stationäre Beobachter am SL krümmt den Raum stärker als sein Zwillling weit außerhalb.
Damit bewegt sich das SL für den äußeren Beobachter schneller auf den inneren zu, weshalb der innere stärker Beschleunigen muss.

Gruß
EvB
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